Dying Light: The Beast gespielt - Schnetzelorgie mit Twin-Peaks-Vibes

Special Sönke Siemens Benedikt Plass-Fleßenkämper Viktor Eippert
Dying Light: The Beast gespielt - Schnetzelorgie mit Twin-Peaks-Vibes
Quelle: Techland

Wir waren in Warschau und haben Dying Light: The Beast vier Stunden lang gespielt! Mehr als drei Jahre nach Dying Light 2: Stay Human entführt uns Techland erneut in eine düstere Zombie-Apokalypse.

Der Entwickler Techland ist dafür bekannt, seine Dying-Light-Spiele auch nach der Veröffentlichung vorbildlich mit Updates zu versorgen und zu erweitern. Im Falle von Dying Light 2: Stay Human waren ursprünglich mindestens zwei große Story-Erweiterungen geplant. Den Anfang machte Bloody Ties, das am 10. November 2022 erschien. Darin schlüpft ihr in die Rolle einer neuen Figur namens Ciro und nehmt an einem gnadenlosen Kampfturnier in der sogenannten Carnage Hall teil.

Anschließend tüftelten die Polen an einem weiteren, Plot-fokussierten DLC. Zunächst lief alles nach Plan, doch dann sorgte ein von Hackern verursachter Leak dafür, dass im Jahr 2023 ein großer Teil der für die Erweiterung geplanten Geschichte öffentlich wurde. Für Techland waren die Enthüllungen zunächst ein Schock, den das Unternehmen jedoch auf clevere Art und Weise verarbeitete. Anstatt die Flinte ins Korn zu werfen, beschloss das Team um Franchise-Direktor Tymon Smektala, wichtige Ideen und Konzepte aus dem geplanten DLC als eigenständiges Spiel weiterzuentwickeln. Dying Light: The Beast ist das Resultat daraus uns inzwischen fast fertiggestellt und soll am 22. August 2025 zunächst für PC, PlayStation 5 sowie Xbox Series X/S erscheinen. Im Rahmen eines groß angelegten Hands-on-Events in Warschau konnten wir den Titel erstmals anspielen und zudem mit Game Director Nathan Lemaire plaudern, der früher unter anderem maßgeblich an Ubisofts Open-World-Spielen Far Cry 5 und Far Cry: New Dawn mitgewirkt hat.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Crane kehrt zurück - und will Rache!

Bevor wir mit unseren Anspiel-Eindrücken durchstarten, zunächst ein paar Worte zur Geschichte. Die dreht sich nicht mehr um Aiden Caldwell, den Protagonisten des zweiten Teils, sondern rückt Kyle Crane, den Helden des Ursprungsspiels, einmal mehr in den Fokus. Nach den Ereignissen von Dying Light: The Following gerät er in Gefangenschaft und wird 13 Jahre lang von skrupellosen Wissenschaftlern für brutale Experimente missbraucht, bis ihm eines Tages die Flucht gelingt. Diese Tortur führt dazu, dass Kyle zu Beginn der Geschichte von Flashbacks und Visionen geplagt wird und mit jeder Faser seines Körpers nach Rache sinnt. Seine Folterknechte - allen voran der machthungrige Virus-Forscher Marius Fischer - sollen für all die unmenschlichen Qualen büßen, die er mehr als ein Jahrzehnt lang ertragen musste!

Um Fischer, Spitzname "Der Baron", aus der Reserve zu locken, braucht Kyle jedoch einen handfesten Plan. Der Antagonist von Dying Light: The Beast wird von einer hervorragend ausgestatteten Privatarmee beschützt. Er hat sich in einer größtenteils von der Außenwelt abgeschnittenen Gebirgsregion namens Castor Woods verschanzt und führt dort mit vollem Elan weitere Zombie-Experimente durch. Im Spiel schließt sich Kyle übrigens schon früh mit einer Frau namens Olivia zusammen, die seine Vendetta aktiv unterstützt - in der Hoffnung, so aus Castor Woods fliehen zu können.

Kyle, die Bestie

Bis es zum Showdown mit dem Baron kommt, gibt es viel zu tun: Kyle braucht weitere Verbündete, eine deutlich bessere Ausrüstung und muss alles daransetzen, seine Biest-Kräfte weiterzuentwickeln, die seit den Experimenten in ihm schlummern. Um diese hochzustufen, benötigt er Bestien-Punkte, die er wiederum durch das Töten sogenannter Chimären verdient. Die erste dieser Bosskreaturen ist der Schnitter: ein mehr als zweieinhalb Meter großer Zombie mit Gasmaske, verdammt schlechter Laune und einer gefährlichen Knochenklinge im rechten Unterarm. Mit markerschütterndem Gebrüll, wuchtigen Rammattacken und kraftvollen Schlägen versucht er, uns niederzuringen. Unsere Konterstrategie besteht aus schnellen Ausweichmanövern und kurzen, aber heftigen Gegenangriffen, während das Monstrum nach einer Attacke durchschnauft. Außerdem strecken wir gezielt Standard-Zombies nieder, die dem Schnitter bald Gesellschaft leisten.

Bildergalerie

Letzteres ist besonders wichtig, zumal jeder erfolgreiche Treffer eine rote Leiste unten links im Bild auflädt. Ist diese einmal gefüllt, wechselt ihr - sofern sich der Held in einer Bedrohungssituation befindet - automatisch in den Bestienmodus. Kyle ist nun für kurze Zeit resistenter gegen Angriffe, während er gleichzeitig massiven Schaden austeilt. Unter der Voraussetzung, dass ausreichend Bestien-Punkte vorhanden sind, schaltet ihr im Spielverlauf Schritt für Schritt mehr als ein Dutzend weitere Bestien-Fähigkeiten frei. Mit ihrer Hilfe kann Kyle später unter anderem heftige Schmetterschläge ausführen, schwere Objekte wie beispielsweise Felsbrocken durch die Gegend schleudern, Gegner mit Rammmanövern zu Fall bringen, mit einem Satz auf höher gelegene Plattformen springen, Lebensenergie durch erfolgreiche Angriffe regenerieren, Widersacher durch lautes Brüllen kurzzeitig betäuben und sich mit einem Enterhaken an angepeilten Flächen heranziehen.

  1. Seite 1 Dying Light: The Beast gespielt - Schnetzelorgie mit Twin-Peaks-Vibes
  2. Seite 2 Dying Light: The Beast gespielt - Twin-Peaks-Inspiration
  3. Seite 3 Dying Light: The Beast gespielt - Fahrzeuge und Vorschau-Fazit
  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk