Für den Start in die heißersehnte Neuauflage von Xenoblade Chronicles haben wir für euch die perfekten Einstiegstipps gesammelt. Ihr wisst nicht so recht, wie ihr eure Gruppe zusammensetzen sollt? Wofür die neuen Features genau sind? Oder ihr wollt im Kampf einfach mehr Schaden austeilen? Wir helfen euch auf die Sprünge und haben auch ein paar Tipps, die später im Spiel und in der neuen Zusatzhandlung hilfreich sind.
In diesem Artikel
Nebelbiester bekämpfen
Quelle: PC Games
Nebelbiester verleihen anderen Kreaturen eine mächtige Aura, die man möglichst schnell negieren sollte.
Sieht euch im Zusatzkapitel ein sogenanntes Nebelbiest, so greift es euch nicht nur an, sondern verbreitet eine Tobsuchtsaura, die alle anderen Gegner in der Nähe zum Mitkämpfen zwingt und ihr Level auf das des Nebelbiests ansteigen lässt. Wenn genügend Gegner in der Nähe sind, kann das schnell zum Problem werden, aber wie jede andere Aura auch, lässt sich die Tobsucht einfach entfernen. Sowohl Shulk als auch Melia besitzen einen Angriff, mit dem sich Auren von Feinden tilgen lassen. Ansonsten reicht es übrigens auch, wenn ihr euren Widersacher ohnmächtig schlagt. Das funktioniert zum einen durch die Kombination bestimmter Angriffe, zum anderen durch den Zusammenschlag "gelbes Chaos" der Ponspektoren, bei dem gleich alle Gegner in die Ohnmacht fallen.
Einstellbarer Schwierigkeitsgrad
Der Experten- und der Gemütliche Modus sind als einstellbare Schwierigkeitsgrade zu verstehen. So erhält man im Expertenmodus keine Erfahrungspunkte für das Finden von Orten oder durch Gespräche. Wenn ihr für euren Geschmack trotzdem noch zu stark seid, könnt ihr euren Level manuell runterschrauben. Aber keine Angst, die Erfahrungspunkte gehen dabei nicht verloren, sondern werden für jeden Charakter verwahrt, sodass ihr jederzeit den Level einstellen könnt, den ihr ohne den Expertenmodus hättet. Im Gemütlichen Modus kann man seinen Level hingegen nicht manuell verändern. Stattdessen werden Gegner einfach schwächer gemacht (deren Level bleibt gleich) und man kann auch gegen stärkere Monster kämpfen. Da die Abschwächung nur eine geringe Zahl von Leveln ausgleicht, solltet ihr aber trotzdem nebenbei immer ein paar Nebenquests machen, um nicht am Ende total unterlevelt zu sein. Da gerade in der Hauptquest manchmal echt schwere Kämpfe auf euch zukommen, schadet es nicht, sich den Gemütlichen Modus bis dahin aufzusparen.
Lohnen sich Tempo-Herausforderungen?
Quelle: PC Games
Eine Tempo-Herausforderung belohnt den Spieler mit neuen kosmetischen Gegenständen und anfangs noch wertvollen Kristallen.
Die neuen Tempo-Herausforderungen erreicht ihr über orange leuchtende Portale, die überall auf der Welt zu finden sind. In vorgefertigten Kurzmissionen stellt ihr euch dort drei Wellen an Gegnern. Entweder mit eurem aktiven Trupp oder einer vom Spiel vorgegebenen Gruppe, mit der ihr eine größere Belohnung bei Bestehen erhaltet. Je nachdem wie schnell und gut ihr die Herausforderung meistert, bekommt ihr mehr oder weniger Nopon-Kristalle, die ihr beim Erzweisen für Gegenstände eintauschen könnt. Mit Fortschreiten der Hauptquest schaltet ihr schwierigere Herausforderungen frei, für die ihr auch mehr Kristalle bekommt. Die Ausrüstungsgegenstände, die man dafür eintauschen kann, sind allerdings nur kosmetischer Natur und bringen euch im Spiel nicht weiter. Allerdings kann man sich auch Juwelen bis zur Stufe drei ertauschen, die gerade zu Anfang einen deutlichen Vorteil ausmachen können. Später sind eure selbsthergestellten Juwelen aber stärker als das, was ihr vom Erzweisen bekommt. Wer einen Vorteil will, solltet also früh im Spiel zuschlagen.
Was man über Nebenquests wissen sollte
Während eures Spiels werdet ihr Hunderte von Nebenquests entdecken, die euch mit einem grauen Ausrufezeichen angezeigt werden. Selbst wenn ihr nur auf der Durchreise seid, solltet ihr immer möglichst alle davon annehmen. Viele davon sind reine Fetch- und Killquests, die ihr auf eurem Abenteuer automatisch erfüllt. Sammelt ihr vorher schon viele Gegenstände in der Welt ein, dann dürft ihr sie auf gar keinen Fall verkaufen! Da ihr ein riesiges Inventar habt und sowieso keine Geldsorgen, lohnt sich das einfach nicht und oft könntet ihr die Gegenstände später noch gebrauchen. Übrigens erhaltet ihr eine Vision, wenn ihr einen Gegenstand einsammelt, der für eine zukünftige Quest vorgesehen ist, wobei das nicht immer verlässlich funktioniert. Wenn ihr schließlich am Questen seid, fällt euch bestimmt auf, dass viele Aufgaben tageszeitabhängig sind. Wenn ihr für eine Mission eine bestimmte Uhrzeit braucht, müsst ihr nicht Ewigkeiten warten, sondern könnt die Zeit manuell im Menü ändern.
Schneller verkaufen dank Schnell Verkauf
Ist euer Inventar nun doch voll oder habt ihr viel Ausrüstung gesammelt, die nicht mehr eurem Level entspricht, dann solltet ihr wohl zum nächsten Händler. Diese haben einen unbegrenzten Geldbeutel, was heißt, dass ihr getrost alles verscherbeln könnt. Um nicht für jeden Gegenstand einzeln "Verkaufen" und "Bestätigen" drücken zu müssen, könnt ihr den "Schnell Verkauf" benutzen. Dazu haltet ihr die "L"-Taste gedrückt, doch Vorsicht: Das Inventar leert sich dabei sehr schnell und spart nur Gegenstände aus, die ihr ausgerüstet habt. Der Verkauf endet auch, sobald ihr an der untersten Stelle eures Inventars angelangt seid, alles drüber bleibt also verschont. Mit der richtigen Sortierung (Y-Taste) könnt ihr so verhindern, noch gebrauchte Gegenstände aus Versehen zu verkaufen. Gebt ihr das falsche Objekt weg, bekommt ihr es leider nicht mehr wieder, da es nicht im Sortiment des Händlers auftaucht und eine Rückkauffunktion fehlt. Zur Not könnt ihr ohne zu speichern zum Titelbildschirm zurückkehren und den letzten Spielstand neu laden. Achtet aber darauf, dass der Spielstand nicht zu weit zurückliegt und euch wertvoller Spielfortschritt verloren geht.
