Blur-Test: Wer ist hier der Boss?/Bremsen statt driften

Test Thomas Szedlak

Blur im Test: Pünktlich zum Release liefern wir euch die Review des neuen Action-Racers der PGR-Entwickler. Ihr sucht die ultimativen Tuning-Tipps für euren BMW M3? Wie wär's mit Schutzschild, Rakete und Schockwellen-Generator?

Blur-Test: Wer ist der Boss?

Blur: Test des Power-up-Racers Zusätzlichen Anreiz bieten Boss-Herausforderungen. Nur wenn ihr im jeweiligen Level alle vier Challenges schafft, zum Beispiel insgesamt 1.500 Meter driftet, zehn Autos wegschockt oder vier perfekte Dreifach-Nitros zündet, dürft ihr zum Boss-Duell antreten. Im Rennen Mann gegen Mann müsst ihr siegreich sein oder alternativ die Karre des Boss-Gegners zerstören, um diese (natürlich dann wieder repariert) zu bekommen.

Das Boss-Gefährt enthält eine Modifikation (Mod), die ihr dann netterweise auch in anderen Fahrzeugen nutzen könnt. Die Mod "Titanschild" erhöht zum Beispiel die Stärke des Schild-Power-ups, während "Überblitz" dem Blitz-Power-up eine zusätzliche Blitzladung verschafft.

Blur-Test: Bremsen statt driften

Genug der Rahmendaten, ab auf die Piste, wo die Power-ups dem Fahrer zwar die Hauptrolle nicht streitig machen, den Oscar für die beste Nebenrolle aber sicher haben. Soll heißen: Dem Fahrverhalten der Autos merkt man an, dass die Jungs von Bizarre Creations viel Erfahrung mit Rennspielen haben.

Blur: Test des Power-up-Racers Quelle: videogameszone.de In Blur steckt eine ausgewachsene Fahrphysik: Die Bremse ist keine Staffage, sondern auf den meisten Strecken ein wichtiges Utensil. Auch weil die Ideal­linie in Kurven (also innen) häufig ein besseres Power-up bereithält als der Weg an der äußeren Streckenbegrenzung entlang.

Und zwischen Hummer und Scirocco sind deutliche Unterschiede auszumachen, nicht nur bei Beschleunigung und Geschwindigkeit, sondern auch bei Grip und Handling. Vor allem ist der Hummer aber - man nennt ihn auch gerne den Panzer unter den Straßenfahrzeugen - ein äußerst robustes Vehikel.

Vorteilhaft, wenn euch Laserblitze und zielgesteuerte Bomben ("Stoß") um die Ohren fliegen. Blur bietet also kein typisches Arcade-Racer-Fahrverhalten, was nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen dürfte. Mit Highspeed elegant um die Kurve driften ist allenfalls mit den dafür vorgesehenen Fahrzeugvarianten möglich, Burnout-Feeling kommt aber nicht auf.

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