Das Kampfsystem in Windrose ist einfach gehalten. Vor allem für Solo-Spieler stimmt das Balancing in den Auseinandersetzungen aber noch nicht richtig.
Spaßige Kämpfe mit Balancing-Problemen
Das gilt aber größtenteils nur für Tiere und mystische Widersacher wie Ertrunkene. Blackbeards Schergen setzen uns in den Kämpfen dagegen immer wieder zu. Windrose kann sowohl allein als auch im Koop-Modus mit bis zu drei Mitspielern gezockt werden und die perfekte Feinjustierung in den Auseinandersetzungen muss der Survival-Titel noch finden. Sobald wir solo unterwegs sind und mehr als zwei Gegner auf uns losgehen, kommen wir schnell in größere Probleme, denn viele Treffer steckt unser Charakter nicht weg.
Deswegen ist es wichtig, in der Nähe ein Zelt als Wiedereinstiegspunkt aufzuschlagen, um nicht den kompletten Weg erneut auf uns nehmen zu müssen. Sollte sich bereits ein Schnellreiseportal auf der Insel befinden, kann das Ableben ebenfalls verschmerzt werden, denn unser verlorengegangenes Inventar bleibt am Todespunkt zurück.
Quelle: PC Games
Sobald wir durchschlagskräftige Musketen und Schrotflinten herstellen oder finden, können wir die meisten Feinde auf Distanz halten. Leider geht uns irgendwann immer das Schießpulver aus.
Das Gameplay ist insgesamt simpel gehalten: Wir haben mit unserer Nahkampfwaffe einen leichten und einen schweren Angriff. Der schwere Angriff bringt allerdings recht wenig, da er Widersacher nur selten betäubt und wir im Moment des Ausholens sowie nach dem Schlag kurz wehrlos sind. Eine Tempoanpassung oder mehr Schaden könnte das kleine Balancing-Problem aber recht einfach lösen.
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Außerdem können wir gegnerische Angriffe blocken. Drücken wir die Taste im richtigen Augenblick, ist unser Feind betäubt und wir können ihn ohne Gegenwehr angreifen. Ziemlich viel Bumms besitzen Schusswaffen. Vor allem die Donnerbüchse, eine Schrotflinte, hat es uns angetan. Feuern wir unsere Stein- oder Kupferkugeln auf die Feinde, fliegen die nämlich erst einmal ein paar Meter zurück.
Um Munition zu sparen, ist in den Auseinandersetzungen häufig ein Mix aus Nahkampf- und Fernkampfangriffen der Weg zum Erfolg. Gerade für Solospieler kann Windrose aber dennoch hin und wieder frustrierend sein, denn während sich die Feinde gegen eine Gruppe aufteilen, stürmen sie in der Masse meistens auf eine Person zu.
Quelle: PC Games
Als Solo-Spieler haben wir es nicht allzu einfach. Um es gegen eine ganze Bande aufzunehmen, brauchen wir Geduld und einen defensiven Spielstil.
Anpassungen sind Trumpf
Da heißt es regelmäßig, Beine in die Hand nehmen und erst einmal Abstand gewinnen. Beim alleinigen Durchspielen ist ein sehr defensiver Kampfstil angebracht, um nicht ständig als Fischfutter zu enden. Im Hauptmenü lassen sich aber einige Regler verstellen, um die Spielerfahrung deutlich angenehmer zu gestalten.
Wir können den gegnerischen Gesundheitsbalken reduzieren und die Stärke der feindlichen Hiebe minimieren, um als Solospieler mehr Chancen zu haben. Das kann für viele die Frustgrenze senken und die Kämpfe gegen mehrere Feinde angenehmer gestalten.
Windrose ist mit den Standard-Einstellungen kein leichtes Spiel, es kommen schließlich zwischendurch auch noch Arena-Bosskämpfe dazu. Mit unserem kleinen Säbel ziehen wir den dicken Seebären ziemlich wenig Gesundheit ab, die wiederum teilen aber ordentlich Schaden aus.
Quelle: PC Games
Die Bosskämpfe machen viel Laune, sind aber ordentlich knackig. Zum Glück liegen die Respawnpunkte nicht allzu weit entfernt.
Wie in Soulslikes haben die Bosse verschiedene Angriffsmuster und Spezialattacken, auf die wir uns einstellen müssen. Auch in den Kämpfen bleibt Geduld gefragt, wir dürfen nicht blindlings in die Gegner springen und losschnetzeln, ansonsten befinden wir uns schnell am Wiedereinstiegspunkt.
Während Feinde in der Spielwelt nach unserem Tod ihren Gesundheitsbalken nicht aufladen, müssen wir in den Bossfights immer wieder von vorn anfangen. Die Speicherpunkte sind jedoch sehr fair gesetzt.
Um mehr Schaden auszuteilen und einzustecken, lassen sich Waffen und Ausrüstung im Lager noch zusätzlich verbessern. Zwischendurch finden wir auch neue Säbel, Zweihandschwerter und Pistolen, die bestimmte Statuseffekte wie Bluten bewirken. Der Survival-Titel bietet für die Kämpfe eine tolle Auswahl an Gadgets und alle haben ihre Vor- und Nachteile.
