Warhammer 40K: Darktide: Für den Imperator! Das Koop-Spektakel im Test + Wertung
Test
Jetzt auch mit Wertung: Die Macher von Vermintide servieren ihre neue Schlachtplatte - und die hat es in sich! Darktide verfrachtet das Left4Dead-Konzept ins düstere Universum von Warhammer 40K. Mit jeder Menge Waffen, großartiger Atmosphäre und intensiver Action liefert Darktide ein packendes Koop-Erlebnis. Aber es gibt auch Ärger und Probleme, viele Spieler äußern Kritik.
Warhammer trifft Left4Dead, was für eine Mischung! Mit den Vermintide-Spielen hat Entwickler Fatshark schon zwei Mal gezeigt, wie wuchtige Koop-Action im Warhammer-Universum aussehen muss. Nun ist der Nachfolger endlich da, und mit ihm auch die große Frage: Klappt das alles auch in der Welt von Warhammer 40K? Als Shooter? Und wie das klappt! Trotz Knarren und Sci-Fi-Setting hat Darktide wieder alles, was schon die Vorgänger ausgezeichnet hat. Es ist dreckig, blutig, nervenaufreibend - und es sieht großartig aus. Wer auf intensive Mehrspieler-Action steht und am liebsten im Koop durch Gegnerhorden fetzt, findet derzeit kaum etwas Besseres. Im laufenden Test schauen wir uns an, was Darktide schon richtig gut macht und wo seine (erwartbaren) Schwächen liegen. Zuerst müssen wir aber noch eine Sache klären.
Warum noch keine Wertung? Offiziell ist Darktide zwar seit dem 30. November erhältlich, spielbar ist es aber schon länger: Vorbesteller hatten Zugriff auf eine Pre-Launch-Beta, in der man zwei Wochen früher in die PC-Version starten konnte. In dieser Testphase waren noch nicht alle Inhalte implementiert, zum Beispiel fehlten noch einige Maps, außerdem wurde erst kurz vor Release ein Crafting-System eingebaut. Auch technisch spiegelte die Beta nicht den finalen Stand wider. Obwohl wir Darktide also schon ausgiebig spielen konnten (inklusive Closed Beta), ist es noch zu früh für ein finales Urteil. Darum schauen wir uns das Spiel in den nächsten Wochen noch genauer an, bis wir uns auf eine Wertung festlegen.
UPDATE vom 28. Dezember 2022: Wir haben dem Artikel eine neue Seite hinzugefügt. Dort ziehen wir ein abschließendes Urteil, gehen auf die kritischen User-Reviews ein und vergeben eine Wertung.
Atmosphäre satt
Darktide ist, genau wie seine Vorgänger, ein reiner Koop-Titel. Auf Solo-Kampagne, Offline-Modus oder PvP-Kämpfe müsst ihr also verzichten. Bots gibt es zwar, doch die sind in erster Linie dazu da, um euer Team aufzufüllen, bis sich echte Spieler eingeloggt haben (was übrigens wunderbar flott geht). Erwartet auch keine packende Story, zumindest nicht zum Release. Hier und da werden zwar kurze Cutscenes eingestreut, die dem simplen Plot aber herzlich wenig hinzufügen: Ihr spielt im Grunde einfache Häftlinge, die von der Imperialen Inquisition auf selbstmörderische Missionen geschickt werden. Alle Aufträge führen euch nach Tertium, eine Station von unglaublichen Ausmaßen, in der sich die Mächte des Chaos eingenistet haben. In jedem Einsatz, der euch für 20 bis 30 Minuten beschäftigt, müsst ihr da verschiedene Ziele erreichen, zum Beispiel einen Bossgegner plätten, eine Kühleinheit reparieren, Munitionskisten sichern oder dämonische Wucherungen aus einem gespenstischen Schmelzofen entfernen.
