Den of Wolves verspricht das Heist-Spiel zu werden, auf das wir seit Payday 2 so sehnlich warten
Special
Ein wirklich gutes Heist-Spiel gibt es aktuell nicht, zumindest kein aktuelles. Dieses Problem wollen die GTFO-Macher jetzt angehen.
Auf den Inseln befindet sich die Stadt Midway City. Dort übernehmen wir die Rolle von kriminellen Banden, die im Auftrag der Firmen Überfälle begehen, um zu spionieren, zu stehlen und die Machtverhältnisse zu ändern. Die Stadt teilt sich in einzelne Distrikte auf, die jeweils einen Industriezweig verkörpern, wie Technologie oder Finanzen.
Im Early Access von Den of Wolves wird zunächst nur ein Distrikt verfügbar sein, in dem eine Story- bzw. Questline zur Verfügung steht. Jeder Distrikt erzählt dabei eine eigene Geschichte, am Ende sollen aber alle Handlungsstränge miteinander verknüpft sein.
Der Gameplay-Loop
Eine Questline besteht immer aus mehreren Vorbereitungsmissionen und einem abschließenden Heist. Während der Heist mehrere Stunden in Anspruch nehmen wird, sind die Vorbereitungsmissionen bedeutend kürzer und teilweise in 20 Minuten erledigt. Um die Abschlussmission zu spielen, müssen nicht alle Vorbereitungen getroffen werden, sondern nur solche, die auf die Vorgehensweise hinarbeiten, die man für den Heist auswählen möchte.
Quelle: 10 Chambers
Im Unterschied zu Payday wird man sich in Den of Wolves bereits vor dem Start ins Level dafür entscheiden müssen, wie man den Raubzug angehen will. Es gibt zwar grundsätzlich mehrere Möglichkeiten, aber die sind nicht automatisch alle innerhalb der Mission freigeschaltet. Das soll dabei helfen, dass Spieler sich in den Missionen auf das Wesentliche konzentrieren können und nicht erst nach Start des Heists anfangen, zu diskutieren, ob man jetzt vorn, hinten oder übers Dach einsteigt. Das soll vor allem das Spielen mit zufälligen Mitspielern sehr viel besser machen, denn das Feature verhindert, dass jemand einen kompletten Alleingang startet.
Zugänglicher als GTFO
Eine derart strukturierte Zusammenarbeit wie in GTFO ist aber definitiv nicht vonnöten, versichern uns die Entwickler. Was den Schwierigkeitsgrad betrifft, ist Den of Wolves sehr viel näher an Payday dran als an dem hauseigenen Koop-Shooter, wenn auch trotzdem ein wenig herausfordernder. Die Kommunikation über Sprache soll möglich, aber optional sein und ein Ping-System sowie vorgefertigte Voice-Kommandos ausreichen. Mit dem Zusammenspiel der genannten Systeme sollen Sprachbarrieren wegfallen und das Gameplay selbst im Vordergrund stehen statt ständiger Absprache.
Dadurch, dass Den of Wolves leichter sein wird als GTFO, lassen sich die einzelnen Missionen laut Entwickler auch mit weniger als vier Leuten spielen. Bots zum Auffüllen der Gruppe sind allerdings keine geplant, auch wenn sich das noch ändern kann, immerhin hat 10 Chambers auch bei GTFO diese Einstellung auf Spielerwunsch nachgereicht.
Laut den Entwicklern soll man den Heist-Shooter auch ohne Bots meistern und Vorbereitungsmissionen sogar alleine abschließen können, allerdings mit einigen Handicaps. Denn ein Charakter kann nicht alle Gadgets auf einmal mit sich tragen und wirkliche Allrounder-Figuren wird es nicht geben. Den of Wolves ist als Koop-Spiel geplant und soll auch so gespielt werden.
