PC-Gehäuse: Kauf- und Wissenstipps sowie Marktübersicht mit 80 Modellen
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In unserer Kaufberatung zu PC-Gehäusen erläutern wir, was es mit den verschiedenen Gehäuseformaten wie ATX und Mini-ITX auf sich hat, wie teuer ein Gehäuse sein sollte, was es bei der Kühlung zu beachten gibt und mehr. Wir bieten auch eine Checkliste für den und haben 80 Gaming-Gehäuse von 45 bis 100 Euro in einer Marktübersicht.
PC-Gehäuse - Kaufberatung
In unserer Kaufberatung zu PC-Gehäusen findet ihr Tipps, die euch über alles Wichtige rund um die Hardware-Heimat aufklären. Somit erleichtern wir euch die erfolgreiche Suche nach einem passenden Gehäuse. Themen sind etwa die Größe eines Gehäuses und die Belüftung, aber auch eine Checkliste mit einigen Kleinigkeiten, die man vielleicht nicht direkt auf dem Schirm hat. Zum Abschluss haben wir zudem noch eine Marktübersicht mit 80 Gehäusen, die dank genügend Platz im Inneren auch für lange Gamer-Grafikkarten und - bis auf einige winzige Gehäuse - eine ordentliche CPU-Kühlung geeignet sind.
In diesem Artikel
Formate: Raum-PC oder Mini-Rechner?
Bei PC-Gehäusen gibt es mehrere Standards, die gewisse Rückschlüsse auf die Gesamtgröße zulassen. Genauer gesagt kommen diese Standards durch die sogenannten Formfaktoren von Mainboards zustande. Dies sind maximale Maße, die ein Mainboard haben darf, um noch zu einem bestimmten Standard zu zählen.
Die wichtigsten und für normale Nutzer relevanten Formfaktoren sind (von klein nach groß) Mini-ITX, µATX (auch mATX oder Micro-ATX), ATX und E-ATX. Damit ein E-ATX-Mainboard in ein Gehäuse hineinpasst, muss es innen also mindestens die dafür nötigen Maße haben plus noch einige Zentimeter mehr für Laufwerke, Netzteil und Kabel vorweisen. Allgemein gilt, dass in ein Gehäuse immer die Mainboards hineinpassen, die den gleichen Formfaktor wie das Gehäuse haben, aber auch kleinere Mainboards lassen sich einbauen. Umgekehrt funktioniert es natürlich nicht - ein ATX-Mainboard passt nicht in ein Gehäuse, das nur mit Mini-ITX oder µATX als Bauformat angegeben wird. Die am Ende daraus resultierenden Außenmaße können sich dabei aber auch überschneiden: Es gibt ATX-Gehäuse, die insgesamt kleiner sind als manch ein µATX-Gehäuse.
Quelle: Bitfenix
Bitfenix Enso RGB
Dies kann zum Beispiel wie folgt passieren: Ein µATX-Gehäuse bietet vorne viel Platz für Laufwerke und Kühlung, und auch in der Höhe wird mehr Raum geboten, zum Beispiel um Radiatoren für eine Wasserkühlung in den Boden oder an der Decke des Gehäuses zu montieren. Ein anderes Gehäuse hat vielleicht dafür Platz für ATX-Mainboards, ist aber drumherum sehr kompakt gestaltet und daher insgesamt weniger tief sowie niedriger als das µATX-Gehäuse. Ganz allgemein müsst ihr euch natürlich vor dem Kauf entscheiden, welche Gehäusegröße für euch am meisten Sinn ergibt. Wir empfehlen ein ATX-Gehäuse. Hier gibt es etliche Modelle, die recht kompakt sind und kaum größer als viele µATX-Gehäuse. Der Vorteil bei ATX ist, dass ihr mehr Auswahl bei den Mainboards habt. Wer zu µATX greifen will, damit das Gehäuse möglichst klein ist, muss wiederum aufpassen, dass er später nicht in Probleme kommt, was das Platzangebot und die Belüftung angeht. Mini-ITX sollte man sich wiederum nur dann kaufen, wenn man weiß, wie man Gamer-Hardware ausreichend gekühlt in einem so kleinen Gehäuse unterbringt. Manch einer wird vielleicht umgekehrt ein besonders großes Gehäuse suchen und E-ATX wählen. Aus unserer Sicht ist dies aber nicht nötig, da auch kompakte ATX-Gehäuse dank moderner Grafikkarten- und CPU-Kühler inzwischen eine hervorragende Kühlung ermöglichen. Die Zeiten, in denen starke Gamer-Hardware enorm viel Raum benötigte, damit es genügend Luft und Lüfter gibt, sind schon länger vorbei. E-ATX ist nur für extreme Situationen oder für PCs sinnvoll, in die man beispielweise eine Armada an Festplatten einbauen will, oder auch für die Nutzer, die auf ein Profi-Mainboard aus dem Serverbereich angewiesen sind, die häufig das E-ATX-Format haben.
