Für den Test von Ride haben wir die Gefahr einer Dehydratation in Kauf genommen und auf dem Skateboard-Controller literweise Schweiß vergossen.
Keep Rollin'
Quelle: Activision & Gametrailers.com
Das Spieldesign fällt nicht so innovativ aus wie die Controller-Idee. In lediglich drei Disziplinen stellt ihr eure gute Fußarbeit unter Beweis. „Tempolauf“ erklärt sich von allein: Je schneller ihr einen Levelschlauch hinter euch bringt oder eine gewisse Anzahl von Markierungen durchfahrt, desto mehr Session-Punkte wandern auf euer Konto. Spielt ihr den Modus „Trick“, müsst ihr durch abwechslungsreiche Stunt-Kombinationen glänzen. Bunte Symbole deuten etwa Kameramänner an, die euch einen Bonus bringen.
Kernstück von Tony Hawk: Ride ist jedoch der „Herausforderungs-Modus“. Hier stellt euch der Titel pro Level vor mehrere knifflige Trick-Abläufe. Anfangs macht das auch richtig Spaß, nur frustriert nach einiger Zeit der rapide ansteigende Schwierigkeitsgrad und die schwankende Qualität der Bewegungserkennung. Immerhin lockern diverse Contests wie etwa ein Manual-Wettbewerb das Treiben auf. Schade: Klassische Modi wie „Sammle die Buchstaben S-K-A-T-E“ hätten wir auch gern gesehen.
Eine Frage der Ehre
Mit fünf Städten ist der Umfang etwas schmal ausgefallen. Den letzten Level, good old Frankfurt, seht ihr vermutlich schon nach knapp sechs Spielstunden. Abhängig ist das aber von der Wahl des Schwierigkeitsgrades: Zockt ihr auf „Casual“, fährt euer digitaler Skater wie auf Schienen durch den Level. Ihr kümmert euch lediglich um die Tricks. Auf „Fortgeschritten“ ist die Route zwar immer noch fest vorgegeben, dafür kann der Spieler an gewissen Stellen aus mehreren Abzweigungen wählen.
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