Devil May Cry 3

Test David Bergmann

Mit Gitarre und langem Ledermantel auf Dämonenjagd: Held Dante lässt selbst Max Payne ganz schön alt aussehen.

Mehr drin, mehr dran

Wundern Sie sich im Laden nicht über den Zusatz »Special Edition«. Bei Devil May Cry 3 bekommen PC-Spieler ausnahmsweise keine schnöde 1:1-Umsetzung der Konsolenfassung vorgesetzt, sondern eine Neuauflage, die hierzulande für die Playstation 2 noch gar nicht erhältlich ist. Und es wird auch tatsächlich mehr geboten. Mit dem total durchgeknallten Hofnarr Jester beispielsweise ein neuer Bossgegner -- auf der Konsole tauchte der Spaßvogel bisher nur in Zwischensequenzen auf.

Außerdem können Sie sich nach dem ersten Durchspielen auch mit Vergil als alternativem Charakter durch die Dämonen schnetzeln. Der Knabe ist wesentlich stärker als sein Bruder Dante und dadurch entsprechend einfacher zu spielen. Außerdem bringt er sein eigenes Intro, einen neuen Kampfstil und einige frische Waffen mit. Hartgesottene freuen sich außerdem über einen neuen Schwierigkeitsgrad.

Der Teufel steckt im Detail

Für Devil May Cry 3 gilt, was für fast alle Action-Adventures gilt: Am einfachsten steuert sich das Abenteuer mit einem Gamepad. Das war in der uns vorliegenden Verkaufsfassung leichter gesagt als getan: Bei vielen Pads (etwa den Dual-Trigger-Pads von Thrustmaster) wurden die Analogsticks nicht richtig erkannt, Devil May Cry 3 wurde damit unspielbar. Ändern lässt sich das in den Optionen bis jetzt nicht. Ubisoft hat uns allerdings versprochen, dass so bald wie möglich per Patch nachgebessert wird.

Die gute Nachricht, wenn auch Ihr Pad nicht kompatibel ist: Die Steuerung mit der Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber tadellos. Vom Kauf der grandiosen Dämonenklopperei sollten Sie sich nicht abschrecken lassen.

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