Risen ist ab sofort im Handel erhältlich - hier unser Risen-Test: Das deutsche Rollenspiel kann in unserer Review mit einer tollen Wertung überzeugen. Warum das so ist, lest ihr in unserem Test zu Risen.
Quelle: http://www.teamxbox.com
Risen
Der Risen-Test lässt mich zu einem ehrenwerten Kämpfer werden: Wenn ich nicht gerade Frauen vor dem sicheren Tod rette, gebe ich den Hungrigen zu essen oder verteile Medizin an Bedürftige. Straßenräuber erzittern bei meinem Anblick – mein Ruf als Helfer der Unterdrückten eilt mir auf der ganzen Insel Faranga voraus. Trotzdem renne ich mit meinem namenlosen Helden durch die verwinkelten Gassen der Vulkanfestung und verticke Drogen an jeden, der nicht groß und breit „Tempelwache“ auf seiner Stirn stehen hat. Wie konnte das nur passieren?
Überlebt!
Quelle: Deep Silver
Risen - Die Ruinen
Bevor wir euch erklären, wie wir in die Kriminalität abgerutscht sind, springen wir erst mal zurück an den Strand, wo unser Abenteuer begonnen hat. Piranha-Bytes-typisch landet unser namenloser Held als Schiffbrüchiger an einem Ort, an dem merkwürdige Dinge geschehen. Überall auf der Vulkaninsel Falanga erheben sich antike Ruinen aus dem Boden, mysteriöse Monster inklusive.
Zugegeben, die Story hört sich verdächtig nach Fantasy-Standardkost an, dafür wird sie mithilfe toller Sprachausgabe und gelungener Dialoge stimmig erzählt.
Für Plaudereien ist aber keine Zeit, denn eine junge Dame hat den Schiffbruch überlebt. Als wir zu Hilfe eilen, fallen drei Dinge auf, die uns im ganzen Spiel stören werden: Erstens muss man für viele Quests lange Laufwege hinnehmen, zweitens sehen alle weiblichen Bewohner Falangas irgendwie gleich aus – nämlich hässlich – und drittens lassen die Animationen der Spielfiguren zu wünschen übrig. Vor allem die Sprunganimation ist dürftig und bestimmte Bewegungsmuster sehen wir im Spielverlauf unzählige Male.
Überraschend
Das Gute: Damit hätten wir drei Hauptkritikpunkte bereits abgehandelt und können erklären, warum uns Risen so gut gefallen hat. Gothic-Fans werden sich freuen: Risen ist technisch sehr ausgereift, anders als man es vom Nachfolger des Bug-geplagten Gothic 3 (Alle brisanten Details lest ihr in der Akte Jowood) erwartet hätte. Während unserer Test-Sitzungen hatten wir kaum unter Bugs oder Abstürzen zu leiden, von ein paar kleinen Clipping-Fehlern mal abgesehen.
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