Final Fantasy 7 Rebirth ist ein großer Anwärter auf das Spiel des Jahres - Test

Test Matthias Dammes Vivien Ziermann
Final Fantasy 7 Rebirth ist ein großer Anwärter auf das Spiel des Jahres - Test
Quelle: Square Enix

Wir sind bereits mit Final Fantasy 7 Rebirth durch. Das Spiel hat uns zum Lachen, Staunen und Weinen gebracht - ein tolles Erlebnis. Alles dazu im Test.

So viel zu tun

In den einzelnen Gebieten gibt es auch neben den Story-Passagen einiges zu erleben. Dazu gehören auch die typischen Open-World-Aktivitäten. Im Mittelpunkt dieser steht der Cyborg-Junge Chadley, der mit unserer Hilfe so viele Informationen wie möglich über die Welt sammeln möchte. Dazu steigen wir auf alte Funktürme, um weitere Aktivitäten auf der Karte sichtbar zu machen. Dazu gehören Kampfherausforderungen, Lebensquellen, Moogle-Häuser und mehr.

Diese Aufgaben fühlen sich aber nie wie lästiges Beiwerk an, sondern belohnen uns auch immer wieder mit nützlichen Dingen wie Handwerksrezepten, speziellen Händlern und neuen Herausforderungen in Chadleys Kampfsimulator. Außerdem können wir die durch die Erledigung dieser Aktivitäten erlangte Informationen als Währung einsetzen, um bei Chadley besondere Materia freizuschalten.

Gelegentlich haben diese Open-World-Aufgaben sogar einen erzählerischen Wert, weil sie unter anderem Verbindungen zu früheren Ereignissen herstellen. Das gilt insbesondere für die Nebenquests, die fast immer von einer gewissen Story-Relevanz sind. Das liegt unter anderem daran, dass diese Quests meist mit einem unserer Begleiter und deren Geschichte verknüpft sind.

Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (25) Quelle: Square Enix Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (25) Erledigen wir diese Missionen, steigern wir zudem unsere Beziehung zum betreffenden Charakter. Die Qualität der Nebenquests ist meist sehr hoch, mit einzigartigem Missionsaufbau und Herausforderungen. Gelegentlich sind aber auch ein paar einfache Fetch-Quests dabei. Die fallen in der sonstigen Masse der toll gemachten Quests aber nicht wirklich ins Gewicht.

Zur Fortbewegung in den offenen Gebieten wird schon früh im Spiel das Chocobo-Reiten eingeführt. Das Besondere dabei ist, dass es in jedem Gebiet eine spezielle Art von Chocobo gibt, die jeweils über individuelle Fortbewegungstalente verfügt. So gibt es Vögel, die an Wänden hochklettern können, andere nutzen gerne gigantische Pilze als Sprungbretter und wieder andere gleiten liebend gerne durch die Lüfte. Entsprechend abwechslungsreich sind auch die einzelnen Gebiete gestaltet, da diese jeweils von den Fähigkeiten der örtlichen Chocobos Gebrauch machen. Das bringt immer wieder frischen Wind und neue Herausforderungen in die Erkundung neuer Gebiete.

Immer wieder etwas Neues

Abwechslung ist ohnehin eine der größten Stärken des Spiels. Es ist schon fast unglaublich, wie viel verschiedene Gameplay-Mechaniken und Minispiele die Entwickler für dieses Spiel entworfen haben. Es zieht sich durch den gesamten Spielverlauf, dass wir immer wieder per Tutorialeinblendung in neue Mechaniken eingeführt werden.

Selbst als wir bereits den Point of no Return am Ende des Spiels überschritten hatten und uns auf dem Weg zum großen Finale befanden, erlebten wir noch neue Mechaniken. Viele davon kommen oft nur für kurze Zeit zum Einsatz. Aber umso bemerkenswerter ist es, wie viele Gedanken sich die Entwickler über ein abwechslungsreiches Spielerlebnis gemacht haben.

Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (45) Quelle: Square Enix Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (45) Die Erkundung der einzelnen Gebiete mit den verschiedenen Chocobo-Fähigkeiten haben wir bereits erwähnt. Wenn wir zu Fuß unterwegs sind und ausnahmsweise mal nicht Cloud steuern, haben wir zudem mit den meisten Gefährten ein anderes Erkundungserlebnis. So kann Red an Wänden entlanglaufen, während Yuffie ihre agilen Ninja-Bewegungen nutzt, um sich per Greifhaken an unzugängliche Stellen zu schwingen.

Minispiel-Sammlung als RPG getarnt

Neben der Erkundung ist das Spiel auch übersät mit den unterschiedlichsten Arten von Minispielen, die immer wieder das Gameplay auflockern und uns als Spieler vor neue Herausforderungen stellen. Eines der ersten, mit denen wir es zu tun bekommen, ist zugleich auch das prominenteste und einzige Minispiel, das sich durch den gesamten Spielverlauf zieht.

Dabei handelt es sich um Queen's Blood, ein Kartenspiel, das ein wenig an Gwent aus The Witcher 3 erinnert. Im Spiel treffen wir immer wieder auf Gegner, die wir zu einer Partie herausfordern können. Neue Karten, um uns immer mächtigere Decks zu basteln, kaufen wir bei Händlern und gewinnen sie von besiegten Gegnern.

Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (87) Quelle: PC Games Final Fantasy 7 Rebirth ist ein Meisterwerk - Auf Switch 2 mit optischen Kompromissen (87) Aber auch darüber hinaus werden unsere Skills immer wieder auf unterschiedliche Weise gefordert. Sei es als Delfin-Reiter, in einem Fußball-Spiel für Red, in einem virtuellen Weltraum-Gefecht oder bei einer besonderen Form des aus dem Yuffie-DLC bekannten Fort Condor. Es gibt mit dem Klavierspielen auch ein musikalisches Minispiel, das stark an die Gitarrenmechanik in The Last of Us: Part 2 erinnert. Für weniger musikbegabte Spieler ist das allerdings teils ziemlich schwer geraten.

Aber es gibt für alle Spielertypen etwas. Besonders im Urlaubsparadies Costa del Sol und im Vergnügungspark Gold Saucer lassen sich Stunden mit den verschiedensten Spielchen verbringen. Bei all diesen Herausforderungen gibt es meist mehrere Ränge zu erreichen, die unterschiedlichste Belohnungen wie Materia, Waffen und Ausrüstung sowie Verbrauchsgegenstände bereithalten.

  1. Seite 1 Story, Charaktere, Open-World
  2. Seite 2 Aktivitäten, Abwechslung, Minispiele
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  4. Seite 4 Kämpfe, Grafik, Technik
  5. Seite 5 Updates zu PC, Switch 2
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