Final Fantasy 16 endlich gespielt: Düster, intensiv und absolut imposant

Special Viktor Eippert
Final Fantasy 16 endlich gespielt: Düster, intensiv und absolut imposant
Quelle: Square Enix

Am 22. Juni steht der Release von Final Fantasy 16 an. Wir konnten das neue Fantasy-Epos von Square Enix bereits stundenlang spielen. Was wir dabei erlebt haben, wie sich FF 16 von anderen Teilen der Reihe abhebt und mehr erfahrt ihr in unserer Preview.

Weniger als vier Monate müssen wir uns noch gedulden, bis wir in Final Fantasy 16 in die Rüstung von Protagonist Clive Rosefield schlüpfen und mit Schwert und Magie effektvoll inszenierte Action-Kampfe bestreiten. Entsprechend großzügig zeigte sich Square Enix in den vergangenen Monaten mit Trailern und Infos zum Rollenspiel-Epos, je näher der Release am 22. Juni auf Playstation 5 rückte. Was bisher allerdings ausblieb, war eine Möglichkeit, das RPG zu spielen - zumindest bis jetzt! Denn wir waren zu Gast auf einem internationalen Event in London, auf dem wir Final Fantasy 16 erstmals selbst ausprobieren konnten.

Zunächst gaben uns die Entwickler in einer beinahe einstündigen Präsentation einen Überblick über die Spielwelt von Valisthea, zentrale Charaktere und die wichtigsten Spielaspekte. Im Anschluss hatten wir mehrere Stunden Zeit, um in drei separate Demos einzutauchen und den Entwicklern Fragen zu stellen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich bei der von uns gespielten Version um eine angepasste Fassung des Spiels handelt, die nicht identisch mit der Verkaufsversion von Final Fantasy 16 (jetzt kaufen 90,23 € )sein wird. Doch dazu später mehr. Was alles in den Demos steckte, welche Eindrücke wir beim Hands-on gesammelt haben und wieso wir uns nun noch mehr auf den Release freuen, dröseln wir für euch in dieser umfangreichen Vorschau auf.

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Story-Zusammenfassung

Da viele von euch sicher nicht alle bisherigen Trailer gesehen und jeden News-Fitzel zu Final Fantasy 16 aufgeschnappt haben, beginnen wir zunächst mit einem kurzen Überblick. In Final Fantasy 16 erwartet euch ein Polit-Drama ähnlich wie im zwölften Teil, angesiedelt in einem Dark-Fantasy-Setting. Die Welt Valisthea beherbergt verschiedene Nationen wie die Republik Dhalmekia im kargen Süden, das Königreich Waluth im Osten oder das heilige Kaiserreich Sanbrèque im Norden. Die Nationen im Spiel beziehen ihre Macht und magische Kraft durch die sogenannten Mutterkristalle, die über die Kontinente verstreut sind. Doch diese Macht scheint zu schwinden und wie immer in solch einem Fall kommt es zu Konflikten und Krieg.

Diese Kriege werden jedoch nicht nur mit Armeen ausgetragen, sondern auch mit der Vernichtungskraft der Esper. Diese turmhohen, extrem starken Quasi-Gottheiten können nur von ganz bestimmten Personen, den sogenannten Domini, kanalisiert werden. Zu ihnen gehört auch Joshua Rosefield, der jüngere Bruder unseres Spielercharakters Clive. Als geschickter Schwertkämpfer und erstgeborener Sohn des Erzherzogs von Rosaria hat Clive die wichtige Aufgabe, seinen Bruder Joshua zu beschützen. Das geht allerdings sehr früh im Verlauf der Handlung schief, weshalb Clive auf einen Rachefeldzug zieht, um den Mörder seines geliebten Bruders zur Strecke zu bringen. Die Esper spielen wieder eine zentrale Rolle. Mit dabei ist unter anderem Fan-Liebling Shiva. Quelle: Square Enix Die Esper spielen wieder eine zentrale Rolle. Mit dabei ist unter anderem Fan-Liebling Shiva.

Final Fantasy trifft Devil May Cry

Der erste von uns gespielte Part war ein Kampf-Tutorial, bei dem Clive seine Schwertkunst und Magie in einem Übungskampf gegen den Kommandanten der Truppen von Rosaria unter Beweis stellt. Hier steuern wir einen noch jungen Clive mit Milchbubi-Gesicht in Friedenszeiten vor dem eben erwähnten Schicksalsschlag. Denn die Story in FF 16 wird in mehreren zeitlich voneinander getrennten Abschnitten erzählt, wir erleben Clive also in verschiedenen Stationen seines Lebens.

Bildergalerie

Das Kampf-Tutorial als Erstes anzugehen war eine gute Idee, denn Final Fantasy 16 bietet für Rollenspielverhältnisse mehr als nur Standardkost im Kampfsystem. Wie schon im fünfzehnten Teil und in FF 7 Remake steuern wir unseren Hauptcharakter direkt und schnetzeln uns in actionreichen Echtzeitkämpfen durch Soldaten und Monster. Wie sich das in Aktion spielt, konnten wir in der Haupt-Demo auf die Probe stellen. Diese spielt im zweiten Lebensabschnitt von Clive, darin durften wir einen zusammenhängenden Abschnitt relativ früh im Verlauf des Spiels ausprobieren. Und wir müssen sagen: Die Kämpfe fühlen sich anders an als in vorherigen Final Fantasys. Das liegt daran, dass sich die Entwickler diesmal an Action-Spielen wie Devil May Cry oder Bayonetta orientiert haben. Nicht nur das, Square Enix hat mit Ryota Suzuki als Battle Director sogar einen Ex-Capcom-Mann angeworben, der zuvor unter anderem an Devil May Cry 5 oder Dragon's Dogma: Dark Arisen als Designer arbeitete. Und das merkt man.

  1. Seite 1 Final Fantasy 16: Düster, intensiv, actiongeladen, imposant - große Hands-on-Vorschau
  2. Seite 2 Final Fantasy 16: Fetzige Action-Kämpfe, keine Open World
  3. Seite 3 Final Fantasy 16: Einstellbarer Schwierigkeitsgrad und Dark Fantasy
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