Warhammer 40K: Darktide: Für den Imperator! Das Koop-Spektakel im Test + Wertung
Test
Jetzt auch mit Wertung: Die Macher von Vermintide servieren ihre neue Schlachtplatte - und die hat es in sich! Darktide verfrachtet das Left4Dead-Konzept ins düstere Universum von Warhammer 40K. Mit jeder Menge Waffen, großartiger Atmosphäre und intensiver Action liefert Darktide ein packendes Koop-Erlebnis. Aber es gibt auch Ärger und Probleme, viele Spieler äußern Kritik.
Sobald ihr Stufe 11 erreicht, werden optionale Aufträge freigeschaltet, die ihr im Vorbeigehen erledigt. 500 Gegner abschießen, 15 Grimoires sammeln, 3 Levels ohne zu sterben abschließen - die Bonusaufgaben sind nicht gerade kreativ. Aber sie lohnen sich, denn dafür erhaltet ihr eine spezielle Währung, mit der ihr besonders mächtige legendäre Ausrüstung freischalten könnt. Das wirkt zwar vielversprechend, muss sich aber erst noch beweisen. Denn egal ob Crafting, Bonusziele oder Bedingungen: All diese Elemente sollen auf lange Sicht mehr Abwechslung und Motivation bieten als in Vermintide. Doch für ein abschließendes Urteil ist es eindeutig noch zu früh. Gerade in Hinblick auf das Endgame wird es spannend zu sehen, wie sich das Spiel in den kommenden Monaten und Jahren weiterentwickelt.
Baustellen in der Beta
Die Technik zeigte in der Pre-Launch-Beta noch ein paar Schwächen, die Fatshark-Veteranen wohl kaum überraschen dürften. Crashes haben wir nur zwar selten erlebt, doch gelegentlich konnte es noch zu Verbindungsabbrüchen kommen - klingt ätzend, war aber meistens kein Problem, da man sich schnell wieder in sein Match einloggen konnte. Hier und da sind uns auch kleinere Bugs begegnet, die sich im Eifer des Gefechts aber kaum bemerkbar machten.
Die Performance zeigte in der Pre-Launch-Beta allerdings noch viel Luft nach oben. Auf unserem Test-Rechner (Core i7-10750H, 16 GB RAM, RTX 2070) fiel die Framerate in besonders hektischen Szenen auch mal auf unter 40fps. Dank zahlreicher Grafikoptionen und mehreren Upscaling-Möglichkeiten konnten wir Darktide aber trotzdem die meiste Zeit über angenehm flüssig erleben, zumal das Spiel schon auf mittleren Einstellungen sehr gut aussieht. Wer aber alle Regel hochschieben, in 4K spielen und dazu noch Raytracing aktivieren will, braucht einen bärenstarken Rechner (und hoffentlich leise Lüfter).
Was die Frage aufwirft, wie gut sich Darktide auf Konsolen schlägt. Kann die Xbox Series S so ein Spiel überhaupt stemmen? Bislang ist das Darktide nur für Xbox Series S/X angekündigt, über eine mögliche PS5-Umsetzung schweigt man sich noch aus. Ein Releasedatum für die Xbox-Version gibt es noch nicht, es soll aber bald angekündigt werden. Zum Launch ist Darktide auch im PC Gamepass enthalten. Wer den nicht nutzt, muss sich das Spiel für faire 40 Euro kaufen. Weitere Gebühren fallen nicht an, mit einer Ausnahme: Im Ingame-Shop kann man sich ab Launch gegen echtes Geld zusätzliche Skins kaufen, die aber keine Auswirkungen auf das Gameplay haben. Fatshark wird in Zukunft auch kostenpflichtige DLCs anbieten Wie genau die aussehen, weiß bislang niemand, man wird sich aber wahrscheinlich an einem ähnlichen Modell wie in Vermintide 2 orientieren.
Hier endet unser ursprünglicher Test-Bericht zu Warhammer: 40,000: Darktide. Auf der nächsten Seite lest ihr unser Test-Update knapp einen Monat nach dem Launch. Darin gehen wir auch auf die niedrigen User-Reviews ein (unter anderem hier auf Steam) und vergeben eine abschließende Wertung für Darktide.
