Anschlag zum Advent

Special Christoph Holowaty

Unser Chefreporter Christoph Holowaty traf Jade Raymond, Producerin von Assassin´s Creed.

Cynamite.de: Assassin´s Creed hat zwar Action-Elemente, aber der Spieler muss auch Menschen auf der Straße beobachten und Strategien entwickeln, um an sein Opfer heranzukommen. Wollt Ihr mit dem Spiel nun eher Action- oder Adventure-Freunde erreichen?

Jade Raymond: Ich denke, es kommt wirklich auf die Art an, wie man es spielen will. Jede Mission ist so gestaltet, dass man sie auf seine eigene Weise lösen kann. Wenn man also das ganze Register zieht und alle Wachen ausschalten will, dann kann man das tun. Meistens wird es dann aber schwer, das eigentliche Opfer zu erledigen und endet damit, dass es gewarnt wird, und man ihm hinterher rennen muss, während man dazu noch von einem Haufen Wachen verfolgt wird. Dieser Weg ist also viel schwieriger, aber natürlich auch actionreicher. Es gibt aber auch viele Elemente, die eher in Richtung traditioneller Action-Adventure-Puzzles gehen. Man kann Altairs Akrobatik nutzen, um von Stelle zu Stelle zu springen, wobei man die Sprünge entsprechend timen muss, damit man nicht entdeckt wird. Es gibt bei den Wachen verschiedene Verhaltensweisen und unterschiedliche Arten von Militär, die zum Beispiel auf den Dächern Wache schieben oder Patroullie laufen. Wer sie genau beobachtet, kann mit diesem Timing spielen und sich fast überall einschleichen, ohne enttarnt zu werden. Wenn man dann seinen Anschlag ausführt, kriegen es aber alle mit und dann hat man die gesamte Flucht über mit den Wachen zu tun. Wie man aber an sein Opfer herankommt, bleibt dem Spieler überlassen.

Cynamite.de: Vielen Dank für das Gespräch!

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