Mobile Games Hate: Die zehn meist gehassten Mobile Games - Top 10 (Special)
SpecialSpätestens mit dem Erfolgszug des iPhones begann der Boom der Mobile-Games. Heutzutage bekommen Spiele für Smartphones und Co. viel Aufmerksamkeit, oft auch in negativer Form. Die Vorstellung von Diablo Immortal oder das heftig kritisierte Coin Master sind nur zwei solcher Beispiele. Wir beschäftigen uns in diesem Special mit den zehn meist gehassten Mobile-Games der letzten Jahre - inklusive Video!
Mobile Games sind vieles: Zeitvertreib, Spielerei, Big Business ... und Hassobjekt. Grundsätzlich kann jedes Game zum Ziel von Hate werden. Mobile Games sind aber besonders oft betroffen. Das hat verschiedene Gründe. Mal sollen die Spieler abgezockt werden, mal werden Games nur gehasst, weil sie populär sind. Und wieder andermal sind Mobile Games auch einfach richtig schlecht. Oder auch alles gleichzeitig. Diese Top Ten mit Titeln zu füllen, war daher gar kein Problem. Wir präsentieren euch: Die zehn meist gehassten Mobile Games!
In diesem Artikel
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Platz 10: Pokémon Quest
Quelle: PC Games
Mobile Games Hate: Die zehn meist gehassten Mobile Games - Top 10 (Special) (1)
Fangen wir erstmal langsam an. Pokémon Quest ist 2018 neben der Switch auch für Android und iOS erschienen. Das Action-RPG ist zwar keine Katastrophe, musste aber trotzdem einige Kritik einstecken. Warum? Nun, weil das Game einfach ziemlich langweilig ist. Eure Pokémon bewegen sich und kämpfen von allein. Heißt: Ihr habt nur wenig Einfluss auf das Spielgeschehen. Zwar könnt ihr spezielle Attacken ausführen; im Grunde schaut ihr aber euren Monsterchen nur zu, wie sie sich selbst spielen. Außerdem macht ihr immer wieder das Gleiche und noch dazu seid ihr arg vom Glück abhängig. Dann doch lieber ein richtiges Pokémon-Spiel wie zum Beispiel Schwert & Schild.
-> Hier findet ihr unseren Test zu Pokémon Quest!
Platz 9: Kim Kardashian: Hollywood
Die Kardashian-Familie hat Fans und Hater gleichermaßen. Gleiches gilt für das Spiel Kim Kardashian: Hollywood. Wie sollte es anders sein, müsst ihr euch in diesem Free2Play-Rollenspiel vom E- bis zum A-Promi hocharbeiten. Dafür müsst ihr modeln, euch in Clubs sehen lassen, auf Dates gehen und Ähnliches. Was man halt so macht als Celebrity. Das mag zwar ganz nett sein, weil der berühmte Kardashian-Name auf dem Spiel klebt. Nimmt man den aber weg, bleibt im Grunde nichts übrig als ein langweiliges und bestenfalls mittelmäßiges Mobile-Game mit der üblichen Premiumwährung für Echtgeld. Die Bewertungen auf Metacritic sprechen für sich.
Platz 8: Angry Birds
Okay, zugegeben: Das ursprüngliche Angry Birds ist kein schlechtes Spiel und wurde auch nicht wirklich gehatet. Das ist aber schon einige Jahre her und seitdem hat sich viel getan. Nicht nur die Flut an bestenfalls mittelmäßigen Filmen und Serien, aufdringlicher Werbung und überteuertem Merchandise geht vielen auf die Nerven. Vor allem die nachträglichen Updates haben aus einem ehemals genialen Mobile-Game eine typische Abzock-Maschinerie gemacht. Wo Angry Birds ursprünglich darauf setzte, mit dem Kauf von Werbefreiheit und ein, zwei dauerhaft nutzbaren Spezial-Items Geld zu verdienen, setzt man heute auf das volle Programm. Gleich mehrere Premiumwährungen, unzählige kostenpflichtige Power-Ups, Energiesystem und Co. sollen den Spielern zu überteuerten Preisen möglichst viel Geld aus den Taschen ziehen. Es ist wirklich traurig mit anzusehen, was aus Angry Birds geworden ist ...
Quelle: PC Games
Mobile Games Hate: Die zehn meist gehassten Mobile Games - Top 10 (Special) (3)
Platz 7: Fortnite
Fortnite ist natürlich per se kein schlechtes Spiel. Im Gegenteil. Es ist nicht mal ein reines Mobile-Game. Der berühmte Battle-Royale-Shooter läuft allerdings auch auf Geräten mit Android und iOS. Doch wieso wird Fortnite eigentlich so viel gehatet? Das Game macht Spaß, bietet ständig etwas Neues und zumindest der reine Online-Modus ist komplett umsonst. Und der bietet auch nicht nur Battle Royale, sondern verschiedene Spielmodi. Da ist eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei. Trotzdem wird dem Spiel viel Hate entgegengebracht. Der kommt allerdings in erster Linie von älteren Spielern, die oft verachtend auf Fortnite und die dazugehörige Kultur herabblicken. Und diese Kultur ist nun mal eine sehr absurde Online-Jugend-Kultur mit verrückten Tänzen und sinnlosen, aber überteuerten Outfits und Emotes. Damit ist Fortnite übrigens auch nicht das erste Spiel, das sich in dieser Situation befindet. Momentan konzentriert sich diese Form von Hate aber auf den Shooter von Epic Games.
-> Hier geht es zu unserem großen Artikel zum zweiten Kapitel von Fortnite (inklusive Video)!
Platz 6: Harry Potter: Hogwarts Mystery
Harry Potter: Hogwarts Mystery ist ein ganz klassischer Fall von einem eigentlich ganz guten Spiel, das durch die Monetarisierung komplett zerstört wird. Im Game seid ihr ein neuer Schüler in Hogwarts und erlebt dort den Alltag der magischen Schule. Dazu gehören viele Aktivitäten wie Unterricht, Quidditch und Co. Optisch könnt ihr eure Figur sehr individuell anpassen, später bekommt ihr sogar ein Haustier und die Lore von Harry Potter ist schön umgesetzt. Für Fans also eigentlich genau das Richtige. Allerdings funktioniert nichts ohne das Energiesystem. Im Grunde verbraucht alles, was ihr tut, Energie. Die lädt sich von selbst wieder auf, das dauert aber ewig. Wollt ihr ohne ellenlange Wartezeiten spielen, müsst ihr Edelsteine für echtes Geld kaufen. Die sind natürlich völlig überteuert. Um auf diese Art durchgehend zu spielen, müsstet ihr pro Spielstunde über 50 Euro auf den Tisch liegen. Ein absoluter Witz also ... und ein sehr guter Grund für Hate.