Regisseur Brett Ratner komplettiert die Mutanten-Trilogie mit einer unerwarteten Wiederauferstehung und einem fulminanten Finale
Xtra Large
Angel (Ben Foster) kann dank seiner Flügel durch die Lüfte segeln
Die auf zwei Silberlingen verteilte Sonderausstattung sorgt für stundenlange Beschäftigung nach dem Filmvergnügen. Gleich nach dem Einlegen der Haupt-DVD hat der Cineast die Qual der Wahl. Entscheidet man sich für die „Bruderschaft“, stehen ein Multivoice-Kommentar der Produzenten Avi Arad, Lauren Shuler Donner und Ralph Winter sowie zwölf nicht verwendete Szenen, optional mit Regiekommentar, zur Verfügung. Schlägt man sich auf die Seite des „Widerstands“, kann man sich die Zeit mit einem informativen Audiokommentar von Brett Ratner und dem Autorenduo Zak Penn/Simon Kinberg sowie weiteren 14 nicht verwendeten Sequenzen vertreiben. Ein kleiner Tipp am Rande: Den Abspann nicht voreilig abbrechen, denn ganz am Ende kommentiert das redselige Trio eine Sequenz, die auf einen möglichen vierten Teil hindeuten könnte.
Auf der Bonus-Scheibe geht’s schließlich ans Eingemachte. Drei ausführliche Dokumentationen liefern tiefe Einblicke in die Herstellung des Streifens. In „Brett Ratners Produktionstagebuch“ (ca. 41 Min.) lernen wir den Sunnyboy aus Florida als sympathischen, engagierten und jederzeit zu Späßen aufgelegten Chef vom Dienst kennen. Vom ersten bis zum letzten Take werden alle wichtigen Stationen der Dreharbeiten beleuchtet. In „X-Men: Evolution einer Trilogie“ (ca. 43 Min.) kommen Cast & Crew-Mitglieder zu Wort und erklären beispielsweise, warum die Helden im Film nicht wie in der Comicvorlage in gelbe Gummianzüge gekleidet sind.
Wer sich für die außergewöhnlichen Spezialeffekte interessiert, aktiviert das etwa zwölfminütige Making of „Analyse einer Szene: Golden Gate Bridge“. Hier verraten Set-Designer, Techniker und Computerspezialisten die Tricks, mit denen sie eine tonnenschwere Brücke versetzten. Den Abschluss bilden spezifische „Produktions-Clips“ wie „X-Men Politik“, „Prophezeiungen“, „Effekte am Set“ und „Kleidung vs. Kostüme“.
