Den of Wolves verspricht das Heist-Spiel zu werden, auf das wir seit Payday 2 so sehnlich warten

Special Antonia Dreßler
Den of Wolves verspricht das Heist-Spiel zu werden, auf das wir seit Payday 2 so sehnlich warten
Quelle: 10 Chambers

Ein wirklich gutes Heist-Spiel gibt es aktuell nicht, zumindest kein aktuelles. Dieses Problem wollen die GTFO-Macher jetzt angehen.

Alle paar Jahre flammt er wieder auf: der Hype um Heists. Erst fluten Filme und Serien in Kinos und Streamingangebote, und schließlich zieht auch die Gaming-Industrie nach. Das waren in den letzten Jahren Payday 3, das einen miesen Start hinlegte, und GTA Online, in dem sich die Heists zwar nicht schlecht anfühlen, aber mehr an Parodien erinnern als an "ernsthafte" Überfälle.

Doch eine neue Hoffnung wartet am Heist-Himmel und soll eine Lücke schließen, die bereits seit Payday 2 besteht. ein richtig gutes Überfall-Spiel in First-Person mit Wiederspielwert und ohne etliche Bugs.

Ein Studio, wie für ein Heist-Spiel gemacht

Mit Den of Wolves verspricht das schwedische Entwicklerstudio 10 Chambers ein Heist-Spiel, das an die goldenen Tage von Payday 2 anschließen soll. Dafür soll CEO Ulf Andersson sorgen, der vor der Gründung von 10 Chambers selbst an der Payday-Reihe gearbeitet hat, genauso wie mehrere der Entwickler, die für ihn arbeiten.

Figur aus Den of Wolves in einem dunkeln Raum, die von eine Lampe an der Decke angestrahlt wird. Quelle: 10 Chambers Dass das Team ein Händchen für Coop-Shooter hat, konnte es bereits mit GTFO beweisen. Das bockschwere Action-Spiel hat zwar inzwischen die Option, es mit Bots zu spielen, erfordert aber eigentlich die Intelligenz von menschlichen Mitspielern und ein hohes Maß an Absprache. Nach acht großen Erweiterungen hat das Entwicklerteam die Arbeit an GTFO beendet und ist nun mit 100 Mitarbeitern voll in der Produktion seines Payday-Konkurrenten Den of Wolves angekommen.

Ein erster Trailer war bereits letztes Jahr während der Game Awards zu sehen, dieses Jahr zeigt ein zweiter Trailer während der Show sogar Gameplay. Laut Entwicklern ist das Spiel schon ein gutes Stück vorangekommen, aber noch nicht bereit, um es im Early-Access auf die Spieler loszulassen. Es soll aber voraussichtlich im März 2025 einige Presse-Events geben, bei denen Journalisten bereits in den Shooter reinspielen werden können. Trotzdem legt sich das Studio nicht auf eine Veröffentlichung im Jahr 2025 fest, um keine falschen Erwartungen zu wecken.

Umfangreicher Background

Wenn es in Zukunft irgendwann so weit ist, erwartet uns mit Den of Wolves ein Sci-Fi-/Cyberpunk-Spiel, das im Jahr 2092 in der fiktiven Stadt Midway City spielt, die auf den realen Midway-Inseln inmitten des Pazifiks angesiedelt ist. Die an Tokio erinnernde Metropole ist ein Konglomerat aus rivalisierenden Unternehmen und befindet sich in einer von Staaten und Gesetzen befreiten Zone. Den of Wolves ist eine Dystopie, wie sie im Buche steht, in der jeder für sich selbst und für den nächsten Gehaltscheck arbeitet. Hintergrund der Welt ist die Weiterentwicklung von KI, wodurch sämtliche Netzwerke ihre Sicherheiten verloren haben und quasi unbrauchbar wurden.

Bildergalerie

Als Lösung entstand auf den Midway-Inseln zwischen Nordamerika und Japan eine Zone, in der die weltweit reichsten Unternehmen ein neues Netzwerk geschaffen haben, das auf der Struktur eines menschlichen Gehirns beruht. Das ist zu komplex, als dass KI sich darin zurechtfindet und stellt so die einzige sichere Schnittstelle für Wirtschaft und Politik dar.

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