Dieses emotionale Metroidvania hatten wir vor der Gamescom noch gar nicht auf dem Schirm! Warum das Game gerade etwas für Hollow Knight und Splatoon Fans sein dürfte, verraten wir euch in unserer Vorschau.
Die Indie-Area auf der Gamescom zählt für viele Besucher zu den spannendsten Bereichen der Messe. Denn hier entdeckt man nicht nur Spiele ohne lange Wartezeiten, sondern vor allem echte Geheimtipps, die bislang kaum jemand kennt. Einer dieser Geheimtipps, den wir euch heute vorstellen möchten, ist Constance.
Quelle: btf games
Wie im Traum: Die handgezeichnete Optik ist einfach wunderschön anzusehen.
Ein Metroidvania, das im ersten Moment stark an Hollow Knight erinnert, gepaart mit Gameplay-Elementen aus Splatoon. Das deutsche Entwicklerteam btf games hat hier nicht nur einen neuen Action-Plattformer in der Pipeline, sondern erzählt mit Constance gleichzeitig auch eine emotionale Geschichte über die mentale Gesundheit der namensgebenden Protagonistin. Wie genau es sich spielt und was unsere ersten Gedanken waren, verraten wir euch in dieser Vorschau.
Als Metroidvania, das den spielerischen Schwerpunkt auf Erkundung, Rätsel und Kämpfe setzt, erfindet Constance das Rad nicht neu. Dennoch bringt es mit interessanten Gameplay-Mechaniken und einer spannenden Geschichte frischen Wind in das Genre.
Kampf gegen innere Dämonen
Im Fokus steht die namensgebende Protagonistin Constance, die mit ihrer mentalen Gesundheit zu kämpfen hat. Das Spiel stellt in gewisser Weise eine Reise durch ihre Psyche dar. Constance muss sich ihren inneren Dämonen stellen, um ihre Ängste und Unsicherheiten überwinden zu können.
Es geht um persönliche Kämpfe, Kreativität, Work-Life-Balance und ihre inneren Ziele. Eine emotionale Reise, die mit dem Bezug zu mentaler Gesundheit auch ein wichtiges gesellschaftliches Thema anspricht.
Quelle: btf games
Nutzt den Pinsel als Waffe und Gegner zu verkloppen.
Optisch ist das Spiel sehr schön gestaltet. Das liegt vor allem daran, dass alles im Spiel handgezeichnet wurde. Die Bild-für-Bild-Animation haucht der Welt und ihren Figuren Leben ein und erzeugt eine wunderschöne Atmosphäre. Trotz der thematisch eher schweren Kost wirkt das Spiel augenscheinlich nicht so. Die verschiedenen Biome sind ziemlich farbenfroh und machen eher den Eindruck einer Traumlandschaft.
Traumhaft schön, aber gefährlich
Dennoch sind diese Gebiete gespickt mit verschiedenen Gegnertypen und gefährlichen Hindernissen. Manchmal sind es Dornenranken, manchmal Kreissägen. Am gefährlichsten ist jedoch die "Leere": farblose Gegner oder Teile der Umgebung, die nur mithilfe einer speziellen Fähigkeit überwunden werden können. Jedes dieser Biome soll einen anderen Aspekt der Psyche von Constance repräsentieren und auf diese Weise ihre Geschichte erzählen.
Quelle: btf games
Der Schein trügt. Der knackige Schwierigkeitsgrad wird durch friedliche Kulissen wie diese verschleiert.
In der Demo, die wir anspielen konnten, starten wir an einer Meditationsstelle. Diese Orte dienen als Speicherpunkte und sind überall in dem weitreichenden Metroidvania-Labyrinth verteilt. Hier sichern wir nicht nur den Spielstand, sondern können auch unseren Gesundheitsbalken wieder auffüllen, wenn wir angeschlagen sind.
