The Witcher 4: 10 Dinge, die der neue Teil besser machen muss - 5-8
Special
In unserem Special zum angekündigten The Witcher 4 erfahrt ihr, welche zehn Dinge das neue Spiel unbedingt besser machen muss als der Vorgänger.
Passendere und bessere Beute
Jeder Zocker kennt das: Es wird alles geklaut und gesammelt, was nicht niet- und nagelfest ist, und hat man Gegner über den Jordan geschickt, nimmt man sie bis auf die Unterhose aus. Die brauchen den Krempel schließlich nicht mehr. Ja, die Aussicht auf guten Loot ist extrem motivierend und kann Spiele enorm aufwerten. Ausgerechnet hier hat The Witcher 3 aber große Schwächen, denn die meiste Zeit wird man mit nutzlosem Plunder zugeschmissen. Wir wünschen uns vom Nachfolger deshalb weniger, aber dafür wertvollere Beute, über die man sich freut und mit der man auch wirklich was anfangen kann.
Außerdem sollte die Beute auch bitte zum Ort passen, wo man sie findet. Wenn man Staub aus Kornsäcken oder Krüge mit Bier und Knödel aus Schränken zieht, dann wirkt das schon etwas befremdlich. Man wird von der ernsten Story abgelenkt, weil man sich unweigerlich fragt, was hier bitte für Menschen leben. Schließlich weiß doch nun wirklich jedes Kind, dass man Knödel selbstverständlich in der Sockenschublade aufbewahrt. Jedenfalls sollte die Verteilung des Loots im neuen Spiel passender sein als in Wild Hunt.
Quelle: PC Games
The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3
In diesem Artikel
Bessere Animationen
Quelle: PC Games
The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3
Der Zahn der Zeit nagt auch an Meisterwerken und hier bleibt eben auch The Witcher 3 nicht verschont. Schon vor sieben Jahren zum Release waren die Animationen nicht unbedingt das Gelbe vom Ei und spielt man den Titel jetzt, wirkt er in dieser Hinsicht sogar ziemlich altbacken.
Gerade im Kampf wirkt das Geschehen oftmals ziemlich abgehackt. Teilweise fehlen sogar Animationen. So öffnet Geralt Türen häufig mit seinem Gesicht und nicht mit seinen Händen. Das ist unbestritten ziemlich lustig, sollte aber eigentlich nicht so sein. Deshalb wünschen wir uns mehr Sorgfalt und eine Runderneuerung der Animationen beim neuen Witcher.
Genauere Steuerung
Quelle: PC Games
The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3
Auch die Steuerung ist eher nicht so das Steckenpferd von The Witcher 3. Dafür ist sie einfach viel zu ungenau. Wer mit einem einzelnen kleinen Objekt interagieren möchte, zuckelt gern mal vollkommen unkoordiniert herum, bis er die richtige Stelle erwischt hat. Der gute Geralt ist nämlich ein bisschen zu schnell, macht zu große Schritte und ist allgemein zu unpräzise.
Gerade wenn man zuvor ein Assassin's Creed, Horizon oder das bereits erwähnte Ghost of Tsushima gespielt hat und dann nochmal Wild Hunt einlegt, merkt man, wie hakelig die Bedienung des Protagonisten ist. Wir hoffen also sehr, dass sich der neue Held oder die neue Heldin geschmeidiger durch das neue Abenteuer lenken lassen wird.
Coolere Kämpfe
In The Witcher 3 tritt man nicht nur gegen allerhand menschliche Übeltäter, sondern auch gegen etliche toll gestaltete Monster an. Es ist auch durchaus befriedigend, die Feinde aus den Latschen zu hauen oder Bestien den Garaus zu machen, aber so richtig toll sind die Kämpfe nicht. Klar, die Hexer-Zeichen sind cool und man kann Bomben, Öle und Tränke nutzen.
Das Kampfsystem bietet also eine gewisse Tiefe, aber irgendwie ist es auch zu ungenau. Das liegt natürlich auch zu einem Großteil am vorherigen Punkt mit der hakeligen Steuerung. Allerdings sind die Schwertkämpfe auch ein bisschen unspektakulär. Die Wucht, wenn Stahl auf Stahl oder Monsterhaut trifft, wird einfach nicht gut vermittelt.
Quelle: PC Games
The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3
Natürlich sind das zwei vollkommen unterschiedliche Spiele und wir ziehen den Vergleich jetzt auch wirklich zum letzten Mal - versprochen!
Aber ein Ghost of Tsushima zeigt sehr gut, wie man die Härte des Schwertkampfs gleichermaßen mit spielerischem Anspruch und Zugänglichkeit sowie Genauigkeit kombiniert. Liebe Entwickler, wir verlangen nicht, dass ihr euer Kampfsystem genau so umsetzt, findet euren eigenen Weg, aber lasst euch ruhig davon inspirieren. Schließlich haben sich in den vergangenen sieben Jahren auch genug andere Entwickler von euch inspirieren lassen.
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