CPU-Kaufberatung: Mainboards
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AMDs neue Ryzen 3000er-Serie ist seit Kurzem auf dem Markt. Darunter sind sechs CPUs mit der neuen Zen 2-Architektur. Mit dem Ryzen 5 3600 scheint es einen Preiskracher für Gamer zu geben, aber auch für anspruchsvolle Anwender gibt es CPUs mit bis zu 32 Threads. Wir analysieren die neuen Prozessoren und bieten zudem eine allgemeine Kaufberatung.
CPU-Kaufberatung: Allgemeines zu Mainboards
Zu einer brandneuen CPU kommt oftmals auch ein neues Mainboard hinzu - vor allem dann, wenn ihr derzeit noch mit einer inzwischen nicht mehr aktuellen CPU-Generation unterwegs seid.
In diesem Artikel
Wichtig beim Neukauf sind vor allem der Sockel und der Chipsatz - zu beidem kommen wir gleich noch. An dieser Stelle geht es um generelle Dinge, die ihr beachten müsst. Zum einen ist dies die Baugröße, denn je nach dem, was ihr für ein Gehäuse besitzt, passen größere Mainboards nicht hinein. Dabei gibt es verschiedene Formate - die gängigsten sind (in aufsteigender Größe) Mini-ITX, µATX (auch Micro-ATX oder mATX), ATX und E-ATX- Bei Gehäusen gibt es die gleichen Formatangaben, und wichtig ist nur, dass das Format des Mainboards nicht größer als das des Gehäuses ist. Umgekehrt ist es hingegen kein Problem. Ansonsten hängt die Wahl eines passenden Mainboards nur davon ab, ob es alle Anschlüsse bietet, die ihr benötigt - und eben vom Chipsatz und dem Sockel, was wir als nächstes erläutern wollen.
CPU-Kaufberatung: Chipsätze
Bei Mainboards gibt es verschiedene Chipsätze. Damit sind bestimmte grundlegende Eigenschaften eines Mainboards gemeint, die durch bestimmte Chips gewährleistet werden, die beim entsprechenden Chipsatz stets verwendet werden. In der Regel findet man den Chipsatznamen im Namen des Mainboardmodelles. Auch die Eignung für bestimmte CPUs kann vom Chipsatz abhängen, doch meistens geht es eher darum, welche Basisfeatures geboten werden. Bei modernen Mainboards sind selbst die Einstiegs-Chipsätze gut genug ausgestattet, um problemlos einen Gaming-PC zu versorgen - die Leistung des PCs hängt dabei nicht vom Chipsatz ab, außer ihr möchtet den Prozessor übertakten. Bei Intel ist zum Übertakten von CPUs nämlich zwingend ein Chipsatz nötig, dessen Kennung mit einem Z oder X beginnt, zudem muss der Prozessor ein K oder X im Namen tragen. Zum Beispiel benötigt man einen Core i7-8700K mit einem X370-Mainboard, wenn man den Prozessor übertakten will. Bei AMD sind Übertaktungen auch mit günstigen Chipsätzen möglich, allerdings bieten die teureren Chipsätze mehr Optionen und häufig auch stabilere Infrastrukturen, so dass ein höherer Takt möglich ist.
CPU-Kaufberatung: Sockel
Bei Prozessoren und Mainboards gibt es so genannte Sockel. Damit ist vereinfacht gesagt die Halterung für die CPU gemeint. Diese ist allein von mechanischer Seite her sehr filigran gearbeitet. Denn sie sorgt dafür, dass teilweise über 2000 winzige Pins der CPU mit den passenden Stellen der Halterung auf dem Mainboard Kontakt haben, damit die Daten geordnet fließen können. Mit den verschiedenen Namen für die Sockel ist es wiederum einfach herauszufinden, welche Prozessoren zu welchen Mainboards passen. Denn nur wenn der Sockel der CPU und der Sockel der Hauptplatine identisch sind, kann die CPU erfolgreich eingebaut werden. Doch trotzdem ist damit nicht klar, ob der Prozessor auch erkannt wird und man ihn nutzen kann. Hierfür sind weitere Faktoren wichtig - zum Beispiel laufen neuere Prozessoren für Intels Sockel 1151 ausschließlich mit neuen Chipsätzen für den Sockel 1151, und ältere Sockel 1151-CPUs ausschließlich mit älteren Chipsätzen für den Sockel 1151. Um dies zu unterscheiden, spricht man auch vom Intel Sockel 1151 v2. Mainboards für den Sockel AM4, im speziellen für die neuen Ryzen 3000er-CPUs, wenden wir uns auf der nächsten Seite gesondert zu.
