Den of Wolves verspricht das Heist-Spiel zu werden, auf das wir seit Payday 2 so sehnlich warten

Special Antonia Dreßler
Den of Wolves verspricht das Heist-Spiel zu werden, auf das wir seit Payday 2 so sehnlich warten
Quelle: 10 Chambers

Ein wirklich gutes Heist-Spiel gibt es aktuell nicht, zumindest kein aktuelles. Dieses Problem wollen die GTFO-Macher jetzt angehen.

Spielt dieselbe Mission noch mal

Dass es nicht immer ganz einfach ist, die gleiche Gruppe an Freunden zusammenzutrommeln, wissen die Entwickler aber, weswegen alle Missionsreihen als eigene Speicherstände funktionieren. Das heißt, dass man eine Missionsreihe mehrmals starten kann und jedes angefangene Mal gespeichert und nicht überschrieben wird. Außerdem kann man sich entscheiden, ob man einen Speicherstand an eine bestimmte Gruppe bindet, oder ob jeder Auftrag einer Reihe von unterschiedlichen Leuten gespielt werden kann.

Wie viele dieser Missionsreihen es ins fertige Spiel schaffen werden, wissen wir noch nicht, aber gerade zum Beginn des Early Access wird der Umfang stark begrenzt sein. Um den Wiederspielwert trotzdem zu gewährleisten, sorgt Den of Wolves mit verschiedenen Versionen der gleichen Karten vor, sodass man nicht jedes Mal auf die exakt gleiche Map gelangt und Strategien somit jedes Mal neu planen muss.

Transport eines Gadgets in Den of Wolves Quelle: 10 Chambers

Stylische Sci-Fi-Heists

Besonders springt bei Den of Wolves der stylische Cybertech-Look ins Auge, der mit dem Sci-Fi-Setting des Shooters einhergeht. Allerdings betonen die Entwickler, dass es sich bei dem Setting nicht nur um eine Frage des Aussehens handelt, sondern das Zukunftssetting auch in das Gameplay mit einfließt. Soll heißen, dass auch alle Waffen und Ausrüstungsgegenstände futuristisch sind und man sie so noch nicht unbedingt aus anderen Spielen kennt.

Wie kreativ die Entwickler wirklich gewesen sind, bleibt abzuwarten - das Gesehene wirkt aber größtenteils nicht übermäßig innovativ. Laserwaffen, Fusionsgewehre mit aufgeladenem Schuss, automatische Safe-Knacker ... alles nicht verkehrt, aber nicht unbedingt die Genrerevolution, wie sie die Entwickler anteasern.

Auf jeden Fall ist das Team sehr überzeugt von seiner Vision bzw. von der Vision Ulf Anderssons. Denn laut unseres Interviews mit 10 Chambers ist fast das gesamte Gerüst auf Ulfs Schultern gewachsen. So hatte er die Idee für Den of Wolves schon vor über zehn Jahren, als er noch an Payday gearbeitet hat. Diese Ideen nahm er mit, entwickelte sie weiter und sitzt jetzt endlich an der Umsetzung.

Dabei haben er und sein Team sich von vielen anderen Medien inspirieren lassen. Im Gespräch nannte man uns neben Bladerunner, Ghost in the Shell und Akita auch Inception und Black Mirror. Letztere waren weniger die Vorlage für den Stil des Spiels, sondern stattdessen für die Geschichte und Philosophie, die mit Den of Wolves einhergehen.

Ob die Mischung am Ende funktioniert, sehen wir wohl frühestens, wenn die ersten Anspielmöglichkeiten bereitstehen, und spätestens, wenn der First-Person-Heist-Shooter in den Early Access geht. Sobald das geschafft ist, soll Den of Wolves auch für Konsolen erscheinen, ein Release, der aber noch sehr lange ausstehen wird. Weitere Infos zu Systemvoraussetzungen und dem tatsächlichem Erscheinungsdatum geben wir euch natürlich, sobald wir sie haben. Transparenzhinweis: Der Publisher zahlte die Anreise zum Vorschau-Event.

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