Windrose gespielt: Spielwelt, Erkundung und Fraktionen

Special Michael Grünwald
Windrose gespielt: Spielwelt, Erkundung und Fraktionen
Quelle: PC Games

Windrose schippert mit Erfolg in die Early-Access-Phase. Unter anderem die tolle Spielwelt sorgt für viel Freude bei den Survival-Fans.

Riesige Spielwiese

Eine weitere große Stärke von Windrose ist die gigantische Spielwelt. Sobald wir zum Beginn des Abenteuers auf unserer Startinsel spawnen und mit der Erkundung loslegen, ist das lediglich ein Bruchteil der gesamten Fläche. Für die Early-Access-Phase bietet der Titel bezüglich Open World bereits viel Umfang.

Zur Wahrheit gehört zwar dazu, dass der Großteil der Spielwelt aus den Weiten des Karibischen Meeres besteht, doch wir treffen einerseits auf hoher See immer wieder auf andere Schiffe und andererseits entdecken wir zwischendurch Inseln zur Erkundung.

Während wir in den ersten Spielstunden mit unserem Segelboot nur sehr langsam von Insel zu Insel schippern, geht es mit der großen Ketsch deutlich zügiger. Quelle: PC Games Während wir in den ersten Spielstunden mit unserem Segelboot nur sehr langsam von Insel zu Insel schippern, geht es mit der großen Ketsch deutlich zügiger. Dort finden wir feindliche Lager, versteckte Ruinen und Abbaugebiete, um an bessere Ausrüstung zu kommen und Schätze zu plündern. Die Areale strotzen nicht gerade vor Abwechslungsreichtum, das ist aber gar nicht weiter schlimm, sondern viel mehr realistisch. Auf Inselketten befinden sich häufig dieselben Rohstoffe, doch es gibt im Spielverlauf weitere Biome mit anderen Pflanzen, Tieren und Gefahren.

Die Erkundung in Windrose hält für uns immer eine Überraschung parat und sorgt aufgrund der freischaltbaren Rezepte für dauerhaften Entdeckerdrang. Dabei fordert uns das Spiel schon heraus, denn wo wir welche Items finden, müssen wir selbst herausfinden. Aber unter anderem dieser Punkt macht eine gute Survival-Erfahrung aus.

Um von einer Insel zur nächsten oder zu einem bestimmten Auftrag zu kommen, braucht es aufgrund der riesigen Spielwelt dafür ordentlich Geduld. Mit unserem kleinen Beiboot sind wir zum Start des Abenteuers teilweise Minuten auf dem Wasser unterwegs, ohne dass etwas passiert. Sobald wir nach fünf bis sechs Spielstunden unsere Ketsch auf Vordermann gebracht haben und in See stechen, gehen die Fahrten ein wenig schneller.

Wir können jederzeit auf Deck unseres Schiffes laufen und von Bord springen. In Skull and Bones geht das beispielsweise nicht. Quelle: PC Games Wir können jederzeit auf Deck unseres Schiffes laufen und von Bord springen. In Skull and Bones geht das beispielsweise nicht. Immerhin dürfen wir auf dem Weg von A nach B unserer Crew bei der Arbeit zusehen, Seemannslieder anstimmen und uns jederzeit frei auf dem Schiff bewegen. Theoretisch können wir auch zu jedem Zeitpunkt von Bord springen, auf hoher See ist das aber nicht zu empfehlen, da unser Pirat bei fehlender Ausdauer schnell ertrinkt.

Um uns die langen Wege zu ersparen, dürfen wir mit den richtigen Rohstoffen Schnellreiseportale herstellen, die uns innerhalb von wenigen Sekunden auf die Insel unserer Wahl bringen. Wir benötigen dafür lediglich Kupfer und Holz. An manchen Quest-relevanten Orten wie der Pirateninsel Tortuga finden wir solche Portale auch und können sie jederzeit nutzen.

Auf der Suche nach Verbündeten

Auf unseren Touren und während Aufträgen treffen wir immer wieder auf Charaktere, die bestimmten Fraktionen angehören. Manche von ihnen geben uns Nebenaufträge, andere wiederum verkaufen uns Güter, Ausrüstung und Waffen.

Vor allem auf Tortuga tummeln sich verschiedene Gruppierungen wie die Bruderschaft der Küste und abtrünnige Bukaniere. Von besiegten Feinden erhalten wir Insignien, die wir dort bei Kopfgeldhändlern loswerden können und dafür Ruf-Punkte bei der jeweiligen Fraktion erhalten.

Durch das erhöhte Ansehen verkaufen uns die zugehörigen Händler ihre bessere Ware und unser Charakter wird durch stärkere Ausrüstung widerstandsfähiger und teilt mehr Schaden aus. Wir haben ab einem gewissen Level und Betrag außerdem die Möglichkeit an Schatzkarten und neue Rezepte zu gelangen.

In Tortuga treiben sich finstere Gesellen herum, doch für ein wenig Handel sind die verschiedenen Fraktionen auf jeden Fall praktisch. Quelle: PC Games In Tortuga treiben sich finstere Gesellen herum, doch für ein wenig Handel sind die verschiedenen Fraktionen auf jeden Fall praktisch. Wenn wir ordentlich Schotter rüberwachsen lassen, können wir auch Crewmitglieder anheuern, wodurch die Ressourcenherstellung teilweise deutlich vereinfacht wird und weniger Rohstoffe benötigt.

Über das Pausenmenü dürfen wir außerdem nach einem Levelaufstieg noch Talente und Fortschrittspunkte verteilen, um besondere Fähigkeiten freizuschalten und unsere Figur ganz simpel zu verbessern. Während wir im Rang steigen, bleiben unsere Feinde auf ihrem Level. Haben wir anfangs also noch Schwierigkeiten im Kampf gegen Wildschweine und Riesenkrabben, schnetzeln wir uns im weiteren Verlauf relativ leicht durch bestimmte Gegnertypen.

  1. Seite 1 Einstieg, Story und Survival-Features
  2. Seite 2 Spielwelt, Erkundung und Fraktionen
  3. Seite 3 Gameplay, Bosskämpfe und Solo-Schwierigkeiten
  4. Seite 4 Schiffskämpfe, Technik und Fazit
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