Ace Combat 8: Wings of Theve gespielt - schöner, schneller, actionreicher und sogar für Neueinsteiger geeignet
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Wir durften im Rahmen eines Anspiel-Events in Paris mehrere Stunden lang eine weit fortgeschrittene Vorschau-Version des neuen Ace Combat spielen und verraten euch, welche Neuerungen und Besonderheiten ihr von der arcade-lastigen Flugzeug-Sim erwarten dürft.
Die Ace-Combat-Reihe feiert in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag und kann auf eine durchaus erfolgreiche Vergangenheit zurückblicken, mit mehr als 21 Millionen verkauften Spielen weltweit. Der mit Abstand erfolgreichste Teil war der 2019 erschienene Ableger Ace Combat 7: Skies Unknown mit über 7,5 Millionen verkauften Einheiten über alle Systeme hinweg. Fans der Reihe freuen sich schon auf den achten Teil mit dem Untertitel Wings of Theve, der am 2. Oktober erscheinen soll.
Ace Combat 8: Zwischen Fan-Service und Neuspieler-Akquise
Für Ace Combat 8 haben sich die Entwickler einiges vorgenommen. Wings of Theve soll zum einen Fans der Serie glücklich machen, gleichzeitig aber auch einen guten Einstieg für neue Spieler bieten. Das zeigt sich direkt von Beginn an. Während Teil 7 Ace-Combat-Neulinge noch mit unterschiedlichen Protagonisten, verschiedenen Erzählperspektiven und einer verschachtelt erzählten Story verwirrte, sind im achten Teil die Verhältnisse schnell klar: Ihr erlebt zentrale Story-Abschnitte und Zwischensequenzen in Ego-Perspektive, und zwar als einfacher Pilot, der im Laufe der Story zum legendären Helden für eine ganze Nation wird. Das ist natürlich nicht die ganze Geschichte. Auf Basis unserer Anspieleindrücke und dessen, was wir schon von der Story und den Charakteren gesehen haben, erwarten wir eine wendungsreiche Story voller Überraschungen und Intrigen.
In diesem Artikel
Ace Combat 8 spielt, wie viele andere Titel der Reihe, wieder in der fiktiven, leicht futuristisch angehauchten Welt Strangereal, die immer wieder von Konflikten zwischen verschiedenen Nationen gebeutelt wird. Die Geschichte setzt übrigens etwa zehn Jahre nach den Geschehnissen von Skies Unknown an. Vorkenntnisse sind aber nicht nötig, denn jedes Ace-Combat-Spiel erzählt eine eigenständige Geschichte. Um den Einstieg für neue Spieler noch leichter zu machen, bietet Wings of Theve deutlich umfangreichere Tutorials mit besseren Erklärungen der wichtigsten Spielmechaniken und zudem noch eine ganze Reihe nützlicher Trainingsmissionen, die ihr optional absolvieren dürft.
Ein Held für eine ganze Nation: Die Schwinge von Theve
Quelle: Bandai Namco
"Professor" ist der Spitzname eines eurer Staffelmitglieder.
Zurück zur Story: Euer Heimatland - die Föderation von Zentral-USEA (FZU) - wird von der Republik Sotoa angegriffen. Ein Großteil des Landes wird vom Feind eingenommen, inklusive der namensgebenden Hauptstadt Theve. Die militärischen Streitkräfte der FZU sind überall verstreut und können keinen koordinierten Gegenangriff vornehmen. Ihr befindet euch zusammen mit einem anderen Überlebenden in einem Rettungsboot auf dem Ozean und werdet von einem Hubschrauber des Flugzeugträgers Endurance gerettet. Ihr habt aber keine Zeit zum Verschnaufen und werdet sofort zusammen mit euren neuen Staffelmitgliedern auf den nächsten Auftrag geschickt.
Was in dieser Mission und den folgenden Aufträgen passiert, dürfen und wollen wir euch nicht im Detail verraten. Was wir euch aber sicher sagen können: Die Story von Ace Combat ist - auch durch die neue Egoperspektive des Helden in den Zwischensequenzen - gut inszeniert und auch für Neulinge nachvollziehbar. Eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen dabei eure drei Staffelkameraden und die Beziehung, die ihr zu ihnen im Laufe der Story aufbaut. Darüber hinaus wirkt die zuvor angesprochene Wandlung des Helden vom Nobody zur Identifikationsfigur ("Die Schwinge von Theve"), auf der die Hoffnung einer ganzen Nation liegt, auf den ersten Blick (also nach unseren Anspieleindrücken) durchaus glaubwürdig. Und auch die zahlreichen Nebencharaktere tragen zur guten Atmosphäre des Spiels bei.
Quelle: Bandai Namco
Die Zwischensequenzen sind hübsch und stimmungsvoll inszeniert.
Nur eines hat uns diesbezüglich im Rahmen der Anspiel-Session gestört, weil es nicht zum "immersiven Ego-Perspektiven-Gesamterlebnis" passen will: Der Protagonist bleibt während des ganzen Abenteuers stumm, und das, obwohl ihr Zwischensequenzen und im Cockpit sogar per Tastendruck auf Fragen antwortet. "Wir wollten Spielern die Freiheit geben, selbst zum Ace-Piloten zu werden. Mit allem, was dazugehört. Dementsprechend hat es sich falsch angefühlt, im Vorfeld zu diktieren, welche Persönlichkeit der Held haben und mit welcher Stimme er sprechen soll.", erklärte uns dazu Kazutoki Kono, der Marken-Chef der Ace-Combat-Reihe. Alle Bildschirmtexte, Menüs und Untertitel wurden übrigens ins Deutsche übersetzt, die Sprachausgabe für sämtliche Charaktere ist aber nur in englischer Sprache verfügbar.
