Final Fantasy 7 Rebirth ist ein großer Anwärter auf das Spiel des Jahres - Test

Test Matthias Dammes Vivien Ziermann
Final Fantasy 7 Rebirth ist ein großer Anwärter auf das Spiel des Jahres - Test
Quelle: Square Enix

Wir sind bereits mit Final Fantasy 7 Rebirth durch. Das Spiel hat uns zum Lachen, Staunen und Weinen gebracht - ein tolles Erlebnis. Alles dazu im Test.

Mehr Rollenspiel wagen

Zeit zum Verschnaufen im actionreichen Alltag gibt es aber nicht nur in Form von Minispielen. Im Vergleich zum Vorgänger ist Rebirth wieder mehr Rollenspiel. Dazu gibt es uns unter anderem immer mal wieder die Gelegenheit, mit unseren Gefährten kleine Gespräche zu führen. Dabei haben wir sogar Dialogoptionen, bei denen wir unter Zeitdruck entscheiden müssen, wie Cloud auf bestimmte Situationen reagiert.

Je nach Antwort beeinflussen wir die Beziehung zu den entsprechenden Gefährten. Diese wirkt sich wiederum auf das Zusammenspiel der Charaktere im Kampf aus. Außerdem hat es Auswirkungen auf ein bestimmtes Event gegen Ende des Spiels. Aber da wollen wir euch jetzt nicht zu viel verraten.

Auch die Charakterentwicklung bietet dieses Mal mehr Rollenspieltiefe. Unsere Helden sammeln wie gewohnt Erfahrungspunkte und steigen im Level auf. Die dadurch verdienten Skillpunkte setzen wir jedoch nicht mehr in die Waffen ein, sondern investieren sie in individuelle Talentbäume für jeden Charakter. Darin schalten wir passive Effekte, neue mächtige Angriffe sowie die neuen Synergiefähigkeiten frei.

Der Skilltree selbst wird durch das sogenannte Partylevel stetig erweitert. Durch besiegte Bosse, Nebenquests und viele der Open-World-Aktivitäten sammeln wir dazu entsprechende Party-Erfahrung. Wenn wir also das meiste aus unseren Charakteren herausholen wollen, ist es von Vorteil, so viel wie möglich mit unserer Gruppe zu erleben.

Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (9) Quelle: Square Enix Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (9) Die aus dem Vorgänger bekannten Waffenupgrades sind aber nicht gänzlich verschwunden. Nach wie vor leveln wir auch die Waffen in verschiedenen Stufen auf. Dadurch schalten wir zusätzliche Materiaslots und andere Effekte frei. Welche dieser Effekte wir nutzen wollen, bestimmen wir durch sogenannte Knoten auf den Waffen. In diese setzen wir passive Skills ein, die unsere Werte steigern oder charakterspezifische Fähigkeiten verstärken.

Vielfältige Charakterentwicklung

Ausrüstung für unsere Helden besteht wieder aus den Waffen, einem Armreif sowie einem Schmuckstück. In den Waffen und Armreifen sind wieder eine unterschiedliche Anzahl an Slots, in die die sogenannte Materia eingesetzt wird. Das sind magische Kugeln, die unsere Helden mit mächtigen Fähigkeiten ausstatten.

Verschiedene Elementarzauber, Heilung, defensive und offensive Buffs sowie diverse passive Verbesserungen bieten viele Möglichkeiten, die Fähigkeiten der Charaktere an den eigenen Spielstil anzupassen. Wir hätten uns hier nur gewünscht, dass wir verschiedene Materia-Konfigurationen abspeichern können.

Neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände gibt es wie gewohnt in Truhen und bei Händlern zu finden. Als Alternative gibt es dieses Mal aber auch noch ein Handwerkssystem, die sogenannte Transmutation. Dazu sammeln wir in der Spielwelt alle möglichen Ressourcen ein. Diese können wir dann im Transmuter zu Tränken, Armreifen oder Schmuckstücken verarbeiten.

Durch die Herstellung von Gegenständen steigen wir hier ebenfalls in mehreren Stufen auf, um auf diese Weise neue Rezepte freizuschalten. Zusätzlich gibt es immer wieder neue Baupläne durch Open-World-Aktivitäten zu ergattern.

Bildergalerie

Das umfangreiche neue Skillsystem, die Waffenupgrades, die vielen verschiedenen Materiaarten, die Ausrüstung und das Crafting geben dem Spieler eine unheimliche Fülle an Möglichkeiten, die Spielweise der einzelnen Charaktere zu bestimmen. So haben wir zum Beispiel Aerith zu einer mächtigen Heilerin aufgebaut, während wir Yuffie zu einem Multitalent gemacht haben, die sowohl Nah- als auch Fernkampf beherrscht und zusätzlich mächtige Flächenattacken landen kann.

Mit Synergie zum Sieg

Das alles dient natürlich dazu, um uns im Kampf die bestmöglichen Chancen gegen die verschiedenen Biester und Bösewichter zu verschaffen. Das grundlegende Kampfsystem ist dabei im Vergleich zum Vorgänger gleichgeblieben. Mit Standardangriffen bauen wir die sogenannte ATB-Leiste auf, mit der wir dann Speziallangriffe und Zauber auslösen können. Auch die Limitbreaker sind wieder mit von der Partie. Durch kassierten Schaden und wenn wir den Gegner ins Taumeln bringen, füllt sich dazu eine weitere Leiste auf. Ist diese voll, können wir besonders mächtige Angriffe auslösen.

Neu sind dieses Mal die sogenannten Synergiefähigkeiten und -skills. Bei diesen arbeiten immer zwei Charaktere zusammen. Welche Skills wir auslösen können, hängt dabei immer davon ab, welchen Charakter wir gerade aktiv kontrollieren und welche Fähigkeiten dieser in seinem Skilltree freigeschaltet hat. Es gibt die Synergieskills, die ohne ATB-Ladung funktionieren und in der Schutzhaltung ausgelöst werden.

Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (23) Quelle: Square Enix Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (23) Deutlich mächtiger sind jedoch die Synergiefähigkeiten. Für die müssen jedoch erst Synergieladungen durch die Nutzung normaler ATB-Angriffe aufgebaut werden. Neben ihrem gewaltigen Schaden gewähren diese Fähigkeiten auch noch nützliche Buffs wie eine Erhöhung des Limitbreak-Levels, unbegrenzte Magiepunkte oder eine Verlängerung des Taumelstatus eines Gegners.

Während des Kampfes ist in erster Linie unsere festgelegte Dreier-Party aktiv. Die anderen Begleiter verschwinden dabei aber nicht spurlos. Sie halten sich am Rand des Kampfgebiets auf und feuern gelegentlich einen Fernangriff in das Geschehen. Damit machen sie zwar nicht wirklich Schaden, aber es trägt zur Atmosphäre bei, wenn Barret aus der zweiten Reihe immer mal wieder seine Minigun sprechen lässt. Über Reservekommandos kann diesen Charakteren zudem noch eine wichtige Rolle zuteilwerden, wenn es mal eng wird. Einmal pro Kampf können wir eine Synergiefähigkeit mit einem Begleiter auslösen, der nicht in der aktiven Gruppe mitkämpft.

  1. Seite 1 Story, Charaktere, Open-World
  2. Seite 2 Aktivitäten, Abwechslung, Minispiele
  3. Seite 3 Charakterentwicklung, Ausrüstung
  4. Seite 4 Kämpfe, Grafik, Technik
  5. Seite 5 Updates zu PC, Switch 2
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk