Diablo 4: Story, Open-World, Dungeons - Das steckt alles in der offenen Beta
Special
Die offene Beta von Diablo 4 steht bevor und wir stellen euch die umfangreichen Inhalte vor, die euch in der Testversion erwarten. Seien es der erste Akt der Story, Events in der offenen Spielwelt oder Ausflüge in Dungeons. Die Beta hat bereits einiges zu bieten.
Diablo 4 gehört sicherlich zu den am meisten erwarteten Titeln in diesem Jahr. Bei der Beta-Phase am vergangenen Wochenende war der Andrang so groß, dass am Freitag zeitweise die Server in die Knie gingen. Dabei war diese Beta nur für Vorbesteller geöffnet. Diese Woche folgt die offene Beta, in die sich jeder interessierte Spieler ohne irgendwelche Voraussetzungen einloggen kann. Sollten die Server dem zu erwartenden Ansturm standhalten, erwartet euch eine Testversion des Action-Rollenspiels, die bereits etliche Inhalte zu bieten hat. Allein oder mit Freunden stürzt ihr euch in die Anfänge der Story, erkundet unzählige Dungeons und nehmt es mit dem Weltboss Ashava auf. In diesem Artikel geben wir euch einen Überblick, was alles in der Beta steckt und worauf ihr euch freuen könnt.
Der eigene Charakter
Zum Start müsst ihr natürlich erst mal einen Charakter erstellen. Die wichtigste Entscheidung ist eure Klasse. Während in der Vorbesteller-Beta nur drei zur Auswahl standen, habt ihr in der offenen Beta auf alle fünf Launch-Klassen Zugriff. Der Barbar ist ein Meister des Nahkampfes und hantiert mit verschiedensten Waffen. Dazu kann er gleich vier verschiedene Prügel anlegen, die je nach Skill zum Einsatz kommen. Wer keine Lust auf Nahkampf hat, entscheidet sich für die Zauberin, die auf die Kraft der Elemente setzt. Mit Feuer-, Eis- und Schockzaubern steht ihr ein breit gefächertes Angebot an Magie zur Verfügung, die viel Schaden austeilt und das Schlachtfeld kontrollieren kann.
Die Jägerin ist eine Mischung aus dem Assassinen in Diablo 2 und dem Dämonenjäger in Diablo 3. Sie kann jederzeit zwischen Nah- und Fernkampf wechseln, was sie sehr vielseitig macht. Viele Gesichter hat auch der Druide, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Er kann sich nämlich in verschiedene tierische Formen wie Wolf und Bär verwandeln. Dazu verfügt er über Erd- und Sturmmagie, die gut geeignet ist, um Gegner kampfunfähig zu machen. Zu guter Letzt wird das Klassenportfolio mit einem Publikumsliebling abgerundet: der Totenbeschwörer. Er setzt die Leichen gefallener Feinde zu seinem Vorteil ein, um sie explodieren zu lassen oder eine Armee untoter Helfer auferstehen zu lassen.
Quelle: PC Games
Der Charaktereditor bietet einige Individualisierungsmöglichkeiten.
Nach der Wahl der Klasse könnt ihr noch das Aussehen eures Charakters anpassen. Ihr habt die Wahl zwischen einem männlichen und weiblichen Helden. Weiterhin könnt ihr eine Handvoll vorgefertigter Gesichter wählen sowie Frisur, Haarfarbe, Make-up, Körperbemalung und einige weitere Details einstellen. Der letzte Schritt, bevor ihr endlich ins Spiel starten dürft, ist die Wahl der Weltstufe, also des Schwierigkeitsgrads. Von den vier im fertigen Spiel geplanten Stufen stehen euch in der Beta die ersten beiden zur Auswahl. Abenteurer richtet sich dabei an Spieler, die noch nie Diablo oder ähnliche Titel gespielt haben. Wer sich mit dem Genre auskennt, sollte direkt Veteran wählen. Das steigert nicht nur die Herausforderung, sondern auch die gewonnene Erfahrung und das gesammelte Gold.
Story
Von der Story von Diablo 4 (jetzt kaufen ) könnt ihr während der Beta den Prolog und den kompletten ersten Akt erleben. Euer Charakter findet sich in einer eisigen Schneelandschaft wieder und rettet sich schließlich in das Dörfchen Nevesk. Hier erfahrt ihr, dass die Bewohner sich vor etwas Bösem fürchten, das in nahegelegenen Ruinen lauert. Während des Prologs wird schnell klar, dass wir es mit Lilith, der Mutter Sanktuarios, zu tun bekommen. Diese hat ihren ersten Auftritt in einer der sehr schicken Zwischensequenzen. Gerade bei der Inszenierung der Handlung hat das Spiel im Vergleich zu seinen Vorgängern einen deutlichen Schritt nach vorn gemacht.
Natürlich spielen auch die Horadrim wieder eine wichtige Rolle, wenn die Menschheit gegen böse Mächte kämpfen muss. Mithilfe des Gelehrten Lorath macht ihr euch daran, die Spur von Lilith und ihrem mysteriösen Begleiter zu verfolgen. Im Verlauf des ersten Aktes sichert ihr euch für dieses Unterfangen die Unterstützung der Kathedrale des Lichts. Dabei handelt es sich um eine religiöse Bewegung, die den abtrünnigen Engel Inarius als Erretter anbetet. Inarius steht in tiefen Konflikt mit Lilith, diese Auseinandersetzung gehört zu den zentralen Handlungspunkten in der Geschichte von Diablo 4. Erste Ansätze davon erlebt ihr bereits im ersten Akt.
