A Year of Rain in der gamescom-Vorschau: Daedalic macht jetzt auch Echtzeit-Strategie
Special 13,49 €
Auf der gamescom 2019 durfte natürlich auch ein Abstecher zu den Landsmännern von Daedalic Entertainment nicht fehlen. Der deutsche Entwickler war auf der Messe unter anderem mit seinem neuen Werk A Year of Rain am Start - einem interessanten Titel, mit dem das Studio ein neues Genre erschließen möchte.
Hört man den Namen Daedalic Entertainment, kommen einem zumeist Bilder von charmant inszenierten Point-and-Click-Adventures in den Sinn. Kein Wunder - verdankt der deutsche Publisher und Entwickler einen Großteil seines Erfolges doch Titeln wie Deponia oder Edna bricht aus, die aus der Feder von Jan Müller-Michaelis stammen und eben in genau jenes Genre fallen. Mit ihrem neuesten Spiel wollen die Hamburger nun mal etwas Neues ausprobieren. A Year of Rain (jetzt kaufen 13,49 € ) wendet sich nämlich von der bisherigen Erfolgsformel ab und erschließen unbekanntes Terrain - Echtzeit-Strategie. Im Stil von Warcraft und Co. baut ihr ein Heer auf, überlegt euch taktische Manöver und versucht, den Gegner von der Karte zu fegen. Damit sich das Spielgefühl dabei von dem der Konkurrenz abhebt, haben sich die Macher zudem auch noch einige interessante Ideen einfallen lassen.
Beginnen wir aber erst einmal bei den Gemeinsamkeiten: Auch A Year of Rain versetzt auch in eine Fantasy-Welt, in der drei Fraktionen - die Rastlosen Untoten, die Wilden Nomaden und das Haus Rupah - um die Vorherrschaft kämpfen. Die Schlacht könnt ihr dabei aus allen Perspektiven erleben. Daedalic bietet euch nämlich einen Story-Modus mit drei Kampagnen, die jeweils knapp zehn Missionen bzw. sechs bis zehn Stunden Spielzeit bieten sollen.
Quelle: Daedalic Entertainment
A Year of Rain in der gamescom-Vorschau.
Auch in Sachen Gameplay gibt es viel Vertrautes, genauer gesagt einen Mix aus Ressourcen sammeln, Basen- und Truppenbau. A Year of Rain gibt euch dabei zu Spielbeginn die Wahl aus drei verschiedenen Build Orders - also Empfehlungen für eure nächsten taktischen Schritte. Der Titel zeigt sich somit durchaus einsteigerfreundlich. Sonderlich komplex wirkt er aber ohnehin nicht. Mit Holz und dem Mineral Anorium gibt es lediglich zwei Ressourcen. Mit denen entwickelt ihr Gebäude und Einheiten weiter. Letztere hetzt ihr dann in (im Vergleich zu den Massenschlachten in Starcraft) eher kleineren Scharmützeln eurem Gegner auf den Hals. Zudem könnt ihr auch auf die Kräfte und Fähigkeiten eines Helden zurückgreifen. Den wählt ihr zu Beginn der Session aus den klassischen Archetypen wie Tank, Damage Dealer oder Support aus, levelt ihn durch Kills auf und schaltet so diverse Fähigkeiten und einen Ultima frei.
Quelle: Daedalic Entertainment
A Year of Rain in der gamescom-Vorschau.
Das Alleinstellungsmerkmal von A Year of Rain ist der konsequente Koop-Fokus. Sowohl die Story als auch die Skirmish-Multiplayer-Gefechte, von denen wir auf der gamescom eines selbst ausprobieren konnten - sind nur im Zwei-gegen-zwei spielbar. Wer gerade keinen menschlichen Mitspieler parat hat, bekommt einen KI-Partner zur Seite gestellt, ähnlich wie beispielsweise in Command & Conquer: Alarmstufe Rot 3. Das gibt dem Spiel nochmal zusätzliche taktische Möglichkeiten.
A Year of Rain wird ab Oktober im Early Access auf Steam verfügbar sein. Zu dem Zeitpunkt verfügt der Titel dann bereits über eine der insgesamt drei spielbaren Kampagnen. Weitere Features sollen im Laufe der kommenden Monate folgen, der finale Release ist dann für Ende 2020 geplant.
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