Tomodachi Life 2 im Test: Mehr gestalterische Freiheiten plus Wertung und Fazit
Test
Tomodachi Life 2 bleibt nicht einfach beim bewährten Konzept, sondern erweitert es an vielen Stellen sinnvoll. Vor allem die Insel selbst steht diesmal stärker im Mittelpunkt und bietet deutlich mehr Freiheiten als noch im Vorgänger.
Auch die Perspektive wurde spürbar erweitert. Die Kamera lässt sich um 360 Grad drehen, die Vogelperspektive flexibel bewegen und ihr könnt frei hinein- und herauszoomen. Das gibt euch nicht nur eine bessere Übersicht, sondern verstärkt auch das Gefühl, wirklich Teil dieser kleinen Welt zu sein.
Quelle: PC Games
Mit dem Inseldesigner könnt ihr nicht nur Items platzieren, sondern auch terraformen. Wie weit ihr dabei gehen dürft, hängt von eurem Insel-Level ab.
Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, die Insel selbst aktiv zu gestalten. Ihr entscheidet, wo Häuser, Shops und Dekorationen platziert werden. So könnt ihr eure ganz persönliche Insel erschaffen. Darüber hinaus ist es sogar möglich, das Gelände zu verändern und die Insel durch Terraforming zu vergrößern, um Platz für weitere Miis zu schaffen. Die Möglichkeiten reichen zwar nicht an die Detailtiefe von Spielen wie Die Sims heran, bieten aber dennoch genug Spielraum, um der Insel eine eigene Note zu verleihen. Insgesamt kann eure Insel bis zu 70 Miis beherbergen.
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Ein wichtiger Schritt ist außerdem die Erweiterung der sozialen Optionen bei der Erstellung von Miis. Erstmals lassen sich gleichgeschlechtliche Präferenzen für Miis festlegen, und weiter wurde die Geschlechteroption um "divers" ergänzt. Das sorgt für mehr Vielfalt und passt das Spiel an moderne Erwartungen an.
Quelle: PC Games
Am Wunschbrunnen schaltet ihr durch Glückssphären neue Dinge für eure Miis frei.
Neu ist auch eine Erweiterung des Wunschbrunnens. Für erfüllte Wünsche erhaltet ihr von den Miis sogenannte Glückssphären. Die könnt ihr am Wunschbrunnen im Zentrum abgeben und so das Insellevel erhöhen. Dadurch schaltet ihr nach und nach neue Inhalte frei. Das gibt dem Spiel eine zusätzliche Motivationsebene, ohne den entspannten Charakter zu verlieren.
Abgerundet werden die Neuerungen durch verbesserte Animationen. Diese sind stärker auf die jeweilige Situation abgestimmt und tragen dazu bei, dass die Interaktionen zwischen den Miis noch lebendiger und unterhaltsamer wirken.
Immer noch so witzig wie damals
Abschließend lässt sich sagen, dass ihr mit Tomodachi Life 2 einen würdigen Nachfolger des 3DS-Titels erwarten könnt. Technisch läuft die Switch-Version sauber und sieht wirklich gut aus. Schade ist, dass bis jetzt noch keine Switch-2-Version angekündigt wurde. Die Mausfunktion wäre nämlich noch eine hervorragende Ergänzung für das Spiel. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.
Meinung
Seid ihr Fans des Originals, kommt ihr mit Tomodachi Life 2 definitiv auf eure Kosten. Aber auch, wenn ihr die Reihe noch gar nicht kennt, lohnt sich ein Blick auf jeden Fall. Einzige Voraussetzung dafür: Ihr fühlt den absurden Mii-Humor. Dann könnt ihr euch auf eine unvergleichliche Lebenssimulation mit ganz besonders viel eigenem Charme freuen.
