Dieses emotionale Metroidvania hatten wir vor der Gamescom noch gar nicht auf dem Schirm! Warum das Game gerade etwas für Hollow Knight und Splatoon Fans sein dürfte, verraten wir euch in unserer Vorschau.
Mit Blick auf die Thematik der mentalen Gesundheit ein nettes Detail, das sich so interpretieren lässt, dass stets darauf geachtet werden soll, sich nicht zu überarbeiten. Sonst droht ein Burnout, und die Gesundheit leidet gleichermaßen. Im Spiel wird das visuell so dargestellt, dass Constance selbst ihre Farbe verliert, bis sich die Anzeige wieder regeneriert hat. Sowohl die Gesundheitsanzeige als auch der Farbbalken lassen sich aber noch erweitern. In der Spielwelt könnt ihr an verschiedenen Stellen Herz- und Farbteile finden, von denen jeweils drei eure Grundausstattung verbessern.
Quelle: btf games
Auf eurer Reise durch Constances Psyche trefft ihr immer wieder auf interessante Charaktere.
Ordentlich anspruchsvoll
Sollten wir doch mal unsere Gesundheit verspielen und den Löffel abgeben, stellt uns das Spiel vor die Wahl. Normalerweise ist es in Metroidvania-Games üblich, vom letzten Speicherpunkt aus wieder zu starten. In Constance können wir uns jedoch auch dafür entscheiden, direkt wieder an der Stelle weiterzumachen, wo wir gestorben sind - allerdings mit einem kleinen Haken.
Unsere Gesundheitsanzeige wird dann nämlich auf 60 % reduziert und kann, bis wir einen Speicherpunkt erreichen, auch nicht mehr auf 100 % aufgefüllt werden. Eine coole Idee, die trotz des knackigen Schwierigkeitsgrades für weniger Frust sorgen dürfte.
Quelle: .btf games
Die Jump'n'Run Passagen sind häufig ziemlich knackig und erfordern oft mehrere Anläufe
Und apropos Schwierigkeitsgrad: Nicht nur manche der Plattformer-Passagen oder Rätselelemente haben es in sich - auch die Bossgegner sind nicht zu unterschätzen. Einen konnten wir in der Demo bereits bekämpfen, und das war gar nicht so einfach. Dennoch hat es nicht allzu lange gedauert, das Angriffsmuster zu durchschauen, weshalb das Besiegen mit dem zweiten Versuch dann auch geklappt hat.
Nie mehr orientierungslos, dank Screenshots
Die abwechslungsreiche Spielwelt beherbergt zahlreiche Geheimnisse, interessante Charaktere, Nebenquests und Sammelgegenstände. Es lohnt sich also, jeden Winkel genau zu erkunden. Die NPCs - die allesamt Roboter sind - verraten uns nicht nur interessante Informationen für das Vorankommen im Spiel oder bezüglich der Story, sondern machen uns auch mit Zusatzfunktionen vertraut.
Robert beispielsweise zeigt uns eine Art Screenshot-Funktion, mit der wir an jeder Stelle im Spiel ein Foto machen können, das uns dann auf der Karte auch genau dort angezeigt wird, wo wir es gemacht haben. Das ist super hilfreich: So können wir bestimmte Stellen markieren, an denen wir gerade nicht weiterkommen, weil uns eine Fähigkeit fehlt. Und uns später aber dank des Fotos wieder daran erinnern und gezielt zurückkehren, um das Geheimnis dort zu lüften.
Meinung
Für Fans von Metroidvania-Spielen und vor allem von Hollow Knight und Silksong könnte Constance eine wirklich schöne Indie-Perle sein. PC-Spieler können sich schon in diesem Jahr darauf freuen, wenn es am 24. November auf Steam erscheint. Konsolenbesitzer müssen sich leider noch bis 2026 gedulden.
