X-Men: Der letzte Widerstand Special Edition

Test Simone Neus

Regisseur Brett Ratner komplettiert die Mutanten-Trilogie mit einer unerwarteten Wiederauferstehung und einem fulminanten Finale

Dritte Wahl

Storm muss all ihre Kräfte einsetzen Storm muss all ihre Kräfte einsetzen Die Hoffnungen, Regisseur Bryan Singer würde nach den ersten beiden Teilen auch den Abschluss der Trilogie drehen, zerschlugen sich, nachdem der Filmemacher das Projekt zugunsten „Superman Returns“ verließ. Dem Produzententeam Lauren Shuler Donner und Ralph Winter sowie Marvel-Chef Avi Arad und Comiclegende Stan Lee blieb nichts anderes übrig, als nach einem neuen Regisseur Ausschau zu halten. Verpflichtet wurde zunächst der in Hollywood relativ unbekannte Matthew Vaughn („Layer Cake“). Aufgrund „künstlerischer Differenzen“ ließ er die Crew neun Wochen vor Drehbeginn im Stich. In letzter Sekunde bot der 1969 in Miami geborene Brett Ratner („Roter Drache“, „Rush Hour 1 & 2“) seine Dienste an und der Realisierung von „X-Men: Der letzte Widerstand“ stand nichts mehr im Wege.

Gemessen an der kurzen Vorbereitungszeit stellte Ratner Erstaunliches auf die Beine. Er orientierte sich am comichaften Stil und der düsteren Stimmung der Vorgänger, vertiefte bereits eingeführte Charaktere und brachte wie vom Publikum gewünscht weitere Helden aus dem „X-Men“-Universum ein. Glücklicherweise konnte er auf die Stammbesetzung mit Hugh Jackman, Halle Barry, Ian McKellen und Patrick Stewart zurückgreifen. Premiere feiern unter anderem Dr. Hank McCoy aka Beast, hervorragend verkörpert von Kelsey Grammer, der unverwüstliche Juggernaut (Vinnie Jones) und der im Wortsinne beflügelte Angel (Ben Foster).

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