Packende Schwertkämpfe und fordernde Bosskämpfe - Ghost of Yotei ist unser Action-Highlight 2025!
Auf dieser Seite
Wie das heiße Messer durch die Butter
Doch es gibt auch genügend Feinde, die es dennoch oder genau aus diesem Grund mit uns aufnehmen möchten und da kommt die besondere Stärke von Yotei zum Tragen. Das Kampfsystem ist absolut grandios, spaßig, aber auch herausfordernd.
Während in Tsushima noch die verschiedenen Haltungen im Fokus standen, schwingt das Pendel mit Atsu in die Offensive um. Im Verlauf der Geschichte und durch Erkundung erhalten wir neben unserem Katana noch weitere Nahkampfwaffen. Unter anderem lernen wir, mit Kusarigama sowie Doppel-Katana umzugehen und dazu kommen noch andere Gadgets obendrauf.
Jede Waffe hat andere Angriffsmuster und vor allem einen bestimmten Gegenpart. Greifen uns beispielsweise Feinde mit Schilden an, benutzen wir im Idealfall die Kusarigama, um zunächst die Defensive zu durchbrechen. Das müssen wir aber nicht, wir können genauso mit unserer favorisierten Waffe kämpfen, ein Wechsel kann die Auseinandersetzung allerdings beschleunigen.
Quelle: PC Games
Ein Kampf im Blumenmeer: Unterschätzt aufgrund der schönen Umgebung nur die Brutalität von Ghost of Yotei nicht. Es rollen hin und wieder Köpfe.
Stürmt eine ganze Gruppe auf uns zu, ist es sowieso anspruchsvoll, immer das richtige Werkzeug in Händen zu halten. Genau diese Herausforderungen zu meistern, bringt riesigen Spielspaß in Yotei. Wir freuen uns über jede parierte Aktion, jede perfekt getimte Ausweichrolle und jeden besiegten Widersacher.
Auch in Duellen machen es uns Feinde häufig schwer. Plötzlich ziehen sie im Schwertkampf eine Lanze und wir müssen uns schnellstmöglich darauf einstellen. Der Waffenwechsel lohnt sich allein aufgrund des fantastischen Gefühls, wenn wir eine Gruppe ausschalten, ohne Schaden einzustecken. Die Kämpfe machen dadurch nicht nur viel Spaß, sie sehen auch wahnsinnig gut aus.
Außerdem schalten wir eine Geistfähigkeit frei, sobald wir eine bestimmte Anzahl an Leuten töten, ohne getroffen zu werden. Dadurch verängstigt Atsu ihre Gegner noch mehr und wir können ein paar Feinde ohne Gegenwehr erledigen.
Quelle: PC Games
Die Duelle gegen Widersacher sind allesamt schön inszeniert und aufgrund der verschiedenen Waffen abwechslungsreich.
Dennoch hat Ghost of Yotei ein sehr gutes Balancing. Auf der mittleren von fünf Schwierigkeitsstufen sind die meisten Kämpfe anspruchsvoll, aber schaffbar. Bei den Bossgegnern ist uns der Schweiß zwischendurch aber auch hin und wieder heruntergelaufen. Die agieren allerdings nicht unfair, sondern haben jeweils ihre Angriffsmuster, die unterschiedlich schwer antizipierbar sind.
Im Vergleich zu Assassin's Creed Shadows steht uns keine breite Palette an Schleichmechaniken zur Verfügung. Wir können mit Hilfsmitteln zwar ein wenig täuschen und tarnen, aber das Stealth-Gameplay ist deutlich anspruchsvoller umzusetzen. Im späteren Verlauf schalten wir jedoch unter anderem Kettenattentate frei, wodurch das heimliche Vorgehen besser von der Hand geht.
Im Menü gibt's außerdem etliche Möglichkeiten, die eigene Spielerfahrung individuell anzupassen. Wir können Kameraeinstellungen wechseln, Hilfestellungen beim Zielen an- oder ausschalten und sogar festlegen, ob die goldenen Vögel uns den Weg zum nächsten geheimen Ort leiten oder nicht.
Quelle: PC Games
Stealth-Gameplay ist deutlich fordernder als in Assassin's Creed Shadows. Das macht allerdings gar nichts, schließlich sind die Kämpfe eine der großen Stärken von Yotei.
Der beste Freund des Menschen
Zusätzlich kommen noch etliche freischaltbare Fähigkeiten dazu. Jede Waffe hat ihren eigenen Skilltree, wodurch wir verschiedene Angriffe lernen. Auch in allgemeine Geist-, Schleich-, Fernkampf-, und Überlebenstechniken können wir unsere aufgespürten Punkte investieren.
Die schnappen wir uns durch das Verbeugen vor den sogenannten Altären der Besinnung, die in der Spielwelt verstreut sind. Unterstützung erhalten wir zudem immer wieder von Begleitern - menschlicher, aber auch tierischer Natur.
Genauer gesagt, kommt Atsu gelegentlich eine Wölfin zu Hilfe. Die ist aber kein permanenter Begleiter, sondern geht nach kurzen Interaktionen wieder ihren eigenen Weg. Nachdem Wölfe in Ezo von Saitos Truppen ausgerottet werden sollen, können wir dafür sorgen, dass diese Gefährten an unserer Seite stehen.
Finden wir Wolfshöhlen, zeigt uns die Wölfin in packend inszenierten Sequenzen die nächstgelegenen feindlichen Lager. Besiegen wir dort die Soldaten, erhöht sich unsere Bindung, wodurch wir in einem weiteren Skilltree die Fähigkeiten der Wölfin ausbauen dürfen.
Quelle: PC Games
Die Wölfin begleitet uns zwar nicht auf Schritt und Tritt, in wichtigen Momenten ist sie allerdings zur Stelle und hilft im Kampf gegen feindliche Soldaten.
Fordern wir eine Gruppe von Gegnern beispielsweise zum Kampf heraus, erledigt die Wölfin dann einen weiteren Widersacher, was uns die Arbeit schon einmal vereinfacht. Ab einem späteren Zeitpunkt lässt sich unser tierischer Begleiter sogar durch das Spielen eines bestimmten Liedes vorab herbeirufen.
Auch in Zwischensequenzen schaut die Wölfin hin und wieder vorbei. Vor allem die Tatsache, dass es sich nicht um einen permanenten Begleiter handelt, gefällt uns ausgesprochen gut. Ganz selten kommt sie Atsu sogar plötzlich zu Hilfe gesprungen, wenn die bereits geschlagen am Boden liegt. Lest auf Seite 3 unseres Tests, warum die Spielwelt etwas ganz Besonderes ist!
