Valheim: Guide zum Basis-Bau - Layout-Tipps für eine uneinehmbare Festung

Tipp Christian Schmid Maik Koch
Valheim: Guide zum Basis-Bau - Layout-Tipps für eine uneinehmbare Festung
Quelle: Christian Schmid für pcgames.de

Unangreifbar: In dem Survival-Hit Valheim wird eure Basis in Events regelmäßig attackiert. Wir bieten euch Tipps in diesem Guide, wie ihr euer Heim so konstruiert, dass (fast) alle Angriffe wirkungslos von eurem Verteidigungswall abprallen.

Die letzten Wochen haben gezeigt: Valheim ist unaufhaltbar. Das Survivalspiel sitzt in seinem Raben-Thron nicht nur unangefochten auf Platz eins der Steam-Charts, sondern es sprengt zusätzlich Woche für Woche eine weitere Millionen-Marke in Sachen Verkauf. Wer es sich inzwischen in der zehnten Welt so richtig gemütlich gemacht hat, entdeckt jedoch wenig später, dass sich Odins Feinde nicht einfach abmurksen lassen: Eure Basis wird in unregelmäßigen Abständen angegriffen! Wo ihr zunächst nur mit ein paar Schweinen und Echsen rechnen müsst, stampfen wenig später Trolle auf eure Hütte zu. Tipp: Nutzt auch unseren Boss-Guide mit Tipps zu den großen Gegnern in Valheim.

Lesetipp: Valheim Cheats zu God Mode, unendlich Items und mehr

In diesem Guide zu Valheim (jetzt kaufen ) beleuchten wir deshalb zunächst, welche Belagerungs-Events es überhaupt gibt und wann ihr mit ihnen rechnen müsst. Außerdem verraten wir euch, wann welche Feinde auf eure Mauern einstürmen, denn für die Invasionen gibt es eindeutige Auslöser. Zu guter Letzt kommen wir mit den Konstruktions-Tipps zum gepanzerten Kern unseres Guides. Denn wenn ihr Monstern und Sagengestalten aus der nordischen Mythologie gegenübersteht, sollte eure Festung ebenso legendär sein.

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Endlich nicht mehr mit dem Schwert an der Seite einschlafen? Mit unserem Basis-Guide kein Problem! Hier lernt ihr, wie ihr in Valheim eine uneinnehmbare Basis baut. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Endlich nicht mehr mit dem Schwert an der Seite einschlafen? Mit unserem Basis-Guide kein Problem! Hier lernt ihr, wie ihr in Valheim eine uneinnehmbare Basis baut.

Hinter feindlichen Linien: Die Belagerungsmechaniken

In eurer Wikinger-Karriere werdet ihr garantiert die eine oder andere Basis-Belagerung erleben. Das Spiel ist schlicht und ergreifend zu umfangreich, als dass der Zufallsgenerator euch in die Hände spielen und vor einem Angriff schützen würde. Grundsätzlich gilt, dass es zwei verschiedene Arten von Belagerungsevents gibt: Story-Events und Gegner-Events. Die sogenannten "Story Events" hängen mit eurem Storyfortschritt zusammen und orientieren sich an dem Thema des nächsten noch lebenden Bosses. Sprich, wenn ihr den ersten Boss Eikthyr bereits besiegt habt, werdet ihr von Grauzwergen angegriffen, weil diese zur Armee des Uralten gehören - dem nächsten Boss in der Reihe. Story Events schließen sich gegenseitig aus, sodass euch immer nur einer der Endgegner seine Truppen entgegenschickt. "Gegner Events" treten ein, wenn ihr eine bestimmte Anzahl eines Gegnertyps besiegt hat; Dazu später mehr .Damit ein Event ausgelöst wird, müsst ihr zwei Bedingungen erfüllen. Tipp: Karotten und Rüben in Valheim anbauen.
Dieser Hafen sieht toll aus – durch seine zum Meer hin offene Seite und die fehlenden Palisaden umgeben Gegner jedoch oft die Mauern und toben durch den Innenhof. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Dieser Hafen sieht toll aus – durch seine zum Meer hin offene Seite und die fehlenden Palisaden umgeben Gegner jedoch oft die Mauern und toben durch den Innenhof. * Ihr müsst euch in der Näher euer Basis befinden. Darunter fallen nicht nur eurer "Hauptbasis", sondern auch Nebengebäude und Strukturen, die ihr auf fernen Kontinenten errichtet. "In der Nähe" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass eure Basis gerendert, das heißt in der Spielwelt angezeigt wird. Wenn eure Basis so weit entfernt ist, dass ihr sie bei freiem Sichtfeld nicht mehr seht, wird auch kein Belagerungsevent beginnen.

* Eure Basis muss ein Feuer und eine Werkbank besitzen. Da diese Bedingung auf jede halbwegs funktionale Basis zutrifft, kann

auch jede Basis belagert werden. Wer sich lediglich einen Unterstand für seine Werkbank baut, ist sicher; Eigenheimbesitzer bereiten sich jedoch auf einen Angriff vor. Ein kleiner Tipp nebenbei: Werkbänke verhindern innerhalb ihres Einzugsbereiches den Spawn normaler Feinde und schützen damit euer Haus im alltäglichen Betrieb. Wer jedes Mal seine Werkbank abreißt, um sich vor Belagerungen zu schützen, schießt sich ins eigene Bein. Konstruiert eure Basis lieber anständig, als diese Events um jeden Preis zu vermeiden.

Sobald eine Belagerung beginnt, werdet ihr durch eine große, gelbe Welt-Nachricht darauf hingewiesen. Nebenbei wird euch auf der Karte durch ein rotes Ausrufezeichen, samt eines Kreises angezeigt, wo das Event stattfindet - wenn ihr mehrere kleine Basen dicht beieinander gebaut habt, werft ihr also am besten einen schnellen Blick auf die Karte.
Besser: Dieser Hafen wurde in einem eigens gegrabenen Kanal angelegt und außerhalb der Stadtmauern errichtet. Der Wachturm liegt direkt daneben, ist geräumig und bietet Platz, um fliegende Feinde zu bekämpfen. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Besser: Dieser Hafen wurde in einem eigens gegrabenen Kanal angelegt und außerhalb der Stadtmauern errichtet. Der Wachturm liegt direkt daneben, ist geräumig und bietet Platz, um fliegende Feinde zu bekämpfen.

Verteidigung nach vorne: Die Story-Belagerungen

Wenn ihr euch auf den Kampf gegen einen Boss vorbereitet, wird euch seine Armee regelmäßige Besuche abstatten. Die Story-Events können in dem Moment beginnen, in dem ihr eure erste Mauer hochzieht und begleiten euch so lange, bis ihr den letzten Boss Yagluth besiegt. Richtig gelesen: Zumindest der Story-Anteil der Invasionen wird mit dem Tod Yagluths aufhören, sodass ihr euch ab diesem Zeitpunkt unbeschwert als Wikinger-Heimwerker betätigen dürft. Die Story-Events sind:
Die Waldkreaturen von Eikthyr stellen eure erste Begegnung mit dem Konzept der Belagerungen dar. Nutzt das Ganze einfach zum Materialsammeln. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Die Waldkreaturen von Eikthyr stellen eure erste Begegnung mit dem Konzept der Belagerungen dar. Nutzt das Ganze einfach zum Materialsammeln. * Eikthyr sammelt die Kreaturen des Waldes um sich: Das erste Belagerungs-Event ist zugleich das harmloseste, denn Eikthyr weiß, dass ihr ein Wikinger-Grünschnabel seid. Wenn ihr die Nachricht das erste Mal zu Gesicht bekommt, wird die Belagerung nur 2 bis 3 Minuten dauern und lediglich die Waldtiere um in eurer direkten Umgebung auf eure Basis einstürmen lassen. Alle folgenden Eikthyr-Events dauern exakt 90 Sekunden und beinhalten den Spawn von Wildschweinen und Nixen. Sobald ihr Eikthyr in eine Hirsch-Trophäe verwandelt habt, stoppt das Event und wird abgelöst von...

* Der Wald bewegt sich: Als erstes "echtes" Event, schickt euch der Uralte seine Armee aus Grauzwergen, Grauzwergen-Schamenen

und Grauzwergen-Berserkern entgegen. Nach 120 Sekunden ist Schluss, bis dahin solltet ihr allerdings vorsichtig sein. Während die normalen Grauzwerge nur zu Zielübungen herhalten, stellen die Schamanen mit ihrem Giftangriff eine echte Gefahr dar. Die Berserker sind ihrerseits euer Ziel Nummer eins, denn sie richten Belagerungs-Schaden an. Wenn ein Berserker eurer Hütte zu nah kommt, kann er mit ein oder zwei Schläge eine Wand einreißen - ärgerlich.

* Ein fauliger Geruch vom Sumpf: Jetzt wird es spannend, denn der Knochenwanst schickt neben normalen Skeletten und Draugr auch die Bogenschützen-Variante der beiden Feinde. Unterschätzt die Feuerkraft eurer Feinde nicht! Immerhin gilt die Gefahr in diesem Event nur euch und nicht eurer Basis selbst. Nach satten 150 Sekunden verzieht sich der Geruch wieder.

* Ein kalter Wind bläst von den Bergen: Willkommen in Helheim Wikinger! Wir hoffen, ihr habt eure Basis gut ausgebaut, denn die Drachenmutter Moder sendet für 150 Sekunden ihre Frostdrachen Gegen eure Basis. Die Feinde sind allesamt flugfähig, teilen massiven Schaden aus und verlangsamen euch bei einem Treffer. Zu allem Überfluss wird während des Events der Erfrierungs-Effekt über eure Basis gelegt, sodass ihr in der Nähe von Feuern kämpfen müsst. Fertigt am besten so schnell wie möglich einen

Wolfsumhang an, um euch vor der Kälte zu schützen. Die Drachen selbst besitzen nur wenige Trefferpunkte und sind obendrein anfällig gegen Feuerpfeile; wer zielen kann, hat also gute Chancen.

* Die Horde greift an: Yagluth schickt euch für 120 Sekunden seine Streitmacht aus Kobolden, Berserkern und Schamanen entgegen - und diese 120 Sekunden haben es in sich. Kobold-Berserker richten mit einem Schlag fast 400 Schadenspunkte an, und pulverisieren auf diese Weise selbst die härtesten Befestigungen. Aber keine Sorge: Haltet euch an unsere Konstruktionstipps und euch kann nichts passieren.
Ein kalter Wind von den Bergen? Euch doch egal! Wer unsere Tipps befolgt, kann während der meisten Belagerungs-Events in seiner warmen Hütte hocken, während draußen die Welt untergeht. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Ein kalter Wind von den Bergen? Euch doch egal! Wer unsere Tipps befolgt, kann während der meisten Belagerungs-Events in seiner warmen Hütte hocken, während draußen die Welt untergeht.

Wie du mir, so ich dir: Die Gegner-Belagerungen

Neben den Story-Events warten auch sogenannte Gegner-Events auf euch. Diese Art der Belagerung wird ausgelöst, wenn ihr eine feste Anzahl an Feinden besiegt habt. Wie viele Feinde einer bestimmten Art ihr erlegen müsst, damit diese Events starten ist allerdings nicht ganz klar. Wir empfehlen deshalb, Feindestypen zu umgehen, den ihr noch nicht in Belagerungen sehen möchtet.
Das Event „Der Boden erzittert“ ist berühmt-berüchtigt. Mit unseren Tipps müsst ihr eure Basis im Anschluss nicht ständig in Einzelteilen aufsammeln. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Das Event „Der Boden erzittert“ ist berühmt-berüchtigt. Mit unseren Tipps müsst ihr eure Basis im Anschluss nicht ständig in Einzelteilen aufsammeln. *Skelettüberraschung: Wer genug Skelette erlegt hat, kämpft in dieser Belagerung für 120 Sekunden gegen Skelette, Skelettbogenschützen und faulige Überreste. Haltet euren Giftwiderstands-Met bereit. Dieses Event kann nur ausgelöst werden, wenn ihr den Knochenwanst bereits besiegt habt.

* Ein fauliger Geruch vom Sumpf: Anscheinend hört der üble Wind aus Sumpfrichtung auch nach dem Tod des Knochenwanstes nicht auf. Diesmal müsst ihr euch jedoch für 120 Sekunden mit Schleimlingen herumschlagen. Achtet hier vor allem auf die enorme Sprunghöhe der Schleime.

* Du wirst gejagt: Wölfe stürmen für 120 Sekunden auf eure Basis ein. Seid bei der Wolfsjagd vorsichtig, denn hier gibt es keine Vorbedingung! Wenn ihr es also als kleiner Bronze-Wikinger schafft, den Zorn der hiesigen Wolfspopulation auf euch zu ziehen, habt ihr ab diesem Zeitpunkt einen schweren Stand.

* Der Boden erzittert: Das wohl gefürchtetste Event von allen kann nach dem Tod des Uralten sehr früh eintreten und lässt euch für 80 Sekunden am Stück gegen mehrere Trolle kämpfen. Der Belagerungsschaden der Trolle ist in diesem Fall die größte Gefahr, denn wenn ihr es nicht schafft, die Landschaft um eure Basis herum so zu formen, dass die Trolle gar nicht erst in eure Nähe kommen, dürft ihr euer stolzes Langhaus im Anschluss mit dem Handfeger aufsammeln. Benutzt Feuerpfeile und zielt auf den Kopf der Trolle - sie sind gleichzeitig anfällig gegen Kopftreffer, Stich- und Feuerschaden. Viel Erfolg.

* Ein Geruch von Schwefel liegt in der Luft: Für 120 Sekunden und nach dem Tod des Knochenwanstes, stürmen bei diesem Event Surtlinge auf die Tore eurer Basis ein. Die Feuerbälle der kleinen Elementare setzen euch in Brand also achtet darauf, dass ihr einen praktischen Teich in euer Basis anlegt. Wer unseren Tipps folgt und einen Burggraben anlegt, hat besonders leichtes Spiel, denn Surtlinge verwandeln sich beim Kontakt mit Wasser in Kohle.

Mein Heim ist meine Festung: Unser Konstruktionsguide

Da ihr nun wisst, was euch in den Belagerungen erwartet, kommen wir zum Kern dieses Guides. Hier bringen wir euch bei, wie ihr eine Basis baut, die jeder Belagerung stand hält - und es euch sogar ermöglicht, die Events im Zweifelsfall einfach auszusitzen, ohne dass ihr auch nur einen Feind zu Gesicht bekommt. Wenn wir die typische Valheim-Basis betrachten, gibt es vor allem zwei Schwachpunkte: Eine gute Zugänglichkeit und einen schlecht gewählten Standpunkt. Beide hängen miteinander zusammen, können aber unabhängig voneinander verbessert werden. Zuerst kümmern wir uns um die Zugänglichkeit. Dazu betrachtet ihr eure Basis von außen und stellt euch vor, ihr wärt ein Gräuling: Wie gelangt ihr an die Haustüre des störenden Spielers, um diese mit euren dünnen Ärmchen einzureißen?
Schlechtes Beispiel: Der Graben in diesem Bild ist zu seicht. Durch den Bau an einem Hügel können Feinde außerdem über die Palisaden schießen. Spitze Pfähle fehlen hier völlig. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Schlechtes Beispiel: Der Graben in diesem Bild ist zu seicht. Durch den Bau an einem Hügel können Feinde außerdem über die Palisaden schießen. Spitze Pfähle fehlen hier völlig. * Palisaden sind euer Freund. Die dicken Holzpfähle halten selbst in Endgame-Belagerungen eine Menge aus und stellen (für den Anfang) eure erste Verteidigungslinie dar. Umfasst eure Basis mit einem Palisaden-Wall. Achtet darauf, dass ihr mindestens zwei Tore in den Wall einbaut, denn im Notfall braucht ihr mehrere Ausfallpunkte, um Feinde zu erlegen, die zu nahe am Wall stehen, um sie mit dem Bogen zu erwischen. Das bringt uns direkt zum zweiten Punkt...

* Wachtürme sind das Kernstück eurer Verteidigung. Wo Palisaden den Zugang des Feindes verwehren, ermöglichen es euch Wachtürme den Feind ungestraft mit eurem Bogen zu beharken. Ein guter Wachturm bietet jedoch nur nur eine Schussplattform, sondern auch Schutz vor Fernkampfangriffen. Dazu zieht ihr hüfthohe Wände ein, hinter denen ihr mit der Schleichen-Taste Deckung nehmen könnt. Vermeidet Wände, die euren gesamten Körper vor dem Feind verbergen, denn ihr wollt um jeden Preis euer freies Schussfeld bewahren. Wichtig: Setzt ein Dach auf eure Wachtürme! Spätestens bei der Moder-Belagerung zerpflücken euch sonst die Frost-Drachen, denn selbst große Türme bieten nicht genug Platz, um den Geschossen auszuweichen.
Gutes Beispiel: Die Position an einem Hügel wird durch einen tiefen Graben ausgeglichen, die Pfähle halten Bogenschützen indes so weit entfernt, dass sie mit ihren Schüssen nur die Verteidiger, nicht aber die Gebäude des Dorfes treffen. Links unter der Eiche verbirgt sich ein Wachturm. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Gutes Beispiel: Die Position an einem Hügel wird durch einen tiefen Graben ausgeglichen, die Pfähle halten Bogenschützen indes so weit entfernt, dass sie mit ihren Schüssen nur die Verteidiger, nicht aber die Gebäude des Dorfes treffen. Links unter der Eiche verbirgt sich ein Wachturm. Sobald ihr einen große Palisaden-Wall um euer Lager gezogen, mehrere Wachtürme und mindestens zwei Tore errichtet habt, betrachtet ihr die Lage eurer Basis. Ein gut gewählter Standpunkt für eine Basis befindet sich auf einem Plateau oder mit dem Rücken zu einer Steilwand. Wo die erste Variante dem Feind durch natürliche Hindernisse den Zugriff verwehrt, sorgt die zweite Variante dafür, dass ihr nur noch aus einer Richtung angegriffen werden könnt. Da ihr den Standpunkt eurer Basis jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger nach taktischen und mehr nach ästhetischen Gesichtspunkten gewählt habt, korrigieren wir diesen Umstand nun. Auf gut Deutsch: Wir verwandeln euer Traumhaus mit Ausblick in eine uneinnehmbare Festung - mit Ausblick. Wir sind schließlich keine Barbaren.
Ein tiefer Burggraben ist wichtig, um Feinde die Belagerungs-Schaden verursachen, wie zum Beispiel  Trolle, von euren Befestigungen fern zu halten. Baut eure Brücke aus Holz, damit ihr sie im Notfall schnell abreißen könnt. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Ein tiefer Burggraben ist wichtig, um Feinde die Belagerungs-Schaden verursachen, wie zum Beispiel  Trolle, von euren Befestigungen fern zu halten. Baut eure Brücke aus Holz, damit ihr sie im Notfall schnell abreißen könnt. * Errichtet einen Burggraben. Das Standortproblem lässt sich leicht beheben, indem ihr unser eigenes Plateau schaffen. Das bewerkstelligen wir, indem ihr eine Taktik anwenden, die seit der Antike in Gebrauch ist: Wir schnappen uns unsere Spitzhacke und ziehen einen Graben um unsere Palisade. Passt dabei auf, dass ihr euren Wall nicht unterminiert, denn sonst müsst ihr die Löcher wieder aufschütten. Euer Burggraben sollte eine Mindesttiefe von "einer Wikingerlänge" aufweisen. Wenn euer Wikinger in dem Graben verschwindet, ist er tief genug. Ihr grabt, bis das Spiel euch nicht mehr weitergraben lässt. Geht dann einen kleinen Schritt nach vorne und hackt auf die Felswand ein, bis ihr eure Palisade umrundet habt; Valheim passt die Grabentiefe auf diese Weise automatisch an eure aktuelle Höhe an.

* Baut eine Holzbrücke. Sollten die Gegner durch puren Zufall euren Haupteingang entdecken und auf eure Brücke zuhalten, könnt ihr sie auf diese Weise aussperren: Reißt eure Brücke einfach ganz unzeremoniell ab. Wer hingegen eine Erdbrücke stehen lässt, hat keine Möglichkeit, um seinen Feinden den Zugang zu versperren.

* Ein Wassergraben ist optimal. Wer das Glück hat auf Grundwasser zu stoßen, investiert ein wenig mehr Arbeit in den Graben. Buddelt, bis ihr gerade noch weiterarbeiten könnt, ohne zu schwimmen. Auf diese Weise löscht ihr automatisch Surtlinge, die ins Wasser fallen und verlangsamt alle anderen Feinde, die durch euren Graben waten. Unser Tipp: Der Meeresspiegel liegt in Valheim mit dem Grundwasser gleichauf. Wer seine Basis von Beginn an plant, orientiert sich an ruhigen Tagen an dem Meer, um seine Grabentiefe auszumessen.

Auf alles vorbereitet: Die unverwundbare Basis

Wenn wir unser Wissen um die Belagerungen und die Basis-Konstruktion kombinieren, erhalten wir eine ideale Basis, die jeder Belagerung standhält. Dazu errichtet ihr zunächst einen Wall aus Palisaden oder Steinblöcken - letzte sind ideal für eine uneinnehmbare Basis aber nicht zwingend nötig. Danach verseht ihr eure Basis mit mehreren Wachtürmen, einem Wehrgang und mindestens zwei Ausfalltoren. Verseht eure Wachtürme mit einem Dach und überlegt euch, ob die Arbeitszeit auch in ein Dach für den Wehrgang investieren wollt. Je mehr Möglichkeiten ihr habt, um euch vor fliegenden Feinden zurückzuziehen, desto leichter laufen die Events ab. Zieht einen Graben um eure Basis und geizt dabei nicht - je tiefer ihr grabt, desto sicherer seid ihr. Es geht nicht zwingend darum, dass eure Feinde nicht aus dem Graben herausfinden, sondern darum, dass sie gar nicht erst in die Nähe eurer Mauern gelangen.
Die angespitzten Pfähle vor dem Burggraben stellen eine weitere Verteidigungslinie dar. Feinde rennen in die Pfähle und verletzten sich oder schlagen  auf die Pfähle ein – genug Zeit für euch, um euren Bogen zu zücken. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Die angespitzten Pfähle vor dem Burggraben stellen eine weitere Verteidigungslinie dar. Feinde rennen in die Pfähle und verletzten sich oder schlagen  auf die Pfähle ein – genug Zeit für euch, um euren Bogen zu zücken. Tipp: Feinde gelangen in euren Innenhof? Kein Problem! Zähmt zwei Wölfe und stellt mit diesen ein Wolfszucht-Programm auf die Beine. So lange ihr die Wölfe mit Fleisch versorgt, werden sie Welpen bekommen - und kein Feind kann sich gegen dreißig wütende Wölfe wehren, die ihr Frauchen verteidigen. Der Schaden der Wölfe bleibt selbst im Endgame extrem hoch.

Das Tüpfelchen auf dem i ist schließlich eine durchgehende Barrikade aus angespitzten Pfählen, die ihr vor eurem Graben aufstellt. Für diesen Schritt werdet ihr eine Menge Kernholz benötigen, also stellt euch drauf ein, eure Schanzungen erst nach und nach zu vervollständigen. Die Pfähle stellen aus zwei Gründen eure Geheimwaffe dar: Zum einen rennen Feinde immer wieder in die Spitzen und erhalten dadurch einen stetigen Strom an Schaden, der die Belagerung potenziell drastisch verkürzt. Zum anderen werden Feinde durch die Pfähle manchmal zurückgestoßen und in ihrer Angriffsanimation unterbrochen. Selbst wenn das nicht passiert, stellen die Pfähle die perfekte Ablenkung dar, denn sie ziehen die Aufmerksamkeit eurer Feinde auf sich und teilen dabei praktisch nebenbei soliden Schaden aus. Wer seine Basis auf besonders brutale Art und Weise verteidigen will, fügt eine weitere Lage an spitzen Pfählen hinzu - und zwar auf dem Boden seines Burggrabens. Feinde die dort hineinfallen werden durch den Schaden gelähmt und schließlich komplett ausgeschaltet.

Tipp: Eine Lage Spikes im Burggraben ist zwar toll für die Verteidigung aber schlecht, wenn ihr im Anschluss die von den Feinden fallen gelassenen Gegenstände aufheben wollt. Setzt zu dieser Gelegenheit am besten Plattformen in die Grabenwand, die ihr im Anschluss wieder demontiert.
Eine solide Einmann-Basis besitzt eine dicke Mauer und einen Burggraben. Wasser im Graben, ist optional, ebenso wie angespitzte Pfähle. Was in diesem Bild fehlt, sind Wachtürme, die in regelmäßigem Abstand an der Palisade platziert werden. Quelle: Christian Schmid für pcgames.de Eine solide Einmann-Basis besitzt eine dicke Mauer und einen Burggraben. Wasser im Graben, ist optional, ebenso wie angespitzte Pfähle. Was in diesem Bild fehlt, sind Wachtürme, die in regelmäßigem Abstand an der Palisade platziert werden. Ihr habt eure Basis unseren Empfehlungen entsprechend vorbereitet, gepanzert und mit Gräben versehen? Dann haben wir eine weitere frohe Nachricht für euch: Ab diesem Zeitpunkt müsst ihr noch nicht einmal an der Belagerung teilnehmen! Wenn euch Event-Gegner nicht finden oder keinen Weg zu euch erkennen, ziehen sie nach einer Weile unverrichteter Dinge wieder ab. Mit einer kombinierten Mauer, einem Graben, Pfählen und Dächern, die euch vor fliegenden Gegnern verbergen, könnt ihr euch in eure Methalle setzen, Tränke brauen oder Metall schmelzen. Nach spätestens 150 Sekunden ist alles vorbei und ihr könnt wieder nach Herzenslust bauen, fischen und jagen. Viel Spaß bei der Konstruktion eurer unverwundbaren Basis!

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