Valheim: Boss-Guide mit Tipps zu allen Endgegner-Kämpfen im Survival-Abenteuer
Tipp
Valheim: Boss-Guide mit Tipps zu allen Endgegnern im Steam-Survival-Hit: Dabei bieten wir euch immer eine klassische Art, in der ihr euch ein ehrenhaftes Duell mit dem Boss liefert - und eine alternative Art, die dem Boss nicht den Hauch einer Chance lässt. Also schnappt euch eure Axt und sammelt ein paar Trophäen. Heute werden wir Bosse jagen!
Valheim Boss-Guide - Tipps zu allen Bosskämpfen: Steam-Spieler strömen millionenfach in die zehnte Welt: Valheims Aufstieg gleicht einer nordischen Heldensage. Ein grundsolider Early-Access-Launch und ein packendes Spielprinzip lassen das Wikinger-Survival-Spiel aktuell durchstarten. Der Gameplay-Loop orientiert sich dabei an einer Boss-basierenden Progression im Stile Terrarias. So motivierend es auch ist, Bosse zu suchen und in einer epischen Schlacht in die Knie zu zwingen - manchmal schlägt der Feind doch härter zu, als ihr zunächst erwartet.
Lesetipp: Valheim Cheats für God Mode und mehr
Valheim Boss-Guide mit Tipps zu allen Kämpfen
In unserem Bossguide zu Valheim (jetzt kaufen ) behandeln wir alle Bosse der zehnten Welt und geben euch detaillierte Tipps für einen optimalen Bosskampf, samt Vorbereitung und Bautipps. Richtig gelesen: Bautipps! Denn Valheim bietet euch eine Menge Freiheit in eurem Vorgehen. Ihr könnt das starke Bausystem des Survivalspiels fast überall zur Anwendung bringen und euch damit, bei einem cleverem Vorgehen, den Bosskampf stark vereinfachen.
Valheim - Boss-Guide mit Tipps zu allen Engegner-Kämpfen
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Valheim Boss-Guide mit Tipps zu allen Kämpfen
- 1.1 Eikthyr (Klassisch)
- 1.2 Eikthyr (alternativ)
- 1.3 Der Uralte (klassisch)
- 1.4 Der Uralte (alternativ)
- 1.5 Der Knochenwanst (klassisch)
- 1.6 Der Knochenwanst (alternativ)
- 1.7 Die Drachenmutter Moder (klassisch)
- 1.8 Die Drachenmutter Moder (alternativ)
- 1.9 Yagluth (klassisch)
- 1.10 Yagluth (alternativ)
Mit der klassischen Variante liefert ihr euch ein Duell mit dem Boss. Nur ihr, der Feind und euer treues Schwert. Auch hier werden wir euch natürlich die entsprechenden Tipps geben, um mit der bestmöglichen Vorbereitung in den Kampf zu gehen, wie zum Beispiel der stärksten Rüstung oder wichtigen Tränken. Nur weil ihr eine Herausforderung mögt, müsst ihr natürlich nicht eure hart erspielten Vorteile aufgeben. Tipp: Karotten und Rüben in Valheim anbauen.
Mit der alternativen Variante hebelt ihr die Mechaniken des entsprechenden Bosses aus, sodass ihr ihn im Anschluss nach Herzenslust verprügeln oder mit Pfeilen spicken könnt. Dazu werdet ihr auf abenteuerliche (aber leicht nachvollziehbare)
Konstruktionen zurückgreifen, mit deren Hilfe ihr den Kampfplatz auf eine Art und Weise verändert, die dem Boss nicht den Hauch einer Chance lässt. Wem das zu sehr nach Cheaten klingt, der wendet einfach die klassische Variante an. Im Zweifelsfall haltet ihr euch einfach vor Augen, dass ihr den Boss mit der cleveren Variante eben nicht durch eure Stärke, sondern durch eure Schläue besiegt. Außerdem sind die Entwickler natürlich nicht doof und bessern ständig im KI-Bereich nach, sodass ihr selbst mit den Hilfskonstruktionen oft ein wenig kämpfen müsst. Achtung: Die meisten alten Tricks, mit deren Hilfe ihr die KI der Bosse ausschaltet, funktionieren nicht mehr! Die Entwickler bessern schnell nach, also halten wir uns an Taktiken, die auch funktionieren.
Tipp: Wenn die Endgegner keine Heilungsmechanik besitzen, werden die Bosse von Valheim zwischen euren Versuchen keine Lebensenergie regenerieren! Jeder Schlag zählt, also lasst euch nicht entmutigen - irgendwann liegt selbst der härteste Boss im Dreck. Lesetipp - Valheim Guide mit Tipps zum Kochen
Eikthyr (Klassisch)
Euer erstes Zielt ist der gigantische Hirsch Eikthyr. Als Einsteiger-Endgegner hält sich Eikthyr glücklicherweise stark zurück und kann, mit ein wenig Übung, von jedem Spieler in der "klassischen" Variante bewältigt werden. Wir empfehlen sogar ausdrücklich, ein oder zwei klassische Versuche zu starten, bevor ihr den Riesenhirsch auf die clevere Art und Weise erlegt. Der Grund dafür ist, dass Eikthyr etwas darstellt, dass sich im Spieldesign ein "Beefgate" nennt: euer erster Bosskampf stellt sicher, dass ihr auf spätere Gebiete wie
den Dunklen Wald vorbereitet seid, indem er euch mit wichtigen Mechaniken vertraut macht. Erst wenn ihr gut vorbereitet seid und eure grundlegende Mustererkennung anschmeißt, werdet ihr zum Beispiel auch die Angriffe der Trolle mit einer Ausweichrolle oder einer Parade beantworten, anstatt in die neunte Welt zurückgeprügelt zu werden. Ihr benötigt eine komplette Lederrüstung, einen Bogen, mindestens 100 Holzpfeile, einen Feuersteinschild und einen Speer. Esst drei unterschiedliche Nahrungsmittel und es kann bereits losgehen - Tränke oder Ähnliches stehen euch in diesem Zeitalter noch nicht zur Verfügung. Eikthyr spawnt in einer kleinen pinken Wolke, direkt neben seinem Altar, wenn ihr zwei Hirschköpfe darauf opfert. Der Boss-Elch hat außerdem drei Angriffe, die er in unregelmäßigen Abständen in eure Richtung schickt.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Eikthyr stellt für Neulinge die erste große Hürde dar. Wir empfehlen ausdrücklich, euch im „ehrenhaften“ Kampf mit dem Hirsch-Boss zu messen. Ihr lernt währenddessen ein paar wichtige Mechaniken!
Tipp: Achtet auch darauf, dass ihr euch vor dem Bosskampf den "Ruhebonus" in eurer Hütte abholt. Ein 50 % Bonus auf eurer Lebensregeneration und ein 100 % Bonus auf eure Ausdauerregeneration stellen den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage dar. Das gilt für alle Bosskämpfe!
Das Blitzfeld trifft alles um ihn herum in einem Radius von zirka 10 m. Rennt einfach aus seiner Reichweite, wenn ihr seht, wir Eikthyr auf die Hinterbeine steigt. Nahkämpfer können auch mit ihrem Holzschild blocken - die Angriffe sehen böse aus, prallen aber anstandslos von eurem Schild ab.
Der Blitzkegel trifft alles in einem Kegel vor Eiktyr. Immer wenn der Hirsch in gerader Linie von euch wegläuft, dreht er sich danach um und schießt mit Blitzen. Nahkämpfer können blocken, Fernkämpfer gehen hinter einem der Ritualsteine in Deckung.
Die Kopfnuss ist der stärkste Angriff von Eikthyr und kann unvorbereitete Spieler mit einem Treffer aus der Lederrüstung sprengen. Wenn der Ober-Hirsch auf euch zurennt und den Kopf senkt, blockiert ihr entweder oder rennt schlicht und ergreifend davon; Eikthyr zielt nicht besonders gut.
Generell gilt, dass ihr Eikthyrs Angriffen gut ausweichen könnt, indem ihr in einem 45 ° Winkel von ihm fortlauft. Das stellt sicher, dass ihr weder innerhalb der Reichweite der Flächenangriffe, noch direkt vor der tödlichen Kopfnuss befindet.
Eikthyr (alternativ)
Wenn ihr eher ein Anhänger Lokis als ein Krieger Thors seid, möchtet ihr Eikthyr vielleicht auf eine ebenso clevere wie passende Weise besiegen. Was baut man, wenn man Hirsche jagen will? Richtig: einen Hochstand! Wie ihr auf unserem Bild erkennt, besteht der betreffende Ausguck lediglich aus einer Plattform, ein paar Treppen und genug Stützen, um das Ganze vor dem Kollaps zu bewahren.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Euer Hochstand wird seit dem letzten Patch zwar die KI von Eikthyr nicht mehr ausschalten, hält den Hirsch aber trotzdem auf Abstand und verschafft euch eine Menge Spielraum.
Eine Brüstung verhindert, dass euch Eikthyr mit seinen Attacken von eurem Hochsitz schleudert. Bringt an mindestens drei Seiten der Plattform hüfthohe Barrieren an, um eure Position zu sichern.
Eine Palisade verhindert (zumindest eine Weile lang), dass Eikthyr eure Schicke Konstruktion mit einer Kopfnuss in Zahnstocher verwandelt. Platziert die Mauern rings um euren Stand und lasst eine kleine Öffnung frei, damit ihr eure Mini-Festung problemlos betreten und verlassen könnt.
Ein Feuer beschert euch auch in der Wildnis einen achtminütigen Ruhebonus, wenn ihr euch mit "X" davorsetzt.
Sobald der Kampf beginnt, rennt ihr in euren Hochstand und beharkt Eikthyr mit Pfeilen. Eikthyr wir die meiste Zeit euren Wall angreifen und versuchen, euch mit einem Blitzangriff vom Hochstand zu holen. Repariert bei Bedarf eure Palisade und ersetzt zerstörte Bauteile. Sollte euch das im laufenden Gefecht zu viel Mikromanagement sein, benutzt ihr einfach die soliden Palisadenbauteile als improvisierte Deckung. Verlasst euch auf eure Sicherungswände, gebt Dauerfeuer und schnappt euch im Anschluss den Kopf von Eikthyr. Fertig!
Der Uralte (klassisch)
Der Uralte stellt bereits eine völlig andere Kategorie als Eikthyr dar: Wer hier ohne einen Plan oder das Wissen um die Angriffe des Bosses in den Kampf geht, wird wenig später das gute alte "Floß der Schande" bauen. Aber eines nach dem Anderen: Um den Uralten zu finden, müsst ihr Vegvisir-Steine in den Grabkammern des dunklen Waldes erforschen, denn im Gegensatz zu Eikthyr wird
euch der Standpunkt nicht von Beginn an mitgeteilt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass ihr euer erstes Schiff bauen müsst, um den Uralten zu erreichen, denn wenn ihr nicht das Glück habt, den Boss-Baum auf einer Halbinsel zu spawnen, befindet er sich auf eurer direkten Nachbarinsel. So oder so empfehlen wir euch für diesen Kampf eine komplette Bronzezeit-Rüstung anzulegen, die im Idealfall auf die höchste derzeit mögliche Stufe gebracht wurde. Mit dem Uralten und der Bronzezeit-Rüstung gelangt ihr auch an einen Scheideweg: Wollt ihr lieber schwere Rüstung tragen und euch um 20 % langsamer bewegen, oder nehmt ihr mit Trollleder Vorlieb, das euch keinen hohen Schutz bietet, euch dafür aber ungehemmt sprinten und besser schleichen lässt.
Tipp: Wir empfehlen Neueinsteigern in jedem Fall die schwere Rüstung. Schnappt euch in jedem Zeitalter außerdem einen Rundschild - mit den Turmschilden könnt ihr nicht parieren!
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Der Uralte ist eine langsamer, aber umso stärkerer Boss. Lasst euch auf gar keinen Fall von einem Lianenangriff erwischen und nehmt hinter den Säulen Deckung – dann klappt es auch mit dem wütenden Baumhirten!
Mit der Hilfe des Fermentierers stellt ihr "Gesunden Met" her, während ihr den Rest eures Harzes für mindestens einhundert Brandpfeile verwendet. Eure Fernwaffe sollte zu diesem Zeitpunkt ein voll aufgelevelter Edelholzbogen sein - das nötige Kernholz erhaltet ihr im Dunklen Wald in rauen Mengen. Übrigens: Der Hirschzertrümmerer ist eine Falle. Der Riesenhammer sieht zwar toll
aus, da der Uralte jedoch gegenüber Hack- und Feuerschaden empfindlich ist, stellen eine Axt oder ein Brandpfeil die bessere Alternative dar. Außerdem könnt ihr mit der Zweihandwaffe nur schwer parieren. Steckt nun die drei stärksten Nahrungsmittel in die Tasche, die ihr finden könnt und macht euch auf die Bootsfahrt zum Uralten. Um den Boss zu beschwören, benötigt ihr drei uralte Samen, die ihr entweder als Beute aus Grauzwerg-Schamanen und Berserkern zieht oder in Grauzwergnestern findet. Unser Geheimtipp: Lasst mindestens eines der Nester in Ruhe, damit ihr im Zweifelsfall eine unendliche Anzahl an Samen farmen könnt. Die Attacken des Super-Baumes sind:
Ein schweres Stampfen, das alles in Nahkampfreichweite trifft, von einem aufgewerteten Bronze-Buckler aber gut geblockt oder pariert werden kann. Der Uralte lehnt sich dabei zurück und lässt im Anschluss seinen Fuß auf euren Kopf krachen. Wir empfehlen, die Fernkampf-Variante samt Feinholzbogen zu wählen, denn wenn der Angriff landet, verschwindet mit einem Fußtritt über die Hälfte eurer Lebensenergie - und ihr habt die ganzen Feuerpfeile schließlich nicht aus Spaß hergestellt. Haltet euren Abstand und versteckt euch hinter den Steinsäulen um den Beschwörungsplatz herum, wenn ihr verschnaufen müsst.
Beschworene Wurzeln wachsen aus dem Boden, wenn der Uralte seinen Arm hebt. Sobald die ersten Triebe aus dem Boden sprießen, wechselt ihr die Position und lauft hinter eine Säule, welche die Wurzeln nicht abdecken. Schießt währenddessen fleißig weiter mit Feuerpfeilen.
Ein Lianenangriff, der aus dem Arm des Uralten schießt, ist die gefährlichste Attacke des Bosses. Wenn der Angriff landet, verpufft euer Wikinger augenblicklich und hinterlässt einen traurigen kleinen Grabstein - außer ihr habt das Glück, dass ihr nur von einer Liane erwischt wurdet. Glücklicherweise erkennt ihr den Angriff sehr leicht und könnt selbst dann noch hinter eine Säule laufen, wenn sich die Lianen bereits im Anflug befinden. Die Säulen an sich nehmen zwar Schaden, zerbrechen aber selbst bei einem Bosskampf von einer Viertelstunde nicht - im Gegensatz übrigens zu den Bäumen, die euch umgeben. Haltet euch von der Bewaldung fern, denn selbst große Fichten werden von dem Uralten in einem Angriff entwurzelt, sodass ihr nicht nur den Attacken des Bosses, sondern auch fallenden Bäumen ausweichen müsst.
Die aus dem Boden sprießenden Lianen sind übrigens, im Gegensatz zu den Wurzeln des Uralten, harmlos. Wenn ihr jederzeit aufpasst, dass sich eine Säule zwischen euch und dem Uralten befindet, ihr wenn es wichtig wird eure Position wechselt und Dauerfeuer mit euren Brandpfeilen gebt, fällt ihr den Uralten in Windeseile.
Der Uralte (alternativ)
Clevere Wikinger bringen dieselbe Ausrüstung mit, wie ihre klassischen Brüder - wir überlassen nichts dem Zufall. Ihr packt außerdem eine Spitzhacke ein, die entweder die Geweih-Version Eikthyr oder die Bronze-Variante aus der Schmiede sein darf. Bevor ihr den Boss beschwört, bereitet ihr, ähnlich wie bei Eikthyr zuvor, dem Kampfplatz vor. Diesmal gestaltet sich das Ganze jedoch als deutlich einfacher, denn alles was ihr tun müsst, ist euch einen "Mini-Bunker" vor dem Ritualplatz zu graben.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Er kann so viel brüllen, wie er will: Der Uralte erwischt uns in unserem Bunker nicht. Wurzeln, die in eurem Loch spawnen, könnt ihr einfach per Axt erledigen. Verbrennt den Baum-Boss mit euren Feuerpfeilen!
Stellt euch an den Rand der Plattform und beginnt, nach unten zu graben
Sobald ihr den Rand des Ritualplatzes ausgegraben habt, unterminiert ihr die Plattform, indem ihr euch schräg unter die Steine buddelt - in unserem Beispiel seht ihr, was wir damit meinen.
Grabt eine kleine Rampe, die es euch erleichtert, den Boss anzuschießen und aus dem Loch zu hüpfen.
Setzt zehn bis fünfzehn Feuer um euren Bunkereingang herum. Wir nehmen jedes Bisschen Schaden mit.
Beschwört den Boss. Springt nun in euren Mini-Bunker, wartet, bis der Uralte sich zu euch bequemt und schießt Feuerpfeile. Die KI wird versuchen, die Feuer auszutreten, also begibt sie sich in Reichweite eurer Pfeile. Passt auf, dass ihr nicht von den Stampfangriffen des Bosses erwischt werdet - wenn es knapp wird, lauft ihr einfach weiter in euren Bunker hinein und trinkt einen gesunden Met. Die meisten Angriffe des Bosses sollten jedoch harmlos über euch hinwegfegen. Sollte der Uralte es tatsächlich schaffen, Wurzeln in eurem Loch zu beschwören, entfernt ihr diese per Schild und Axt und nehmt den Boss im Anschluss weiter unter Feuer. Da die KI deutlich verbessert wurde, wird der Uralte immer wieder von eurem Bunker Abstand nehmen und in den Wald hinein wandern. Klettert in diesem Fall aus eurem Loch und beharkt ihn mit Pfeilen, bis er sich wieder umdreht. Den Lianenangriffen weicht ihr auf diese Entfernung kinderleicht aus. Sobald er wieder beginnt, Wurzeln zu beschwören, hüpft ihr in euren Bunker, bis die Wurzeln weg sind. Wiederholt das Spiel, bis der Uralte fällt.
Der Knochenwanst (klassisch)
Mit dem Knochenwanst geratet ihr das erste Mal an einen Boss, der ein wenig mehr Aufwand benötigt. Das liegt zum einen an der Umgebung, in der ihr den Knochenwanst bekämpft: Der Sumpf strotzt nur so vor giftigen Egeln, starken Draugr-Bogenschützen und sogar Surtlingen, die euch mitten im Kampf Feuerbälle ins Genick werfen können. Umso wichtiger ist es hier, den Kampfplatz vor eurem Duell anständig zu säubern. Um den Knochenwanst überhaupt erst zu finden, sucht ihr Vegvisir-Steine in den Sumpf-Krypten, oder den verfallenen Steintürmen. Die 10 benötigten verwitterten Knochen findet ihr, ebenso wie den zur Vorbereitung nötigen Eisenschrott, in den Sumpf-Krypten. Also los geht's, ihr habt eine Menge schleimiger Gruften zu durchwühlen!
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Er ragt turmhoch vor euch auf, während ihr bis zu den Knien im Morast steht: Der Knochenwanst stellt die erste Zerreißprobe für junge Wikinger dar. Vergesst nicht, dass der Wanst unempfindliche gegen Feuerpfeile ist!
Neben einer komplett aufgewerteten Eisenrüstung benötigt ihr einen Eisenrundschild und einen Eisenstreitkolben. Wichtig: In diesem Fall MUSS es der Streitkolben sein, denn der Knochenwanst ist extrem resistent gegen Hieb-, Feuer- und Stichschaden. Das schließt auch die bisherige "Abstand halten und Feuerpfeile verschießen" Taktik aus. Wer trotzdem im Fernkampf angreifen möchte, begibt sich in die Berge, um Frostdrüsen und Obsidian zu besorgen, denn Kälte mag der Knochenwanst überhaupt nicht. Dafür braut ihr zunächst Met der Frostresistenz und eine Eisenspitzhacke, mit deren Hilfe ihr Obsidian abbaut. Euer nächstes Ziel sind die blauen Drachen, die Frostdrüsen fallen lassen - nach einem kurzen Besuch an der Werkbank, seid ihr stolzer Besitzer von Frostpfeilen!
Wichtig: Nehmt nicht nur gesunden Met mit, sondern unbedingt auch einen vollen Stapel Giftresistenz-Met! Ohne Giftresistenz habt ihr den Kampf bereits so gut wie verloren.
Wenn ihr bereit seid, säubert ihr den Kampfplatz von normalen Feinden und glättet das Gelände im Optimalfall ein wenig. Der Knochenwanst besitzt die folgenden Fähigkeiten:
Ein Klauenangriff, der fiesen Schaden verursacht, sich aber gut blocken lässt. Profis versuchen, den Angriff zu parieren, denn das spart Stamina und verhindert, dass kleine Schadenszahlen durch den Schild dringen. Da der Angriff sehr langsam erfolgt, könnt ihr auch mit einer Ausweichrolle "durch den Schlag hindurch" hechten - rollt immer in den Angriff hinein, nie vom Boss weg. Ihr wollt an dem Knochenwanst kleben, wie Honig an einem Bienenstock.
Eine Schleimbombe, die der Wanst in der Regel hinter euch schmeißt. Beim Aufprall werden sowohl Schleime, als auch die Schwert- und Bogenvarianten von Skeletten gespawnt. Kümmert euch augenblicklich um diese Feinde, denn wenn der Wanst zwei bis drei Schleimbomben wirft, werdet ihr innerhalb von Sekunden überwältigt.
Schleimkotze. Richtig gelesen, der Knochenwanst lehnt sich nach vorne und erbricht eine große Menge an Schleim, der sich rasant über den Boden verteilt. Rennt sofort von dem Wanst weg, wenn ihr diesen Angriff seht - sollte das nicht funktionieren, werdet ihr vergiftet. Das ist kein Beinbruch, denn ihr habt ja im Voraus einen Giftresistenz-Met getrunken. Vermeidet diesen Schaden trotzdem, wenn ihr könnt.
Attackiert den Wanst beständig mit eurem Eisenstreitkolben, blockt alle Klauenhiebe und kümmert euch um die spawnenden Feinde. Das war es bereits! Der Knochenwanst gilt als erste große Hürde für Odins Auserkorene, doch mit guter Vorbereitung und ein wenig Stahl im Rückgrat bewältigt ihr auch diese Herausforderung.
Achtung: Der Knochenwanst regeneriert während des gesamten Kampfes Lebensenergie, also lasst euch nicht zu viel Zeit.
Der Knochenwanst (alternativ)
Solltet ihr zu den Anhängern Lokis gehören, wird der Kampf für euch deutlich einfacher. Wir gehen sogar soweit und behaupten, dass die Übung kaum noch Ähnlichkeit mit einem Kampf hat. Für diese Variante benötigt ihr zwingend die oben beschriebenen Frostpfeile, also braut euren Met, schmiedet eure Spitzhacke und unternehmt einen Bergausflug. Sobald ihr 100 bis 200 Frostpfeile angesammelt habt, fällt ihr ein paar Bäume und begebt euch in den Sumpf. Sucht euch einen den der uralten Bäume in der Nähe des Kampfplatzes aus, errichtet eine Handwerksstation und macht euch an die Arbeit:
Baut eine Treppe, die den Baum entlang hoch in seine Wipfel führt. Dafür könnt ihr entweder tatsächliche Treppen, oder kleine Holzplattformen verwenden, die ihr in die Rinde des Baumes steckt.
Eine 45°-Stütze in Wipfelnähe stellt die Basis für euer weiteres Vorgehen dar.
Ein breites Baumhaus mit einem Loch im Boden vollendet euer Meisterwerk. Halbhohe Wände stellen sicher, dass ihr den Boss auch noch beharken könnt, wenn er flüchtet. Errichtet hier eine weitere Handwerksstation und klettert wieder hinunter.
Wichtig: Ihr müsst euer Baumhaus wirklich sehr hoch bauen, denn sonst wird der Boss euch mit der riesigen Hitbox seines Klauenangriffes erreichen.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Mit Hilfe eures Baumhauses nehmt ihr dem Knochenwanst jeglichen Handlungsspielraum. Der Boss wird zu einem hilflosen Sack Schleim – sehr befriedigend, wenn er euch im Vorhinein jedes Mal durch den Sumpf geprügelt hat.
Was nun kommt, können sich clevere Wikinger bestimmt selbst zusammenreimen: Ihr beschwört den Knochenwanst, rennt zu eurem improvisierten Baumhaus, zückt eure Frostpfeile und wartet, bis der Knochenwanst zu euch hinüberkriecht. Schießt durch das Loch im Boden und wechselt auf seitliche Stellung, wenn der Boss flüchten will. Wenn er sich zu weit entfernt, klettert ihr kurz hinunter und wartet, bis er sich wieder in Reichweite begibt. Der Knochenwanst gehört allerdings zu den Bossen, welche die größten Probleme mit der cleveren Methode haben. Das höchste der Gefühle ist im Normalfall, dass ein paar Schleime auf eurer Plattform spawnen. Bearbeitet sie mit dem Streitkolben und trinkt einen Widerstandstrank. Wiederholt das Spiel, bis der Knochenwanst im Schlick liegt.
Die Drachenmutter Moder (klassisch)
Die Zeiten der gemütlichen Bossduelle sind vorbei, ab jetzt wird es ernst: Sich auf klassische Art und Weise mit Moder anzulegen ist oft ein Todesurteil, denn ihr seid extrem von dem Aufbau des Kampfplatzes abhängig. Aber dazu später, denn vor dem Duell kommt die Vorbereitung: Legt euch unbedingt eine komplette Wolfsrüstung, samt Drachenhelm und Fellumhang zu. Ebenfalls unbedingt notwendig sind der Bogen Draugr-Reißzahn und ein bis zwei Stapel des starken gesunden Mets. Es obliegt euch, ob ihr eure Ausrüstung maximal aufwerten möchtet, denn alleine ein Wolfsrüstungsteil braucht bis zu 60 (!) Silberbarren pro Stufe, doch wir würden euch stark empfehlen, zumindest den Bogen zu upgraden. Außerdem benötigt ihr einen Jagdbogen, falls euer Draugr-Reißzahn mitten im Kampf zerbrechen sollte. Richtig gelesen: Die Entwickler haben die Lebenspunkte von Moder stark angehoben, sodass ihr euch auf einen langen, sehr langen Kampf gefasst machen solltet.
Die Wahl der Pfeile ist eure nächste Aufgabe: Grundsätzlich ist die Drachenmutter anfällig gegen Feuerschaden. Giftpfeile sind jedoch derartig stark, dass sie auf lange Sicht mehr Schaden anrichten. Wir empfehlen einfach, mehrere 100er-Stapel Gift- und Feuerpfeil einzupacken. Auf diese Weise geht ihr auf Nummer sicher. Die Nahrungsmittel eurer Wahl sollten mindestens Würste, ein Rübeneintopf und eine Karottensuppe sein - alles was euch viel Stamina beschert, ist hier eine gute Wahl.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Die Drachenmutter Moder ist extrem gefährlich, wenn ihr nicht genug Platz habt, um sie zu bekämpfen. Wenn ihr euch einen soliden Kampfplatz baut, ist die Mutter aller Drachen hingegen ein langer, aber einfacher Kampf.
Ihr beschwört Moder, indem ihr drei ihrer Eier sucht und ihrem Altar opfert - das Problem ist jedoch, dass die Dinger mehr als 200 Kilo wiegen und sich nicht teleportieren lassen. Immerhin sind die Eier leicht zu finden: Achtet einfach auf einen grellen pinken Schimmer, der durch das Weiß der Eiswüste blitzt. Ihr könnt die Dinger auf jedem Berg eurer Welt finden. Und ja - die Drachenmutter zu beschwören ist ebenso schwierig, wie sie zu erlegen. Sobald ihr den Altar findet, auf dem ihr die Eier platzieren müsst, schaut ihr euch um: Wenn ihr Moder wirklich auf klassische Art und Weise bekämpfen möchtet, braucht ihr eine Menge Platz und flaches Gelände. Dummerweise steht der Altar in der Regel auf einem Berggipfel, also empfehlen wir selbst bei der klassischen Variante, einen mittelgroßen Kampfplatz einzuebnen. Wer Moder auf kleinstem Raum bekämpft, wird nicht lange leben, denn ihre Angriffe haben es in sich:
Der Frostregen ist Moders Lieblings-Attacke. Dabei erhebt sie sich in die Luft und lässt zwei Dutzend Eisgeschosse auf euren Kopf regnen, die bereits ab zwei oder drei Treffern tödlich sind. Rennt in schräger Linie zu Moder und haltet nicht an, bis sie ihr letztes Geschoss abgegeben hat. Achtung: Die Eiskristalle, die am Einschlagpunkt entstehen, sind tatsächlich Hindernisse! Zerschlagt sie mit eurem Schwert. Schlaue Krieger können die Kristalle sogar benutzen, um Moders Sichtlinie zu unterbrechen.
Der Frostatem kommt zur Anwendung, wenn Moder landet. Hier atmet die Drachenmutter eine massive Lanze aus Frostenergie aus, die euch mit einem Treffer aus den Latschen haut. Wenn ihr seht, wie Moder Luft holt, rennt wieder in schräger Linie zu ihr, bis sie sich beruhigt hat.
Der Klauenangriff erfolgt, wenn Moder sich am Boden befindet und ihr direkt vor ihr steht. Der Angriff ist so mächtig, dass er euch nicht nur mit einem Treffer tötet, sondern auch Steingebäude mit Schadenszahlen von über 5000 (!) Punkten atomisiert.
Wenn wir all die Angriffe auswerten, ergibt sich ein eindeutiges Bild: Bleibt in Bewegung und begebt euch auf gar keinen Fall mit der Drachenmutter in den Nahkampf. Das sollte auch verdeutlichen, warum die klassische Methode bei einem schlecht gelegenen Kampfschauplatz kaum machbar ist: Auf einem Berggipfel lässt es sich eher schwierig ausweichen. Solltet ihr Glück haben, oder den Kampfplatz vorbereiten, ist der Bosskampf auch dementsprechend einfach. Mit genug Platz könnt ihr Moders Angriffen kinderleicht ausweichen und in den Angriffspausen Dauerfeuer mit eurem Bogen geben. Verbergt euch hinter dem Altar, wenn Moder landet, denn auf diese Weise könnt ihr Sie oft auf Abstand halten. Sollte euer Hauptbogen zerbrechen, wechselt ihr auf euer Backup. Fertig!
Die Drachenmutter Moder (alternativ)
Wenn ihr zu den Auserkorenen gehört, die einen schlechten Spawn abbekommen haben, verzagt nicht: Loki hat die Lösung für euch parat. Für die einfache Variante von Moder benötigt ihr, neben den oben genannten Gegenständen, lediglich eine Eisenspitzhacke, einen Hammer und ein bis zwei Stapel Holz. Denn, anders als die vorherigen Bosse, kommt Moder auch mit ihrer verbesserten KI kaum gegen die "Bunker-Taktik" an.
Hinter dem Alter setzen wir die Spitzhacke an und graben uns kreisförmig am Rand entlang nach unten. Der tiefste Punkt sollte direkt vor dem Alter liegen; wenn ihr nicht mehr hinausschauen könnt, grabt ihr noch ein bis zwei Schläge tiefer.
Ein Dach aus einfachen Holzplatten stellt sicher, dass uns Moder nicht sieht und blockt vor allem ihren Frostregen: Die Geschosse zerstören die Platten, werden aber gleichzeitig von ihnen aufgehalten. Bedeckt den tiefsten Punkt, direkt vor dem Alter mit eurem Holzdach.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Die alte Flinte streut ein wenig: Moder schient nicht sehr viel Zielwasser zu trinken. Wer sich in einem Bunker verbirgt, nutzt aus, dass die Drachenmutter viele Attacken nur auf flachem Untergrund anbringen kann.
Das war es bereits! Beschwört nun Moder und hüpft in euren Bunker. Nehmt vor dem Frostregen Deckung und bessert euer Dach aus, wenn es sein muss. In dem Moment, in dem der Boss auf dem Alter landet, lugt ihr aus eurer Deckung und spickt Moders Gesicht mit Pfeilen. Moder kann mit ihren erdgebundenen Angriffen nicht nach oben oder unten zielen, also habt ihr leichtes Spiel. Sollte die Drachenmutter abwandern, klettert ihr wie gehabt aus eurem Loch, schießt sie ein paar mal an, bis sie sich wieder in die Luft erhebt und wiederholt das Ganze, sobald sie landet. Solltet ihr Schaden nehmen, bleibt ihr ruhig, trinkt Met und bessert euren Bunker aus. Viel Spaß!
Yagluth (klassisch)
Fast fertig! Als derzeit letzter Boss holt Yagluth alles aus der Trickkiste was er kann, doch mit ein wenig Muskelschmalz holt ihr euch auch hier den wohlverdienten Sieg. In der Vorbereitungsphase besorgt ihr euch zunächst eine aufgewertete gepolsterte Rüstung, denn alles andere lädt das Desaster geradezu ein. Vor allem plötzlich auftauchende kleinere Feinde ruinieren garantiert euren Tag, wenn ihr versucht, Yagluth mit einer Wolfsrüstung anzugehen. Neben eurem bereits aufgewerteten Draugr-Reißzahn schmiedet ihr euch zudem den Hammer Frostner, den ihr freischaltet, wenn ihr Ymir-Fleisch vom Händler Haldor kauft. Der Grund dafür ist einfach: Yagluth ist nicht nur ein Feuer-Boss, der anfällig gegen Frostschaden ist, sondern auch ein Skelett - und was gäbe es da besseres, als eine stumpfe Hiebwaffe, die obendrein Frostschaden verursacht? Eher vorsichtige Naturen packen obendrein drei bis vierhundert Frostpfeile ein. Freunde des gepflegten Met-Trunks müssen an dieser Stelle mit Wein vorlieb nehmen, denn ein voller Stapel Feuerresistenz-Weizenwein ist ein Muss. Jeder einzelne Angriff Yagluths verursacht Feuerschaden und es gibt noch keine Feuer-Resistenzrüstung im Spiel, also trinkt den Wein, bis er euch zu den Ohren wieder herauskommt. Als letzter Boss verlangt Yagluth eben ein wenig mehr Aufwand von euch.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Yagluth hat, ebenso wie Moder, im letzten Patch einen enormen Schub zusätzlicher Lebenspunkte verpasst bekommen. Nimmt man noch die mörderischen Feuerattacken des Lichs hinzu, erwartet euch ein episches Gefecht.
Um Yagluth zu beschwören, benötigt ihr fünf Fuling-Totems, die ihr den Fuling-Camps und verlassenen Türmen in den Ebenen findet. Der Vegvisir, der euch den Aufenthaltsort des Bosses verrät, steht entweder in einem der Türme oder in einer Steinformation, die an "Stonehenge" erinnert und damit glücklicherweise sehr leicht zu erkennen ist. Sobald ihr den Boss-Altar gefunden habt checkt ihr, ob ihr alle Tränke, Pfeile und sonstige Items dabei habt und fasst euch ein Herz. Jetzt wird es ruppig.
Der Feueratem kündigt sich an, indem Yagluth seinen Kopf nach hinten lehnt. Rennt, ebenso wie bei Moder, in schräger Linie zu dem Boss, um dem Inferno auszuweichen. Mehr als eine Sekunde könnt ihr den Angriff nicht mit eurem Schild blocken - rollt im Notfall lieber aus dem Angriff heraus, als all euer Stamina und im Anschluss euer Leben zu verlieren.
Der Meteoritenschauer kündigt sich an, wenn Yagluth seine Hand hebt. Schaut in den Himmel und rennt (ihr habt es erraten) in schräger Linie zu dem Boss. Haltet nicht an, bevor der letzte Meteorit aufgeschlagen ist, denn die Dinger tun weh! Durch den Winkel, in dem die Meteoriten aufschlagen, könnt ihr sie ebenfalls nicht blocken.
Einen mächtigen Schlag bereitet Yagluth immer dann vor, wenn er seine Faust hebt - und sie, im Gegensatz zum Meteoritenschauer, von einem blauen Schimmer umgeben wird. Der folgende Schlag wird von einer Schockwelle begleitet, die euch zurückwirft und einen Bereich aus blauen Flammen auf dem Boden hinterlässt. Dieser setzt euch auch dann in Brand, wenn ihr es schafft, den Schlag zu blocken.
Jede Attacke von Yagluth wird euren Charakter in Flammen baden, also packt genügend Feuerschutz-Wein ein und versucht, den Boss in der Nähe von Wasser zu bekämpfen. Nehmt vor dem Feueratem hinter dem Altar Deckung, denn die Steinfinger um die Bossarena herum sind zerstörbar und werden den Kampf vermutlich nicht überleben. Solange sie jedoch stehen, könnt ihr die Finger sehr gut nutzen, um die Meteoritenschauer zu entschärfen, indem ihr sie als vorübergehende Deckung benutzt. Lauft am besten immer sofort los, wenn der Boss zu einem Angriff ausholt. Stillstand oder die Weigerung Deckung zu nutzen, ist hier gleichbedeutend mit dem Bildschirmtod. Da sich Yagluths Angriffe nicht blocken lassen, wird die Nahkampf-Variante obendrein sehr schwer. Eine bessere Möglichkeit ist es, einen gigantischen Haufen Eispfeile, samt Ersatzbogen einzupacken und sich auf einen langen Kampf einzustellen.
Einen Lichtblick gibt es jedoch, denn Yagluth ist extrem langsam. Wenn ihr euch zwischendurch heilen oder einfach einmal verschnaufen möchtet, nehmt ihr einfach die Beine unter den Arm und lauft, was eure Wikingerstelzen hergeben. Da Yagluth keine Lebensenergie regeneriert, könnt ihr euch so viel Zeit lassen wie ihr möchtet. Kämpft aufmerksam, kontrolliert und werdet nicht gierig, dann fällt auch der mächtige Yagluth eurem Hammer zum Opfer.
Tipp: Zum Zeitpunkt dieses Artikels, kommt die KI von Yagluth nur sehr schlecht mit ihrem eigenen Altar zurecht - wer arge Probleme mit dem Boss hat, zieht ihn also einfach auf den Boss-Altar.
Yagluth (alternativ)
Der Anführer der Kobold-Horde hat zwei enorme Schwachpunkte: Er ist riesig groß und er hat keine Beine. Das nutzen wir aus, indem wir uns einen Ort, nicht weit vom Beschwörungsaltar suchen und diesen vorbereiten. Für die clevere Taktik benötigt ihr, neben allen oben genannten Gegenständen, eine Eisenspitzhacke und eine Harpune. Letztere erhaltet ihr, indem ihr die Seepocken von dem Rücken der gigantischen Kraken im Ozean abbaut und daraus Chitin erhaltet. Wenn ihr an eurem Bestimmungsort angelangt seid, tut ihr folgendes:
Grabt ein riesiges Loch, in das Yagluth hineinpasst. Dazu grabt ihr mit eurer Spitzhacke, bis ihr nicht mehr tiefer vordringen könnt und erweitert das Loch in seiner Breite um drei Wikingerlängen. Wohlgemerkt nur in seiner Breite! Euer Loch sollte wie ein riesiger Briefkastenschlitz aussehen. Der Grund dafür ist, dass Yagluth hineinfallen und sich nicht mehr bewegen darf. In einem zu großen Loch, dreht sich der Boss vielleicht um.
Zieht Yagluth mit der Harpune in das Loch! Noch während seiner "Aufwach-Animation" schießt ihr Yagluth mit einer Harpune an und rennt, was eure Wikingerbeine hergeben. Springt über euer Loch und zieht weiter. Wenn alles gut geht, löst sich die Harpune und Yagluth stürzt in die Falle.
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de
Einmal in eure Fallgrube gezerrt, zerstört ihr die KI von Yagluth und habt im Anschluss leichtes Spiel mit ihm. Weicht aber trotzdem den ab und herabregnenden Meteoren aus.
Nun habt ihr einen beinlosen Boss, der nicht mehr aus eurer Fallgrube flüchten kann- was jetzt? Mutige Krieger zücken Frostner und nähern sich Yagluth von hinten, bis sie den Boss treffen können. Schlagt nun so lange auf ihn ein, bis er es schafft, ein paar Meteore zu beschwören oder seinen mächtigen Schlag anzubringen. Nehmt kurz Deckung und wiederholt dann das Spiel, bis er fällt. Vorsichtigere Wikinger positionieren sich weit entfernt von dem Boss und lassen Frostpfeile regnen. In der Regel wird euch Yagluth einfach nur indigniert anstarren, doch ab und zu müsst ihr auch bei dieser Variante vereinzelten Meteoriten ausweichen. So oder so könnt ihr bei Gefahr einfach hinter den nächsten Felsen spazieren und in aller Seelenruhe euren Heil-Met trinken, denn der Boss wird so schnell nirgendwo hinkriechen. Gratulation, ihr habt gerade die derzeitige Early-Access-Version von Valheim in Sachen Bosskämpfe durchgespielt!
