Gaming-PCs: Sechs PC-Konfigurationen ab 720 Euro für Battlefield 2042 und Co

Special Antonio Funes
Gaming-PCs: Sechs PC-Konfigurationen ab 720 Euro für Battlefield 2042 und Co
Quelle: Lian Li (Pressemitteilung)

Spiele wie das neue Battlefield 2042 verlangen für höhere Detailstufen und Auflösungen viel Rechenpower - manch einem reichen auch geringere Detailstufen und Full-HD aus, wenn der PC dadurch nicht so teuer wird, was ja gerade wegen der Grafikkarten-Krise ein Problem ist. Wir haben daher sechs Gaming-PCs von 720 bis gut 2700 Euro aus drei Leistungsklassen zusammengestellt.

Sechs Spiele-PCs für moderne Games wie Battlefield 2042

In unserem Special wollen wir euch einige Vorschläge für die Auswahl von Komponenten für Gaming-PCs geben und haben dafür sechs Beispiel-PCs ab 720 Euro zusammengestellt. Wir geben aber auch ein paar allgemeine Tipps zum Zusammenstellen eines Gaming-PCs. Wie in jedem Jahr, stehen ab Herbst nämlich stets einige Games an, die die Spielermassen in Bewegung versetzen und bei vielen für den Ruf nach neuer Hardware sorgen, und auch Weihnachten ist nicht mehr weit weg.

In diesem Jahr ist unter anderem Battlefield 2042, das heute auch offiziell auf den Markt gekommen ist, ein Zugpferd. Wir haben hierzu auch ein Tuning-Special in der Mache, das vermutlich bald an den Start geht - achtet hierzu auf unsere Themenseite zu Battlefield 2042. Doch egal ob Battlefield 2042 oder ein anderes aufwendiges Spiel: Die nötige Hardware muss her, um auch die vollen Details bei genügend FPS (Bilder pro Sekunde) genießen zu können. Bei einem Online-Shooter wie Battlefield 2042 oder auch dem Multiplayermodus von Call of Duty: Vanguard und kompetitiven Shootern beziehungsweise actionreichen Onlinegames allgemein sollten es eher ab 60 FPS aufwärts sein - lediglich 30 bis 40 FPS, die für viele Solo-Games reichen würden, sind ein Nachteil: Hat man 60 FPS, dann sieht man im Durchschnitt etwa 17 Millisekunden früher ein neu fertig berechnetes Bild als bei 30 FPS.

Dies wirkt so, als habe man bei seinem Ping, also dem Maß der Latenz zum Server, der die Aktionen der Spieler erfasst, einen um 17 besseren Wert. Im Duell gegen einen ansonsten gleichstarken Gegner kann dies der entscheidende Vorteil sein oder auch einfach nur einen Ausgleich schaffen, falls der Gegner einen etwas besseren Ping haben sollte. Die Palette unserer später noch folgenden sechs PC-Vorschläge reicht von PCs für Einsteiger oder Sparfüchse bis hin zu Top-PCs, bei denen wir lediglich auf die absoluten High-End-Grafikkarten und CPUs verzichten, da deren kleines Leistungsplus einen viel zu hohen Aufpreis verlangt. Unsere günstigeren PCs richten sich an Solo-Gamer, die nicht unbedingt in maximalen Details bei 4K (3840 x 2160 Pixel) spielen wollen, aber auch an Onlinegamer, die nicht so viel Geld haben und damit leben könnt, dass sie in manchen Situationen mit einem stärkeren PC vielleicht den ein oder anderen Kill mehr hätten erreichen können. Der Kern für die Leistung ist bei allen PCs der Mix aus CPU und Grafikkarte.

Wer sich vor anderthalb Jahren für unter 150 Euro eine Nvidia GeForce GTX 1650 gekauft hatte, könnte sie aktuell bei eBay für über 250 Euro verkaufen. Quelle: EVGA Wer sich vor anderthalb Jahren für unter 150 Euro eine Nvidia GeForce GTX 1650 gekauft hatte, könnte sie aktuell bei eBay für über 250 Euro verkaufen. Die teureren unserer PC-Vorschläge erfüllen bei der Leistung, aber auch bei der Ausstattung höhere Ansprüche zum Beispiel bei Gehäuse, Lüfter und Mainboard. Zuerst kommen wir aber kurz zum Themas Grafikkarten-Krise, denn diese sorgt dafür, dass selbst ein Einstiegs-PC 700 Euro und mehr kostet.

Grafikkarten - das neue Hardware-Gold

Ganz allgemein gibt es derzeit ein riesiges Problem, was Gaming-Grafikkarten angeht. Denn unter 500 bis 600 Euro sind derzeit nur Grafikkarten zu kaufen, die allesamt lediglich zum Einsteigersegment für Spiele bei Full-HD (1920 x 1080 Pixel) gehören. Dabei geht es preislich zudem auch erst ab 300 Euro los, und zwar mit der Nvidia GeForce GTX 1650, die wir schon vor zwei Jahren nur für einen absoluten Low-Budget-Gaming-PC als Option gesehen hatten. Oberhalb von 500 bis 600 Euro gibt es zwar einen deutlichen Leistungsanstieg, aber auch die Preise steigen sehr stark. Dort gibt es die AMD Radeon RX 6000er- und Nvidia GeForce RTX 3000er-Serien, die seit Herbst 2020 nach und nach auf den Markt kamen und derzeit mindestens 70 bis 80 Prozent mehr kosten als an ihrem jeweiligen Releasetag. Die Gründe für die Krise liegen vor allem darin begründet, dass AMD und Nvidia wegen Lieferproblemen bei Chips bei weitem nicht so viele Grafikkarten produzieren können, wie sie verkaufen könnten. Dies paart sich mit einer deutlich höheren Nachfrage nach Grafikkarten als noch vor ein bis zwei Jahren, und all dies hat auch mit der Covid-19-Pandemie zu tun. In unserem Grafikkarten-Special aus der letzten Woche haben wir dies sowie auch die Preisentwicklung ausführlich geschildert. Unser Einsteiger-PC wird daher leider nicht nur 500 Euro kosten können - doch zu den PCs kommen wir später. Zuerst gibt es noch ein paar allgemeine Tipps rund um das PC-Zusammenstellen.

  1. Seite 1 Gaming-PCs für Battlefield 2042: Einleitung, Grafikkarten-Krise
  2. Seite 2 Gaming-PCs für Battlefield 2042: Sockel-Wahl und SSDs
  3. Seite 3 Gaming-PCs für Battlefield 2042: Hinweise und zwei Einsteiger-PCs
  4. Seite 4 Gaming-PCs für Battlefield 2042: Sockel 1700 und vier weitere Gaming-PCs
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