Mutiger Genremix: Bellwright hat uns in der Preview einige Nerven gekostet!
Special
Gewagte Mischung: Mittelalter-Aufbau-Survival mit Rollenspiel-Elementen. Es gibt viel zu tun im Early-Access-Titel - für Spieler und für die Entwickler.
Planung ist das A und O
Sobald die Bevölkerung unseres Dorfes wächst, kann es schnell unübersichtlich werden. Dafür haben wir viele Menüs, um unser Dorfleben zu organisieren. Für das Erledigen der Aufgaben vergeben wir Prioritäten von eins bis neun. Eins ist dabei die höchste Priorität und neun die niedrigste. Wir können auch ein Verbot als Priorität vergeben. Dann werden Aufgaben gar nicht durchgeführt. Das funktioniert an den Werkstätten selbst.
Haben alle Produktionen eine Priorität von fünf (die Standardeinstellung), dann entscheidet sich die KI "zufällig" für eine der Aufgaben. Möchten wir aber, dass zuerst unsere Keulen an der Werkbank hergestellt werden und unsere Bewohner sich danach um die Kleidung in der Warteschlange der Weberei kümmern, dann stellen wir die Priorität der Werkbank auf eins und die der Weberei auf neun.
Nerven unsere Bewohner, weil sie alle zusammen unbedingt wieder Flachs auf dem Feld anbauen wollen, dann sperren wir die Aufgabe komplett. Wenn wir noch mehr auf Effizienz setzen möchten, sollten wir die Prioritäten aber auch noch für jeden einzelnen Bewohner festlegen.
Dazu nehmen wir die Attribute als Hilfe. Guten Handwerkern geben wir also eine hohe Priorität für "Herstellung", unsere schlauen Leute übernehmen dafür das Forschen. Die Menüführung kann dabei gerade am Anfang recht abenteuerlich werden. Mit ein bisschen Zeit gewöhnen wir uns aber auch daran.
Wir brauchen mehr Dörfer
Was sehr schade ist: Wir können den Dorfbewohnern keine konkreten Aufträge geben. Sie arbeiten immer ihre Prioritätenliste ab. Das macht das Dorfleben zwar sehr lebendig und wuselig, allerdings stört das sehr, wenn wir gerade einen Gegenstand herstellen lassen möchten, für den wir einen Dorfbewohner mit den passenden Attributen brauchen.
Wenn der aber gerade im Wald Beeren nascht, müssen wir eben länger auf unsere Items warten. Aber Geduld brauchen wir in Bellwright in beinahe jeder Lage. Daher sollten wir früh anfangen, Außenposten zu errichten. Wenn wir zum Beispiel wenig Wald um unser Dorf haben, bauen wir einfach ein Holzfällerlager und eine Behausung neben ein Waldstück.
Wenn wir diese Gebäude noch im Dorfverwaltungsmenü als neues Dorf definieren, roden unsere Bewohner fröhlich vor sich hin und müssen keine langen Strecken vom Hauptdorf bis zum nächsten Wald zurücklegen.
Gefräßige Dorfbewohner
Neben den Aufgaben in den niederländischen Dörfern und unserem Siedlungsbau ist das Jagen ein elementarer Bestandteil von Bellwright. Mit Nahrung vergrößern wir die Lebens- und Ausdauerleiste unseres Charakters. Außerdem regenerieren wir nur Leben, wenn wir wohlgenährt sind. Je nachdem, wieviel wir essen, regenerieren Gesundheit und Ausdauer schneller.
Unsere Dorfbewohner sind allerdings etwas empfindlicher: Wenn sie Hunger haben, legen sie die Arbeit nieder und suchen nach Essen. Zuerst suchen sie in den Truhen. Sollten sie dort kein Essen finden, machen sie sich eigenständig auf die Nahrungssuche. Für fleißige Helfer sorgen wir am besten also immer für einen Nahrungsvorrat.
Wir können zwar die Truhen mit Beeren und Pilzen zum Überlaufen bringen. Allerdings verderben diese Nahrungsmittel besonders schnell und halten die Bewohner auch nicht lange satt. Das bedeutet, wir müssen auf die Jagd.
In den Gebieten wimmelt es glücklicherweise vor Tieren. Darunter sind scheue Fluchttiere, wie zum Beispiel Hirsche. Aber auch aggressive Tiere lauern im Wald. Wölfe und Wildschweine greifen uns an, wenn wir ihnen zu nah kommen. Aus der Distanz machen wir mit Pfeil und Bogen guten Schaden. Greifen uns die Tiere an, müssen wir uns mit Keulen, Mistgabeln und Schwertern zur Wehr setzen.
