Titanfall 2: Multiplayer gespielt - neue Spielmodi und Online-Features ausprobiert

Special Thomas Eder
Titanfall 2: Multiplayer gespielt - neue Spielmodi und Online-Features ausprobiert
Quelle: EA

Neben unseren durchweg positiven Einblicken in die Solo-Kampagne, von denen wir bereits letzte Woche berichteten, hatten wir zudem die Gelegenheit, ausführlich den Mehrspielermodus anzuspielen. Wir haben alle wichtigen Infos!

Im Multiplayer-Hands-on zu Titanfall 2 haben wir die Spielmodi Pilot-vs-Pilot, Amped Hardpoint sowie den neuen Spielmodus Bounty Hunt ausgiebig auf verschiedenen Maps gespielt, einen Blick auf das neue Lobbysystem namens Networks geworfen und unseren Piloten und Titan ein paar Stufen hochgelevelt. Das Wichtigste: Wir hatten mächtig Spaß dabei!

Es wird taktischer!

Das Balancing zwischen Titans und Piloten ist sehr ausgewogen: Auch wenn es so scheinen mag, hat man als Pilot durchaus Chancen gegen die vermeintlich zu starken Titans. Quelle: EA Das Balancing zwischen Titans und Piloten ist sehr ausgewogen: Auch wenn es so scheinen mag, hat man als Pilot durchaus Chancen gegen die vermeintlich zu starken Titans. Im Allgemeinen wird sich der Mehrspielermodus laut der Entwickler im zweiten Titanfall vorhersehbarer und berechenbarer sein, was durch das Leveldesign, Fähigkeiten, Waffen und vor allem die verschiedenen Spielmodi umgesetzt werden soll. Um dies zu belegen, ging's auch gleich mit dem neuen Modus Bounty Hunt los, in dem sich die Spieler gegen drei Angriffswellen von KI-Fußsoldaten behaupten müssen. Für gute Leistungen gibt's Boni, die man zwischen den Runden ganz im Sinne der Teamscore abgegeben werden. Am Ende jeder Welle bekommt man es mit einem Titan zu tun, wodurch ebenfalls ordentlich Punkte aufs Konto kommen. Bounty Hunt hat sich unglaublich schnell und kurzweilig gespielt - es macht einfach Laune, sich im Team gegen KI-Bots warmzuballern, Die Titans unterscheiden sich diesmal stärker als in den Vrgängern und verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten, Waffen und Ausrüstungsgegenstände. Quelle: EA Die Titans unterscheiden sich diesmal stärker als in den Vrgängern und verfügen über unterschiedliche Fähigkeiten, Waffen und Ausrüstungsgegenstände. bevor man es gegen Piloten und Titans krachen lässt.

In Pilot-vs-Pilot treten bis zu 16 Piloten ohne Mechs gegeneinander an, wodurch die vielseitigen Bewegungs- und Angriffsmöglichkeiten der Piloten voll zum Tragen kommen. Neu bei der Fortbewegung ist der Kletterhaken, mit sich der Pilot blitzschnell durch die Levels befördern und so in bester Spider-Man-Manier hochgelegene Bereiche erklimmen kann. Dies hat in den beiden von uns gespielten Maps hervorragend geklappt, sowohl in den engen Straßen der städtischen Map Boomtown als auch der weitläufigeren, offenen Karte Homestead. Auch die Ausrüstungen und Fähigkeiten machten sich sehr gut in Aktion - das neue Schnellfeuergewehr und die Schwerkraftgranate haben es uns ganz besonders angetan. Die stets wachsende Auswahl an Ausrüstung, Fähigkeiten und Waffen hat im Einsatz auf den Schlachtfeldern einen gut durchdachten Eindruck hinterlassen - ebenso wie die Titans.

Auch die beiden spielbaren Titans, ein Scorch und Ion, wirkten ausgewogenen - insgesamt werden sich die Ungetüme mehr von einander unterscheiden als noch im Vorgänger und über einzigartige Features verfügen. Scorch zum Beispiel eignet sich mit seinen Brand- und Feuerwaffen hervorragend dazu, Positionen zu verteidigen. Ion wiederum verfügt über starke Energiewaffen und kann einen vernichtenden Laserstrahl aus seiner Brust als Spezialangriff abfeuern. Im letzten von uns gespielten Spielmodus Amped Hardpoint werden klassisch Bereiche eingenommen und gehalten, was nur wenig spannend klingen mag, aber ebenso wie die beiden anderen Spielmodi ordentlich Laune gemacht hat. Und Tschüss! Erklimmt man einen Titan, kann man dessen Batterie stehlen und einem freundlichen Titan deren Energie spenden. Quelle: EA Und Tschüss! Erklimmt man einen Titan, kann man dessen Batterie stehlen und einem freundlichen Titan deren Energie spenden.

Networks - der Name ist Programm

Zudem hatten wir die Gelegenheit, die neue Lobby des Spiels namens Networks auszuprobieren. Darin scharen sich die Spieler in vielen nutzergenerierter Gruppen, wobei die Spieler in vielen Gruppen gleichzeitig vertreten sein können. In diesen Gruppen können Nachrichten an andere Spieler, Chatnachrichten an die Gruppe, Sprachnachrichten und Einladungen versendet werden - ein idealer Kommunikations-Hub, um unkompliziert die passenden oder gewünschten Spielpartner zu finden und seine Titanfall-Kontakte zu pflegen. In der nur auf Konsolen stattfindenden offenen Beta-Phase werden sicher noch weitere Erkenntnisse für das Feintuning gesammelt, doch bislang sieht es ganz danach aus, als ob die Entwickler ihr Vorhaben, das Spiel berechenbarer und somit taktischer zu machen, in die Tat umsetzen können.

Abschließend noch ein paar Worte zur Technik: Die von uns gespielte PS4-Fassung lief stets flüssig, bot viele schicke Effekte und Details und wirkte insgesamt bereits sehr fortgeschritten, obwohl die Kollegen von Respawn betonten, dass es sich hier noch um keine finale Fassung dreht und Bugs auftreten könnten. Schöner wird's also auch noch!

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