Devil May Cry ist kein einfaches Spiel, die Gegner haben nämlich ganz schön was drauf!
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Der innere Dämon
Normalerweise wird diese Dämonenenergie verwendet, um sich in einen Dämon zu verwandeln. Dabei nimmt Dante immer eine menschliche Form des Dämons an, dessen Waffe er gerade trägt - das ist ein ganz nettes Detail, auch wenn es in DMC1 erstmal nur zwei verschiedene Formen gibt.
Sind wir erst einmal verwandelt, laufen wir schneller, greifen schneller an, heilen uns über die Zeit und teilen sogar mehr Schaden aus. Außerdem stehen uns im Dämonen-Modus noch ein paar neue Moves zur Verfügung, die wir bei einem Händler kaufen können. Das sind zwar insgesamt nur vier Attacken, die hauen aber wenigstens auch ordentlich rein!
Ansonsten kaufen wir beim erwähnten Händler in Form einer Götterstatue Upgrades wie das Erhöhen von unseren maximalen HP oder der Dämonenkraft.
Quelle: PC Games
Dante in der Form des Teufels in seinem Schwert: Alastor.
Auch Items zur Heilung sind hier verfügbar und sogar Weihwasser, das ziemlich viel Schaden an allen Gegnern verursacht. In Devil May Cry 1 bekommen wir nicht einmal Style-Punkte für das Verwenden von Items abgezogen, weil das einfach noch kein Faktor für das Ranking war. Falls ihr das Spiel nochmal zocken wollt, könnt ihr die Items also nach Herzenslust verwenden! Das ist nämlich des Öfteren nötig.
Dämon VS. Dämon
Unsere Möglichkeiten sind begrenzt, deswegen ist es umso wichtiger, Gegner zu beobachten und zu lernen. Die hauen nämlich schon auf normalem Schwierigkeitsgrad ordentlich rein, mehr als eine Handvoll Treffer können wir nicht wegstecken. Nahezu alle Gegner verfügen über mehrere Nahkampf-Angriffe und mindestens einen für die Distanz.
Dazu kommen noch Blocks, über die ebenfalls so gut wie jeder Gegner verfügt. Das ist ein ganz schön ordentliches Repertoire für so ein altes Spiel. Dabei lassen sich viele Gegner auch nicht einfach weg schnetzeln, durch Blocks oder einzigartige Mechaniken werden wir immer wieder gestoppt und müssen fast jeden einzelnen Gegner mit einer anderen Taktik angehen.
Die Panther lassen sich zum Beispiel nur mit Fernkampfwaffen angreifen, bis sie ihren Kern offenlegen, den wir dann mit dem Schwert zerhacken dürfen. Dadurch wird das Kampfsystem nie so wirklich eintönig. Es wurde dafür gesorgt, dass wir immer auf irgendetwas achten müssen und nie dumm draufhauen können.
Quelle: PC Games
So sieht der Kern aus, nachdem wir die Panther besiegt haben.
Gewöhnungsbedürftige Bosse
Bei den Bossen hatten die Macher aber noch einiges zu lernen. Die sind ... durchwachsen. Aber hauptsächlich einfach zu schnell. Nicht an sich, aber ihre Attacken kommen oft aus dem gefühlten Nichts. Beim ersten Versuch können wir eigentlich schon damit rechnen, dass fast jeder Boss uns besiegen wird und wir unseren letzten Spielstand laden dürfen. Denn automatische Speicherpunkte waren damals ein Ding der Zukunft und noch nicht weit verbreitet.
Kennen wir die Attacken und Gewohnheiten der Bosse dann aber, lassen sie sich in vielen Fällen echt spaßig bekämpfen. Die schnellen Animationen sind dadurch zwar immer noch nicht langsamer, aber wenigstens kennen wir sie und können sie mit dem Sprung oder einer Seitwärtsrolle ausweichen.
Manchmal lassen sich Bosse aber auch mit einfachen Taktiken abfrühstücken, meistens weil es ein paar Lücken im Design der Bosse gibt. Es ist zwar ganz witzig, so eine Taktik selbst herauszufinden, richtig gutes Bossdesign sieht aber anders aus.
Quelle: PC Games
Dante nimmt keinen der riesigen Dämonen ernst, dafür ist er einfach viel zu cool.
Schwierigkeiten
Nachdem wir das Spiel auf "normal" durchgespielt haben, können wir den nächsthöheren Schwierigkeitsgrad wählen: "schwer". Und verdammte Axt, der hält, was er verspricht. Nicht nur haben Gegner mehr HP und richten noch einmal mehr Schaden an, als sie es sowieso schon tun. Nein, es tauchen auch noch die komplizierten Gegner aus dem Late-Game schon in den ersten Levels auf - natürlich ebenfalls verstärkt.
Wenn wir den höheren Schwierigkeitsgrad mit dem klassischen New Game Plus aus den meisten neueren Spielen vergleichen, wurde hier schon unglaublich viel gemacht.
Quelle: PC Games
Dante im Kampf gegen Zwillingsbruder Vergil.
Normalerweise bekommen Gegner beispielsweise in Souls-Games einen Buff auf ihre HP und ihren Damage und das war's. Löblich also, dass DMC da seiner Zeit weit voraus war ... und irgendwie nach wie vor ist. Wer nach dem Schwierigkeitsgrad immer noch nicht genug hat, schaltet auch noch den Modus "Dante must Die" frei. Der wird seinem Namen auch gerecht, weil wir da noch viel mehr Schaden kassieren.
