Gaming-PCs für Battlefield 2042: Hinweise und zwei Einsteiger-PCs
Special
Spiele wie das neue Battlefield 2042 verlangen für höhere Detailstufen und Auflösungen viel Rechenpower - manch einem reichen auch geringere Detailstufen und Full-HD aus, wenn der PC dadurch nicht so teuer wird, was ja gerade wegen der Grafikkarten-Krise ein Problem ist. Wir haben daher sechs Gaming-PCs von 720 bis gut 2700 Euro aus drei Leistungsklassen zusammengestellt.
Unsere PC-Zusammenstellungen: Hinweise
Wir beginnen gleich mit unseren PC-Zusammenstellungen, wollen aber noch ein paar allgemeine Worte verlieren: Bei den PCs werden wir zwei Preise nennen, nämlich den mit und den ohne Grafikkarte. Somit könnt ihr schneller sehen, was euch der PC kostet, falls ihr noch eine alte Grafikkarte übernehmen könnt. Ebenso ist es somit für euch einfacher, den Gesamtpreis zu berechnen, falls die Grafikkartenpreise nach Veröffentlichung unseres Specials stärker abweichen, was derzeit sehr häufig passieren kann. Aus diesem Grunde nennen wir auch keine genauen Grafikkarten-Modelle, sondern nur die Grafikkartenserie von AMD oder Nvidia. Man kauft später einfach das Modell, das man überhaupt im Handel bekommen kann.
In diesem Artikel
- Seite 1 Gaming-PCs für Battlefield 2042: Einleitung, Grafikkarten-Krise
- Seite 2 Gaming-PCs für Battlefield 2042: Sockel-Wahl und SSDs
- Seite 3 Gaming-PCs für Battlefield 2042: Hinweise und zwei Einsteiger-PCs
- Seite 4 Gaming-PCs für Battlefield 2042: Sockel 1700 und vier weitere Gaming-PCs
- Seite 5 Bildergalerie
Außerdem werden wir bei den PCs noch einige Hinweise für alternative Komponenten geben.
Generell gilt: Alle CPU-Grafikkarten-Kombinationen, auch die aus unserem später folgenden teuersten PC, könntet ihr mit den Bauteilen des günstigsten PCs verbinden. Wichtig ist lediglich, dass das Mainboard kompatibel zur CPU ist und ihr gegebenenfalls ein stärkeres Netzteil verwendet. Auch beim Gehäuse muss man eventuell wegen der Grafikkartenlänge oder dem Platz für einen CPU-Kühler aufpassen. Ansonsten leidet aber die Leistung nicht wegen eines günstigen Mainboards, weniger SSD-Speicher oder einem preiswerten Gehäuse. Lediglich beim RAM kann es sein, dass bei manchen Games ein wenig Leistung verloren geht, wenn ihr statt sehr schnellem RAM nur den Minimum-Standard nehmt.
Einsteiger-PCs für 720 und 1035 Euro
Bei den zwei PCs haben wir uns für den Core i5-10400F entschieden. Denn eine lohnenswert bessere CPU gibt es erst für einen Aufpreis von mehr als 100 Euro, und AMD spielt unter 290 Euro keine Rolle, was Empfehlungen angeht.
Quelle: PC Games Hardware
LC-Power Gaming 986B Dark Shadow
Im günstigeren der beiden PCs steckt als Grafikkarte eine Nvidia GeForce GTX 1650 - dies ist die derzeit günstigste und gerade noch so spielfähige Grafikkartenserie auf dem Markt. Wir hatten sie eigentlich schon vor zwei Jahren nur für den absoluten Einstieg empfohlen, aber wegen der aktuell extrem hohen Grafikkartenpreise gibt es keine andere Wahl.
Dies sehen wir an der Grafikkarte in unserem zweiten PC: Die darin verbaute AMD Radeon RX 6600 ist doppelt so schnell, aber mit ihren 550 Euro fast 250 Euro teurer als die GeForce GTX 1650. Nun fragen sich sicher einige, warum wir nicht eine Grafikkarte nehmen, die vielleicht nur 30, 40 Prozent schneller ist, aber dafür nicht gleich 550 Euro kostet. Ganz einfach: Es gibt so eine Karte derzeit nicht. Die Grafikkarten mit einer Leistung zwischen der GTX 1650 und der RX 6600 kosten allesamt sogar mehr als die AMD-Grafikkarte, bis auf eine Ausnahme, bei der sich der Kauf aber nicht lohnt. Gemeint ist die Nvidia GeForce GTX 1660 (ohne Super- oder Ti-Zusatz), die zwar "nur" 500 Euro kostet, aber auch mehr als 50 Prozent weniger Leistung liefert. Wir denken nicht, dass jemand wegen 50 Euro Einsparung bereit sein sollte, nur die halbe Spieleleistung in Kauf zu nehmen. So sehen unsere beiden Vorschläge insgesamt aus:
| Komponente | Auswahl 720 Euro-PC | Preis ab | Auswahl 1035 Euro-PC | Preis ab | |
|---|---|---|---|---|---|
| Prozessor | Intel Core i5-10400F (6x 2,9-4,3 GHz) | 140 Euro | Intel Core i5-10400F (6x 2,9-4,3 GHz) | 140 Euro | |
| Arbeitsspeicher | G.Skill Aegis 2x8GB DDR4-3000 | 55 Euro | G.Skill Aegis 2x8GB DDR4-3000 | 55 Euro | |
| Mainboard | ASRock H510M-HDV | 65 Euro | Gigabyte B560M DS3H | 85 Euro | |
| Grafikkarte | GeForce GTX 1650 (4GB) | 310 Euro | AMD Radeon RX 6600 (8GB) | 550 Euro | |
| SSD | Samsung SSD 870 QVO 1000GB | 70 Euro | Kingston A2000 NvME (M.2) 1000GB | 80 Euro | |
| Festplatte | keine | 0 Euro | keine | 0 Euro | |
| Gehäuse | Sharkoon VS4-W | 40 Euro | LC-Power Gaming 986B Dark Shadow | 55 Euro | |
| Netzteil | Thermaltake TR2 S, 500 Watt | 40 Euro | be quiet! System Power 9, 500 Watt | 50 Euro | |
| CPU-Kühler | mitgelieferter Box-Kühler | 0 Euro | LC-Power Cosmo Cool-LC-CC-120 | 20 Euro | |
| Preis mit Grafikkarte | 720 Euro | Preis mit Grafikkarte | 1035 Euro | ||
| Preis ohne Grafikkarte | 410 Euro | Preis ohne Grafikkarte | 485 Euro |
Alternativen: Wer beim Budget sparen muss, kann beim Prozessor den Core i3-10100F für nur 80 Euro nehmen - allerdings können wir hier wegen seiner nur 4 Kerne nicht versprechen, dass es noch für Battlefield 2042 reicht. Nach oben hin wäre noch der Core i5-10600KF zu nennen - er kostet 210 Euro, aber wenn man ihn nicht übertakten will, lohnt sich der Aufpreis kaum. Wer ihn doch übertakten will, muss beachten, dass er mindestens 130 Euro für ein passendes Mainboard mit Z-Chipsatz einrechnen muss und auch einen besseren CPU-Kühler benötigt.
Weiteres Sparpotenzial, wenn auch nur geringfügig: 8GB RAM können für viele Games noch gut reichen, und bei der SSD kann man zur Not auch mit 480-512GB auskommen, wenn man seine Games gut verwaltet oder vielleicht noch eine alte, vorhandene Festplatte oder SDD mit in den PC einbaut.
