Ace Combat 8 setzt auf rasante Luftkämpfe, flexible Steuerung und ein neues Kommandosystem für eure Staffel.
Ab ins Cockpit: Wie die Vorgängerspiele ist auch Ace Combat 8 auf schnelle, arcade-lastige Kämpfe ausgerichtet. Die Grundlagen des Fliegens und auch die nicht allzu komplexe Controller- bzw. Tastenbelegung erlernt ihr in den ersten Missionen. Ihr habt zudem die Wahl zwischen zwei Kontrollarten, zwischen denen ihr jederzeit frei wechseln könnt. Im Standardmodus, den wir Ace-Combat-Neulingen dringend ans Herz legen würden, sind Flugmanöver einfacher auszuführen und der Flieger lässt sich intuitiver steuern. Der Expert-Modus verlangt euch in Sachen Skill, Reaktion und Planung deutlich mehr ab, gibt euch aber tatsächlich viel mehr das Gefühl, die Kontrolle über einen ultraschnellen Jet zu haben. Dogfights (Kämpfe mit anderen Flugzeugen) sind viel dynamischer und flüssiger. Habt ihr diesen Modus erst einmal gemeistert, fühlt sich die Standardvariante dagegen fast ein wenig lahm und unpräzise an.
Quelle: Bandai Namco
Die Idylle trügt. Nur wenige Streitkräfte haben den fiesen Angriff von Sotoa auf die FZU überlebt.
Über den Wolken ist die Freiheit grenzenlos
Auch die Kameraperspektive spielt eine große Rolle beim Fluggefühl. Ihr habt hier drei Optionen, zwischen denen ihr jederzeit auf Knopfdruck hin und her wechseln dürft. Eine Verfolgerperspektive, bei der ihr euren Flieger von hinten seht, eine realistische Cockpit-Variante mit eingeschränkter Sicht und dann noch die HUD-Option, bei der die Flugzeugarmaturen und Rumpfelemente ausgeblendet sind. Ace Combat 8 ist in allen drei Varianten gut spielbar, weil sich an den eingeblendeten Grundinformationen ja nichts ändert. Am Ende ist es, wie beispielsweise bei Rennspielen, eine reine Geschmacksfrage.
In diesem Artikel
Vom Solo-Helden zum Staffelkommandanten
Euch stehen in Kämpfen zwei Hauptangriffsoptionen zur Verfügung: Raketen oder Maschinengewehr. Letzteres verfügt über unendlich viel Munition, ist aber weniger effektiv und ihr müsst erst einmal lernen, wie man damit überhaupt Treffer erzielt. Die Anzahl der Raketen, die ihr an Bord nehmen könnt, ist abhängig vom Flugzeug und der gewählten Ausrüstung. Die Raketen verfügen über eine verhältnismäßig kurze Reichweite (ca. 2 Kilometer) und ihr müsst eure Gegner damit erst einmal eine Zeit lang anvisieren, bis die Zielaufschaltung erfolgt. Das Geschoss verfolgt daraufhin euer Ziel, Treffer sind aber keineswegs garantiert. Eure Gegner können - wie ihr auch - in begrenztem Umfang Gegenmaßnahmen wie Täuschkörper verwenden und durch geschickte Manöver mit hohen G-Kräften ausweichen. Wie all das im Detail funktioniert, lernt ihr in den ersten Missionen des Spiels.
Quelle: Bandai Namco
Drei F18-Kampfjets im Formationsflug.
Wie bereits angedeutet, verfügt euer Flieger noch über bis zu zwei Spezialwaffen mit beschränkter Munition. Das können Multiraketen sein, mit denen ihr mehrere Gegner gleichzeitig treffen könnt, Luft-Boden-Raketen mit hoher Reichweite oder gar zielsuchende Bomben. Ihr entscheidet, welche Bewaffnung für den aktuellen Auftrag am sinnvollsten ist. Dazu später mehr.
Euer Überleben am Himmel hängt von schnellen Reaktionen und guten Entscheidungen ab. Davon, wie schnell ihr von einem Ziel zum nächsten wechseln könnt und wie schnell ihr es schafft, die richtige Waffe auszuwählen. Prioritätsziele sind dabei speziell gekennzeichnet. Eine wichtige Neuerung im Vergleich zum Vorgänger ist die Möglichkeit, euren drei Flügelmännern und -frauen Kommandos zu geben. Ihr könnt ihnen entweder befehlen, euer aktuelles Ziel anzugreifen oder auszuschwärmen, um andere Gegner ins Visier zu nehmen. Ihr könnt euren Staffelmitgliedern auch befehlen, ihre Spezialwaffen abzufeuern oder euch abzusichern, indem sie auf Gegner losgehen, die euch im Ziel haben. Dieses zusätzliche taktische Element gibt dem Spiel noch mehr Tiefe und wirkte sich im Rahmen unserer Anspiel-Session positiv auf das Spielgefühl aus.
