Valheim: Tipps zum Reisen - so nutzt ihr Schiffe und Portale

Tipp Christian Schmid Maik Koch
Valheim: Tipps zum Reisen - so nutzt ihr Schiffe und Portale
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de

Valheim Tipps zum Reisen: Wir verraten euch in unserem Guide, wie ihr eure Valheim-Wallfahrt richtig angeht. Neben Portalen und Seereisen geben wir auch Fortgeschrittenen-Tipps, die euch nicht nur schnell, sondern auch sicher die gigantische Survival-Welt bereisen lassen.

Valheim Reise-Tipps im Guide zu Schiffen und Portalen: Der Aufstieg des Survival-Hits Valheim scheint unaufhaltbar. Mit mehr als zwei Millionen verkauften Exemplaren auf Steam sieht es auch um die Zukunftsaussichten der Wikinger-Open-World gut aus. Wie jedoch eure Zukunftsaussichten im Spiel ausschauen, liegt ganz an eurer Reiseplanung! Die zehnte Welt ist ebenso gigantisch wie gefährlich, also muss jede Reise nicht nur minutiös geplant, sondern auch in bestimmten Etappen absolviert werden. Wir verraten euch in unserem Guide zum Reisesystem in Valheim die wichtigsten Tipps für lange Wallfahrten. Dabei erklären wir nicht nur den Bau eines Schiffes und die verschiedenen Schiffstypen, sondern auch die Funktionsweise der Portale. Zu guter Letzt geben wir euch noch ein paar Profitipps auf den Weg, damit ihr wohlbehalten an eurem Ziel ankommt. Tipp: Wölfe in Valheim zähmen und züchten.

Lesetipps
Valheim Cheat-Liste mit Codes für God Mode, Item Spawn und mehr
Valheim - Tipps zum Bausystem

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle findest du externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Bronzezeit ist Reisezeit: Wann ihr auf große Fahrt gehen solltet

Zuerst einmal ein grundlegender Reise-Fakt: Wirklich große Fahrten anzutreten, ergibt erst in der Bronzezeit Sinn. Valheim (jetzt kaufen ) basiert, ähnlich wie das 2D-Suvivalspiel Terraria auf einer Boss-gestützten Progression. Das bedeutet, dass euch jeder Boss neue Möglichkeiten an die Hand gibt, um Waffen, Rüstungen, Bauwerke und Fahrzeuge zu konstruieren. Wenn ihr in der zehnten Welt ankommt, befindet ihr euch im übertragenen Sinn in der "Steinzeit" - eure Waffen bestehen entweder aus Holz oder Stein, Feuersteine sind ein kostbares Gut und nur eine robuste Lederrüstung schützt euch vor den Zähnen und Klauen eurer Feinde. Zu diesem Zeitpunkt könnt ihr bereits ein Floß bauen und in See stechen, doch wir raten euch dringend davon ab eure Hochseereisen, mit einem schwimmenden Brett zu unternehmen. Ihr findet in der Steinzeit alles was ihr braucht, auf der Starterinsel. Nachdem ihr den ersten Boss Eikthyr besiegt habt, erhaltet ihr zum einen seine Fähigkeit und zum anderen die Möglichkeit per Spitzhacke Bronze abzubauen. Zu diesem Zeitpunkt explodieren eure Reisemöglichkeiten regelrecht. Tipp: Nutzt auch unseren Boss-Guide mit Tipps zu den großen Gegnern in Valheim.

Lesetipp: Valheim Guide - Schweine zähmen und züchten
In der Bronzezeit werdet ihr zum ersten Mal weitere Reisen unternehmen. Eine gute Idee ist es zum Beispiel, Ressourcen zu sparen, indem ihr auf dem Weg bereits bestehende Gebäude renoviert. Die „Wegstationen“ bieten euch Unterschlupf, Stauraum und den begehrten Ruhebonus. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de In der Bronzezeit werdet ihr zum ersten Mal weitere Reisen unternehmen. Eine gute Idee ist es zum Beispiel, Ressourcen zu sparen, indem ihr auf dem Weg bereits bestehende Gebäude renoviert. Die „Wegstationen“ bieten euch Unterschlupf, Stauraum und den begehrten Ruhebonus. Wichtig: Um euch alle Reisemöglichkeiten zu erklären, müssen wir zwangsläufig einige essentielle Spielmechaniken spoilern. Wir versprechen jedoch, alle großen Spoiler zu vermeiden, denn die Entdeckung unbekannter Länder und neuer Dinge ist ein wichtiger Teil des Valheim-Erlebnisses. Tipp: Karotten und Rüben in Valheim anbauen.

Lesetipp - Valheim Guide mit Tipps zum Kochen

Die zehnte Welt besteht aus mehreren großen Kontinenten und riesigen Meeren, welche die Landmassen voneinander trennen. Sobald ihr einen der Dungeons im Schwarzwald betretet, wird euch die schiere Größe der Welt erst richtig bewusst, denn hier findet ihr Steintafeln, die euch den Aufenthaltsort des zweiten Bosses verraten. Ruft die Karte aus, zoomt heraus und schluckt erst einmal kräftig: Der Älteste ist scheinbar zwei Kontinente entfernt. Wie sollt ihr die Reise nur überstehen? Da ihr nun alles Nötige freigeschaltet habt, könnt ihr euch auf eure Odyssee vorbereiten. Dazu baut ihr zunächst einmal das Wichtigste, um die Welt hinter dem Horizont zu erkunden: Ein Schiff.

Ein Seefahrt, die ist Lustig: Schiffstypen und deren Funktion

Die Schiffe in Valheim dienen nicht nur dazu, euren Entdeckerdrang zu befriedigen, sie sind auch ein essentieller Bestandteil der Spiel-Progression. Ebenso wie alles andere in Valheim benötigten dabei auch eure Fortbewegungsmittel ein wenig Eingewöhnungszeit, damit die erste Reise reibungslos abläuft.

Das Floß stellt eine absolute Notlösung dar, die ihr nur dann in Anspruch nehmen solltet, wenn ihr auf einer einsamen Insel strandet. Große Seereisen sind mit dem Floß extrem gefährlich, weil der schwimmende Sarg mit lediglich 300 Trefferpunkten eventuellen Seemonstern und Klippen praktisch schutzlos ausgeliefert ist. Keine Sitze und kein Stauraum lassen eine Floß-Reise zu einer einsamen Angelegenheit werden, wenn sich eure Passagiere nicht mit weißen Knöcheln an den Mast klammern möchten. Die Höchstgeschwindigkeit des Floßes beträgt 9 km/h und der Wendekreis bei vollem Segel ist mit 40 m sehr schlecht. Paddeln könnt ihr im Floß nicht, sodass ihr stark von der Laune der Winde abhängig seid. Zu allem Überfluss ist das Floß empfindlicher als alle anderen Boote, was Stürme und schweren Seegang angeht. Der einzige Vorteil des Floßes ist, dass es nie kentern wird, egal was geschieht. Ihr werdet euch auch nach harten Treffern immer wieder aufrichten.

Die Karve stellt das erste wirkliche Schiff und eure beste Lösung für fast alle Reisen dar. Weil ihr 80 Bronzenägel für die Konstruktion eines Karve benötigt, wird der Bau ein wenig Vorbereitungszeit in Anspruch nehmen, doch das Warten lohnt sich: Mit 500

Trefferpunkten überlebt ihr auch Begegnungen mit Seeschlangen und Stürmen recht problemlos. Neben dem Kapitän können zwei weitere Passagiere Platz nehmen; größere Gruppen müssen sich jedoch am Mast festhalten. Ein Stauraum von immerhin vier Feldern erleichtert den Transport von Erz und anderen Schätzen. Die Maximalgeschwindigkeit von 17 km/h stellt solides Mittelmaß dar, während ihr mit einem Wendekreis von 20 m wendiger als alle anderen Schiffe unterwegs seid. Das macht die Karve zu einem idealen Allzweckgefährt und dem Schiff der Wahl, wenn es um die Navigation tückischer Riffe oder enger Flüsse geht. Bonus: Ihr könnt bei Windstille langsam paddeln, sodass ihr nicht auf dem Ozean versauert, wenn der Meeresgott Njörðr mal wieder nicht mitspielt.

Das Langschiff ist der Traum jedes echten Wikingers und das ideale Gefährt für groß angelegte Fahrten und Beutezüge. Dicke 1000 Trefferpunkte lassen euch jeder Begegnung mit Meeresungeheuern entgegenfiebern und kleinere Unfälle mit einem Schulterzucken hinnehmen. Wir hoffen, dass ihr eine Menge Freunde mitbringt, denn zusätzlich zum Kapitän können vier Passagiere im Langschiff Platz nehmen. Absolut gigantische 18 (!) Felder Stauraum lassen keine Wünsche offen, was die Verschiffung von Kriegsbeute angeht. Wenn wir uns die Geschwindigkeit und den Wendekreis ansehen wird klar, dass das Langschiff ein spezialisiertes Langstrecken-Werkzeug ist: 25 km/h Maximalgeschwindigkeit sorgen dafür, dass Reisen von Kontinent zu Kontinent schnell vonstattengehen. Mit einem Wendekreis von 60 m ist das Langschiff jedoch der gepanzerte Lastwagen unter den Seefahrzeugen. Lange Reisen und minutiös geplante Raubzüge absolviert das Premium-Schiff zwar ebenso gut, wie Seeschlangen-Jagden. Wer jedoch an der Küste entlang fahren oder sich in die Binnengewässer der zehnten Welt vorwagen möchte, ist mit einer Karve deutlich besser beraten. Immerhin könnt ihr auch im Langschiff problemlos mit dem Ruder nachhelfen, wenn ihr unter schlechtem Wind segelt.
Von links nach rechts: Das Floß ist eure absolute Notlösung, die Karve dient als wendiges und zuverlässiges Allzweckschiff, während das Langschiff für lange Fahrten, dicke Beute und eine große Besatzung geschaffen wurde. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Von links nach rechts: Das Floß ist eure absolute Notlösung, die Karve dient als wendiges und zuverlässiges Allzweckschiff, während das Langschiff für lange Fahrten, dicke Beute und eine große Besatzung geschaffen wurde.

Njörðrs Atem: Wind, Steuerung und Schiffsetikette

Nun da ihr wisst, welches Schiff sich für bestimmte Situation eignet, kommen wir zum Knackpunkt eurer Seereise: Der Steuerung. Generell werden sich Spieler, die auch nur nebenbei von den Grundzügen des Segelns gehört haben, schnell zurecht finden. Grundsätzlich gilt, dass ihr schneller fahrt, wenn ihr den Wind im Rücken habt und auf der Stelle festsitzt, wenn der Wind euch direkt ins Gesicht bläst. Wenn ihr unser Beispielbild anschaut, erkennt ihr drei wichtige Anzeigen:

  • Das gelbe Steuerrad links im Bild zeigt euch den Rudereinschlag an, sprich wie weit ihr in einer bestimmte Richtung steuert. Mit den Tasten A und D lenkt ihr euer Schiff nach links oder rechts.
  • Die roten Hochzeichen über dem Steuerrad zeigen euch an, wie stark euer Hauptsegel aktuell gehisst ist - dazu könnt ihr natürlich auch direkt aufs Segel gucken. Ein Häkchen bedeutet, dass ihr euch im Rudermodus befindet, zwei Häkchen bedeuten Halbsegel und mit drei Häkchen rauscht ihr unter vollen Segeln übers Meer. Wer kein Hochzeichen über dem Steuerrad sieht, bewegt sich auch nicht.
  • Der goldene Kreis rechts Bild zeigt euch die Windrichtung und die Ausrichtung eures Segels an. In unserem Beispiel Bläst der Wind aus Richtung Westsüdwest und trifft unser Segel im goldenen Bereich - wir bewegen uns also voran. In dem Moment, in dem die weiße Windwolke euren Kreis im schwarzen Bereich trifft, bläst euch der Wind frontal in den Bart und ihr steht auf der Stelle.

Ein echter Wikinger weiß natürlich, wie man gegen den Wind segelt. Sollten euch die Winde nicht gewogen sein, wendet ihr das sogenannte "Tacking" an: Dazu dreht ihr euer Boot so, dass der Wind gerade eben in den goldenen Bereich des Kreises bläst. Segelt nun eine Weile quer zu eurem Ziel und wendet dann, sodass die Windwolke sich über den schwarzen Bereich des Kreises bewegt und auf der gegenüberliegenden, goldenen Seite wieder zum Ruhe kommt. Wenn ihr das das Manöver regelmäßig wiederholt, könnt ihr in einer Zickzacklinie gegen den Wind segeln, ohne eure Ruder auszurennen. Praktisch!
Das Steuerrad gibt euren derzeitigen Einschlag an, die Hochzeichen zeigen eure Geschwindigkeit und das goldene Rad rechts ist die Windanzeige. Solange ihr die weiße Wolke im goldenen Bereich haltet, werdet ihr auch gute Fahrt machen. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Das Steuerrad gibt euren derzeitigen Einschlag an, die Hochzeichen zeigen eure Geschwindigkeit und das goldene Rad rechts ist die Windanzeige. Solange ihr die weiße Wolke im goldenen Bereich haltet, werdet ihr auch gute Fahrt machen. Tipp: Der "Rückwärtsgang" eurer Schiffe benötigt keinen Wind und gilt regeltechnisch als rudern. Das praktische: Rückwärts rudern die Schiffe schneller als vorwärts! Wer also ein wenig mogeln möchte, rauscht im Rückwärtsgang gegen den Wind - selbst mit einem Floß. Wir verraten es auch nicht Odin, versprochen.

Zu guter Letzt noch ein wichtiger Ratschlag: Setzt euch. Wer bei Seegang in seinem Schiff herumläuft oder als Passagier gerne herumsteht während es stürmt, wird früher oder später über Bord gehen. Wenn es soweit ist, bewahrt die Ruhe und steuert auf die Leiter am Bootsrand zu. Beeilt euch dabei, denn wenn euch auf hoher See die Puste ausgeht, ertrinkt ihr. Damit kommen wir auch gleich zum nächsten Tipp.

Zimmermann auf Reisen: Pflegt euer Schiff und rettet eure Ladung

Auf See verlorene oder über Bord geworfene Gegenstände seht ihr nie wieder. Wenn man es ganz genau nimmt, bleiben die Items zwar in der Welt vorhanden, liegen aber zweihundert Meter unter dem Meer und sind damit für euch unerreichbar. Eine Ausnahme stellt Ladung dar, die bei einer Havarie im Meer verstreut wird. Manche eurer Gegenstände erscheinen bei der Zerstörung eures Schiffs in schwimmenden Kisten, der Rest jedoch wird untergehen und für immer verschwinden. Am besten beugt ihr einer Havarie vor, indem ihr schlicht und ergreifend euer Schiff pflegt. Das tut ihr, indem ihr an Land geht und euer Gefährt vom Ufer aus mit einem Hammer repariert. Setzt dazu eine Werkbank in die Nähe des Schiffes und benutzt den Hammer dann, wie ihr es auch bei der Reparatur von Palisaden tun würdet. Euer Grabstein schwimmt übrigens auf dem Wasser, sodass ihr eure Ausrüstung garantiert zurückerobern könnt.

Tipp: Der Schwarzwald stellt durch wandernde Trolle den Tod jedes Schiffes dar. Spätere Biome bringen zwar stärkere Kreaturen mit sich, keine davon ist aber derartig gefährlich für Gebäude und Fahrzeuge gleichermaßen. Trolle schleudern Felsen und schlagen mit Baumstämmen zu, die Schiffe innerhalb von Sekunden in Zahnstocher verwandeln.
Eine Hafenanlage schützt euer Schiff bei Stürmen davor abgetrieben zu werden, erleichtert den Einstieg und sorgt nach langen Fahrten für ein einfaches Löschen der Ladung. Sorgt am besten für ein paar Betten und ausgebaute Handwerksstationen, wenn ihr bequem reisen wollt. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Eine Hafenanlage schützt euer Schiff bei Stürmen davor abgetrieben zu werden, erleichtert den Einstieg und sorgt nach langen Fahrten für ein einfaches Löschen der Ladung. Sorgt am besten für ein paar Betten und ausgebaute Handwerksstationen, wenn ihr bequem reisen wollt. Profi-Seeleute bauen vor dem Antritt der ersten Reise einen Pier, samt Hafengebäude. Der Grund dafür ist einfach: Ihr benötigt zum Bau eines Schiffe ohnehin einen Handwerkstisch. Nach getaner Arbeit könnt ihr an der Hafenstation zudem eure Ladung löschen, weiterverarbeiten und gegebenenfalls auf einen bereitstehenden Karren laden. Wer ein Bett in der Hafenstube unterbringt, kann nach seiner Wallfahrt ausruhen, während eine Schmiede bei der Reparatur eurer Bronzeausrüstung hilft. Am Ankunftsort eurer Seefahrt, baut ihr hingegen etwas anders. Etwas, das euch lange Reisen noch mehr erleichtern wird, als ein Schiff.

Stargate auf nordisch: Das Portalsystem von Valheim

Mit dem Einsetzen der Bronzezeit erhaltet ihr, neben der Möglichkeit Schiffe zu bauen, auch die Blaupausen für Portale. Dazu erkundet ihr einfach die Höhlen und Grabmale im Schwarzwald und versucht eine der Birken im Auenwald zu fällen - wer weiß, vielleicht findet ihr ja etwas Interessantes? Das Portalsystem von Valheim funktioniert in seinem Kern sehr einfach: Ihr errichtet ein Portal und gebt ihm eine treffende Bezeichnung. Wenn ihr nun ein zweites Portal baut und ihm mit der "Benutzen"-Taste die gleiche Bezeichnung verpasst, habt ihr die Portale verbunden. Das war es schon! Ihr braucht keinen Brennstoff, keine magischen Leylinien oder anderes Drumherum. Ebenfalls sehr praktisch ist, dass Portale Grauzwergaugen als Baustoff nutzen. Endlich habt ihr eine Möglichkeit, euren titanischen Vorrat an Augen gewinnbringend zu verwenden! Da Portale, wie in unserem Bauguide zu Valheim bereits beschrieben, zu den Einrichtungsgegenständen gehören, nehmen sie Regenschaden. Wir empfehlen deshalb, ein Portalzimmer oder einen schicken Magierturm zu bauen, in dem ihr eure Portale platziert.
Ein Portalraum in eurer Basis dient dazu, lange Reisen aus der Sicherheit einer befestigten Stellung heraus zu unternehmen. Denkt daran, dass ihr kein Metall durch die Portale transportieren könnt. Oh und eindeutige Portal-Beschriftungen sind ebenfalls sehr wichtig! Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Ein Portalraum in eurer Basis dient dazu, lange Reisen aus der Sicherheit einer befestigten Stellung heraus zu unternehmen. Denkt daran, dass ihr kein Metall durch die Portale transportieren könnt. Oh und eindeutige Portal-Beschriftungen sind ebenfalls sehr wichtig! Tipp: Gebt euren Portalen eine aussagekräftige Beschreibung und setzt diese Kennzeichnung am besten auch auf ein Schild, das ihr in der Nähe anbringt. Nichts ist frustrierender, als in das falsche Portal zu springen.

Portale arbeiten mit Seereisen Hand in Hand zusammen: Wo ihr mit ersteren neue Horizonte erschließt, könnt ihr die Welt mit letzteren verbinden und eure unterschiedlichen Basen vereinen. Und ihr werdet unterschiedliche Basen benötigen, denn Portale haben einen enormen Nachteil, der euch dazu zwingt, kreativ zu denken. Und dieser Nachteil ist spielentscheidend, weshalb wir ihn noch einmal gesondert hervorheben.

Achtung: Ihr könnt kein Metall durch Portale transportieren! Keine Rohmetalle, keine Barren - nichts!
Ein praktisches Portal, das euch den Weg zum nächsten Kupfervorkommen erleichtert, wird euch also nur zehn Minuten Jogging ersparen. Zurück müsst ihr das Material tragen. Noch interessanter wird es, wenn es an Seereisen geht, denn Eisen findet ihr zum Beispiel nicht auf dem Starter-Kontinent. Das bedeutet, dass ihr zwingend eine zweite Basis in der neuen Welt errichten müsst. Im Umkehrschluss bedeutet das allerdings auch, dass ihr mindestens zwei Mal zu den neuen Gestaden segeln müsst - einmal um sie zu entdecken und ein zweites Mal, um Kupfer- und Bronzebarren für eure dringend benötigten Werkbänke zu transportieren. Jederzeit einen Bronzevorrat auf Verdacht zu transportieren wäre hingegen sehr riskant. Sobald ihr einen gut befestigten Landungspunkt erreichtet habt, wird der Rest deutlich leichter. Einmal angefertigte und am Körper getragene Ausrüstung könnt ihr nämlich sehr wohl durch die Portale transportieren, also krempelt die Ärmel hoch. Harte Arbeit wird belohnt! Und ja, wir wissen, dass man Metalle teleportieren kann, indem man sie über eine Nebenwelt "schmuggelt" - das unterminiert jedoch das Kern-Gameplay von Valheim. Wir empfehlen das Spiel so zu spielen, wie es von den Entwicklern vorgesehen wurde.
Denkt unbedingt daran, vor dem Betreten die Beschriftung des Portals zu lesen. Wer auf fremden Servern Mystery-Portale betritt oder vergisst, wo das Ganze hinführt, landet vielleicht auf einem kilometerhohen Berg und erfriert. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Denkt unbedingt daran, vor dem Betreten die Beschriftung des Portals zu lesen. Wer auf fremden Servern Mystery-Portale betritt oder vergisst, wo das Ganze hinführt, landet vielleicht auf einem kilometerhohen Berg und erfriert.

Sicher, auch unterwegs: Reisetipps für Fortgeschrittene

Valheim ist die Videospiel-Variante des Sinnspruches "der Weg ist das Ziel". Ihr werdet eine Menge wundervoller und furchtbarer Dinge auf einem Weg sehen und Odin stolz machen. Damit ihr jedoch nicht alle zwei Schritte eure mühsam aufgewertete Ausrüstung verliert, geben wir euch ein paar Profitipps mit auf den Weg, die euch Zeit und Frust ersparen.
Der Reisende von Welt trainiert seinen Schleichen-Wert. In der Dunkelheit könnt ihr auf diese Weise dramatischen Situationen aus dem Weg gehen und mit ein wenig Geschick selbst große Feinde austricksen. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Der Reisende von Welt trainiert seinen Schleichen-Wert. In der Dunkelheit könnt ihr auf diese Weise dramatischen Situationen aus dem Weg gehen und mit ein wenig Geschick selbst große Feinde austricksen.

  • Feuer ist euer Freund, denn es verjagt einen Großteil der Kreaturen auf eurer Anfangsinsel. Schweine und Grauzwerge sind besonders anfällig für diese Abwehrmethode. Im Falle von großen Gruppen oder Belagerungen überwinden Grauzwerge ihre Angst vor Feuer jedoch schnell. Nehmt auf Reisen immer eine Fackel mit und setzt sie im Zweifelsfall zu Verteidigung ein.
  • Werkbänke sind eure Geheimwaffe, denn sie verhindern innerhalb des weiß gestrichelten Kreises, dass Gegner spawnen. Wenn ihr nach dem Besuch in einem Grabmal eine kleine Hütte errichten und euch ausruhen wollt, dann nutzt euch das gleich zweifach: Erstens erhaltet ihr dadurch den wichtigen Ruhebonus. Zweitens blockiert ihr ein großes Gebiet, in dem ab diesem Zeitpunkt keine Feinde mehr erscheinen. Große Wegstationen im Schwarzwald oder anderen Kontinenten werden damit zu sicheren Häfen. Das bringt uns gleich zu unserem nächsten Tipp.
  • Ruinen sparen Zeit und Ressourcen, denn ihr könnt die verfallenen Hütten und Festungen, die ihr auf euren Reisen trefft, mit der Hilfe einer Werkbank und eures Hammers reparieren. Mit ein paar Handgriffen erhaltet ihr so eine funktionierende Wegstation, die ihr nur an einigen Stellen leicht mit neuen Bauteilen ausbessern müsst.
  • Schleichen ist ein wertvoller Skill, denn er ist das einzige, das in Notfällen zwischen euch und einer langen Reise zu eurem Grabstein steht. Wenn ihr glaubt, dass der nächste Reiseabschnitt durch gefährliches Terrain führt, geht in die Hocke und sucht einen schattigen Platz. Ihr werdet überrascht sein, wie nah ihr euren Feinden bei Nacht kommen könnt, ohne dass sie euch entdecken.
  • Haltet euch von Bergen fern, denn ab und zu werdet ihr aus vollem Lauf heraus von Wölfen überrascht, die euch mit einem Bissen töten können. Wenn ihr über einen Berg abkürzen wollt, könnt ihr außerdem erfrieren. Seid geduldig und wartet, bis euch das Spiel mitteilt, das es an der Zeit für eine Bergwanderung ist.

Wir hoffen, dass ihr nun für Reisen in Valheim ein wenig besser vorbereitet seid, um die zehnte Welt im Sturm zu erobern. Upgradet eure Ausrüstung, pflegt euer Schiff und nehmt immer einen Bogen und einen Schild mit auf die Reise. Mögen euch die Wellen euch stets in hohem Wasser tragen und eure Klinge scharf sein.

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 06/2026 PCGH Magazin 06/2026 play5 06/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games PC Games Hardware Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk