Videospiele im Land der aufgehenden Sonne. Unser Special zeigt, was in Nippon gezockt wird.
Zudem ist es ein schönes Beispiel, wie stark die beiden Märkte mitt-lerweile zusammenwachsen, der Erfolg von Phoenix Wright, Katamari und Konsorten zeigt, dass sich auch westliche Videospielfreunde mit vermeintlich ur-japanischen Spielkonzepten anfreunden können. Für die Entwickler ist das ein Umstand, der ihnen teilweise mehr Luft zum Atmen verschafft, denn die gestiegenen Kosten machen es zum Teil notwendig, diese Spiele auch in anderen Territorien zu veröffentlichen. Dennoch werden auch weiterhin viele Titel erscheinen, die Japan-exklusiv bleiben werden, nach wie vor gibt es beispielsweise genügend Rollenspiele, die selbst in Japan nur eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, oder unzählige Umsetzungen von Mahjongg, Pachinko und anderer Glücksspiele, die zu dicht mit Japans Kultur verbunden sind.
Rollenspielriese Square Enix beispielsweise kündigt im Februar 2007 My happy manners für Nintendo DS an, eine Anleitung für junge Frauen, wie man sich richtig verhält, spielerischer Ansatz inklusive. Doch die Annäherung der beiden ehemals grundverschiedenen Spielemärkte hat bereits begonnen. Der Erfolg von Trauma Center, Phoenix Wright oder auch Pokémon und Final Fantasy zeigt, dass westliche wie japanische Spieler alles beinahe gleichermaßen fasziniert, was Spaß macht und eine tolle Geschichte zu erzählen weiß.
