Risen ist ab sofort im Handel erhältlich - hier unser Risen-Test: Das deutsche Rollenspiel kann in unserer Review mit einer tollen Wertung überzeugen. Warum das so ist, lest ihr in unserem Test zu Risen.
Licht und Schatten
Quelle: Hersteller
Risen - Die Grafik
Auch auf der grafischen Seite macht Risen einen formidablen Eindruck. Ohne in eine Grafik-Orgie à la Crysis auszuarten, zeichnet das Spiel eine glaubwürdige Landschaft auf unseren Bildschirm: Dschungel, Sümpfe und Bergregionen prägen das Aussehen der Umgebung und sehen allesamt sehr stimmig aus. Während uns auch die meisten Monster gut gefallen, wirken manche der Personen in Faranga leider ziemlich hölzern.
Das ist allerdings vergessen, wenn die Sonne in den Abend- und Morgenstunden malerische Lichtspiele durch die Wipfel der Bäume wirft und die Welt in ein dämmriges Rot hüllt. Mehrmals verspürten wir in solchen Momenten den Drang, stehenzubleiben und uns an der Szenerie zu erfreuen – großartig!
Ein weiterer Pluspunkt von Risen kommt zur Geltung, wenn das dynamische Wettersystem einen Sturm aufkommen lässt und grelle Blitze vom Himmel zucken: die hervorragende Soundkulisse. Während die Umgebungsmusik auf stimmige, unaufdringliche Orchesterklänge setzt, haben Waffen- oder Magie-Effekte einen satten, bebenden Sound – ein Highlight für Surround-Fans. Eins ist sicher: Das markerschütternde Kreischen der Krallenfalter werden wir so schnell nicht wieder vergessen.
Dauerklicken ist out
Quelle: Koch
Risen - Die Gegner
Solche Gegner treffen wir erst im späteren Spielverlauf, zunächst begleiten wir unsere weibliche Gefährtin zu einer sicheren Unterkunft und kämpfen gegen Wölfe, Seegeier oder Wildschweine.
Das Kampfsystem ist anfangs noch recht simpel: Mit einem Linksklick greifen wir an, per Rechtsklick wird geblockt. Erst später kommen weitere Kampftechniken hinzu, die gerade gegen menschliche Gegner unumgänglich sind, etwa ein schneller Schritt zur Seite, ein Seitenhieb oder eine Konterparade. Dauergeklicke à la Gothic 3 führt – zumindest gegen clevere Gegner – selten zum Erfolg, in Risen ist taktisches Geschick gefragt.
Als Freunde magischer Künste kommen wir auch auf unsere Kosten. Entweder wir verlassen uns auf Spruchrollen, die zwar wenig Mana verbrauchen, dafür aber Einwegware sind. Oder wir lassen uns von den Magiern der Inquisition in die Künste der Runenmagie einführen, dann können wir auch mächtige Zaubersprüche wie „Inferno“ lernen, um ganze Gruppen von Gegnern auszuschalten.
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