Tomb Raider Underword: Test des neuen Abenteuers von Lara Croft! Überzeugt Lara auch in Underworld?
Kletter-Party bei Tomb Raider: Underworld
Tomb Raider: Underworld (3)
Bei ihrer Suche muss Lara vollen Körpereinsatz und der Spieler viel Geschick zeigen. Ausschweifende Kletterpartien sind die Standard-Fortbewegungsweise in Underworld. Ähnlich wie in Assassin‘s Creed steuert sich die Heldin dabei oft wie von allein. Lara greift von selbst zum nächsten Stein, steigt flüssig über Hindernisse hinweg und schwingt sich elegant von Stange zu Stange. Dank unzähliger lebensechter Animationen sieht die junge Dame dabei in jeder Lage unverschämt gut aus. Trotzdem kommt der tödliche Freiflug oft schneller, als man denkt: Dass die Kamera sich manchmal etwas bockig verhält, verleitet zu blinden Sprüngen.
Auch einige der Neuerungen scheinen halbgar. So gibt es zwar Passagen, in denen ihr mit einem Motorrad durch die Walachei donnert, über Rampen springt und Gegner aufs Korn nehmt. Dafür steuert sich das Bike eher wie ein ausgelutschter Kaugummi. Sehr nervig: Da in den Levels Schätze versteckt sind, fahrt ihr oft zehn Meter, steigt ab, zertrümmert eine Vase, nehmt das Geschmeide an euch und wiederholt die Prozedur. Das wäre echt besser gegangen!
Auch stehen euch neue Spielelemente wie etwa das Sonar zur Verfügung. Was uns in der Vorschauversion Hoffnung auf Innovation gemacht hat, erweist sich letztlich allerdings als wenig hilfreich beziehungsweise sehr unübersichtlich.
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