Devil May Cry 3: Dantes Erwachen im Test: Auch auf der Switch dämonisch gut!
Test
Nach Devil May Cry 1 und 2 kommt nun auch der von vielen Fans als bester Serienteil betrachtete Part 3 auf die Switch. Wir verraten in unserem Test, ob Devil May 3: Dantes Erwachen in der Special Edition für Nintendos Hybrid-Konsole immer noch so fetzt wie früher und
Die ersten beiden Teile von Capcoms kultiger Hack&Slay-Reihe haben bereits ihren Weg auf die Switch gefunden und nun erscheint auch Devil May Cry als HD-Remaster in der Special Edition für Nintendos Hybrid-Konsole . Part 3 gilt für viele Fans der Serie immer noch als bester Teil und für die Switch-Portierung ließ sich Capcom sogar noch etwas Besonderes einfallen: So kann der Survival-Modus Bloody Palace nun auch im lokalen Zweispieler-Koop-Modus gezockt werden und dem Kampfsystem wurde ein Free-Style-Modus spendiert.
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Wer diesen aktiviert, kann nahtlos zwischen den sechs verschiedenen Kampfstilen (vier sind von Beginn an freigeschaltet) hin und her wechseln, sodass noch viel höhere Kombos möglich sind. Das sind wirklich gute Neuerungen, doch kann der Titel heutzutage überhaupt noch überzeugen?
Und worum geht es in dem Spiel überhaupt? Schließlich erschien Devil May Cry 3 bis jetzt für keine Nintendo-Konsole und der ursprüngliche Release auf der PS2 ist nun ja auch schon 15 Jahre her. Also von Anfang an.
Geschwisterliebe
Quelle: PC Games
Das HD-Remaster sieht wirklich gut aus, obwohl sich die PS2-Wurzeln natürlich nicht verleugnen lassen. Augenkrebsgefahr besteht aber nicht.
Devil May Cry 3 erzählt die Vorgeschichte zu Dante, seinem Shop und weiteren bekannten Charakteren wie zum Beispiel Lady. Dantes Bruder Vergil und der mysteriöse Arkham wollen den weißhaarigen Dämonenjäger in eine Falle locken, um ihm sein Amulett zu entreißen und damit die Welten der Menschen und der Dämonen zu vereinigen. Das würde für die Menschen natürlich nicht so gut ausgehen und außerdem ist Vergil ein ziemlicher Kotzbrocken, sodass Dante sich ihm natürlich entgegenstellt. Während des Abenteuers werden viele Hintergründe zur Serie geklärt und wichtige Figuren eingeführt. Das Spiel setzt immer wieder auf Backtracking, ist aber in einzelne Levels unterteilt, die enorm abwechslungsreich sind.
So verschlägt es Dante unter anderem in eine Stadt, in eine Eishöhle, in kathedralenähnliche Gebilde und sogar in den Magen eines Monsters. Auch die Gegner glänzen mit kreativem Design. Dante bekämpft Hexen, Mumien, kopflose Wächter, Rieseninsekten, Statuen und allerhand undefinierbare Kreaturen, die allesamt verschiedene Stärken, Schwächen und Angriffsmuster haben. Dies gilt natürlich auch für die zahlreichen Bossgegner, die sich eben nicht nur optisch voneinander unterscheiden. Um gegen die Bosse (und auch gegen die vielen normalen Gegner) eine Chance zu haben, muss man gehörig aufpassen, rechtzeitig ausweichen und gezielt die jeweils richtigen Attacken einsetzen.
Kampf mit ein wenig Krampf
Quelle: PC Games
Die Inszenierung von Devil May Cry 3 ist immer noch großartig. Die Aufeinandertreffen mit Vergil und die Cutscenes sind nach wie vor absolute Highlights.
Es vergeht kaum eine Minute, in der man nicht kämpft, doch die Action wird dank des nach wie vor grandiosen Kampfsystems nie langweilig. Man kombiniert geschickt Sprünge, Nah- sowie Fernkampfattacken und wechselt während der Kombos zwischen verschiedenen Waffen, die man im Verlauf des Spiels durch das Besiegen von Bossgegnern freischaltet. Die Kämpfe sind temporeich, der Schwierigkeitsgrad ist von Anfang an knackig, doch wenn man sich mal richtig eingespielt hat, gibt es nur wenige Actionspiele, die so Laune machen. Zudem kann man die Waffen und einzelnen Kampfstile noch weiter aufleveln sowie neue Attacken freischalten, wodurch sich noch stylisher kämpfen lässt. Die Ur-Version machte schon richtig Spaß, doch der neue Free-Style-Modus ist eine echte Wohltat, da fortgeschrittene Spieler so noch schneller die Stile wechseln und effektiver kämpfen können.
Allerdings hätte man auch gerne mal das Zielsystem und die Kamera überarbeiten können. Markiert man ein Ziel, ist es im Feindesgetümmel teilweise super fummelig, das Fadenkreuz auf einen anderen Gegner umzuschalten. Zudem lässt sich die Kamera nur in ganz wenigen Momenten frei drehen, wodurch die Action sehr oft sehr suboptimal eingefangen wird. Mal zoomt die Kamera zu weit heraus, mal positioniert sie sich so, dass wir die von Dante automatisch anvisierten Gegner gar nicht sehen können. Das ist richtig nervig. Immerhin ist die Inszenierung ansonsten klasse. Sowohl die überdrehten Cutscenes als auch die Präsentation der Bosskämpfe sind sehr stimmungsvoll.
