Black & White 2

Test

Lassen Sie mich durch, ich bin ein Gott! Mit schicker Knuddelgrafik, einer blitzgescheiten Kreatur und zahllosen Detailverbesserungen macht Black & White 2 wirklich alles besser als der durchwachsene Vorgänger.

Sprich zu der Hand!

Egal, ob wir fies oder wohltätig sein wollen: Wie im Vorgänger lassen wir unseren Willen geschehen, indem wir die Welt mit unserer göttlichen Hand manipulieren. Witzigerweise vertauschen die Entwickler in Teil zwei die Maustasten. Diesmal bewegen wir die Welt also mit der rechten, während die linke Taste für Aktionen reserviert ist. Hören Sie nicht auf etwaige Nörgler! Die Steuerung ist nicht fummelig. Allerdings sollte ein Neuling im Göttergeschäft mit rund 30 Minuten Einarbeitungszeit rechnen, dann aber ist das »Prinzip Hand« in Fleisch und Blut übergegangen.

Während Teil eins komplett ohne Menüs auskam, schockt uns der Nachfolger mit einer dicken, hässlichen Werkzeugleiste (die irgendwie aufgeklebt wirkt). Hier haben wir Zugriff auf alle Untermenüs, klicken uns durch die verfügbaren Gebäude, kaufen neue Zauber hinzu oder lesen in der Statistik nach, wie viele dampfende Haufen unsere Kreatur schon in die Landschaft gesetzt hat.

Wirklich hübsch ist die Leiste zwar nicht, aber sie funktioniert gut genug, um uns den Götteralltag zu erleichtern. Allerdings können wir beinahe alle Arbeiten auch ohne sie erledigen. Wenn wir uns etwa zum Bau einer Straße entschlossen haben, können wir entweder das Straßensymbol in der Menüleiste anklicken, oder mit unserer Hand eine bereits vorhandene Straße durch Klicken und Ziehen verlängern. Ebenso verfahren wir mit Gebäuden: Wenn wir nicht im Menü herumklicken wollen, greifen wir einfach mit der Hand in ein bestehendes Gebäude desselben Typs. Jetzt haben wir den Grundriss in der Hand und können ihn an passender Stelle aus dem Boden stampfen.

Vater unser, der Du bist am Keyboard ...

Jede Aktion unsererseits hat Auswirkungen auf das Wohlbefinden unseres Volkes, darauf, wie wir als Gott von allen Menschen in der Welt gesehen werden und natürlich auf unsere allgemeine Gesinnung. Alle positiven und negativen Aspekte unserer Herrschaft fasst das Spiel unter dem Begriff »Eindruck« zusammen, und dieser bestimmt, ob und wie stark die Menschen anderer Völker sich zu uns hingezogen fühlen. Indem wir den Eindruck durch aufwändige Gebäude oder die Glückseeligkeit unserer Untertanen steigern, können wir fremde Stämme dazu bringen, ihre Heimat zu verlassen und an unseren Grenzen um Einlass zu betteln. Dies ist natürlich der »gute« Weg durch die Inselreiche von Black & White 2.

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