The Witcher 4: Diese 10 Dinge muss das neue Spiel besser machen

Special Christian Dörre
The Witcher 4: Diese 10 Dinge muss das neue Spiel besser machen
Quelle: CD Projekt RED/PC Games

Der vierte Teil von The Witcher wurde angekündigt und obwohl wir noch so gut wie nichts über das Spiel wissen, freuen wir uns auf den Titel. Schließlich war The Witcher 3: Wild Hunt ein großartiges Spiel. Doch auch großartige Spiele haben durchaus ihre Mängel, sodass wir in diesem Special zehn Dinge auflisten, die das neue The Witcher unbedingt besser machen muss als Teil 3.

Kürzlich wurde ein neuer Teil der The-Witcher-Reihe angekündigt und diese Meldung schlug direkt hohe Wellen, obwohl man noch so gut wie nichts über den kommenden Titel weiß. Er soll die Unreal Engine 5 nutzen und die Story wird sich rund um etwas oder jemanden aus der Luchsschule der Hexer drehen. Viel mehr Infos gibt es noch nicht zum vierten Witcher, der diesmal nicht Geralt von Riva sein soll. Dennoch überwog im Netz bisher die Vorfreude, schließlich war The Witcher 3 ein fantastisches Rollenspiel, das uns mit einer genialen Fantasy-Welt, hervorragend geschriebenen Charakteren, tollem Design, interessanten Quests und einer spannenden Geschichte in seinen Bann zog.

Auch, wenn man sich etwas zurückhält, was die Vorfreude betrifft, weil man noch den Launch von Cyberpunk 2077 im Kopf hat, kommt man als Fan der Witcher-Reihe aber wohl nicht umhin, sich Gedanken über den neuen Teil zu machen. Wo und wann wird er spielen? Wer wird der neue Protagonist sein? Um was wird sich die Geschichte diesmal drehen? Was muss das neue Witcher besser machen als Teil 3? Nun, zumindest wir haben uns die letztgenannte Frage gestellt, denn so sehr wir The Witcher 3: Wild Hunt auch immer noch mögen, es hat einige Mängel. Manche davon sind eher harmlos, andere hingegen sind tatsächlich etwas nervig. Basierend darauf präsentieren wir euch jetzt hier: zehn Dinge, die das neue The Witcher besser machen muss als Teil 3.

Spannenderer Einstieg

The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3 Quelle: PC Games The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3 Nicht falsch verstehen, wir lieben die Story von The Witcher. Sowohl die Hauptquest als auch die vielen kleinen Geschichten im Spiel fesselten uns über 100 Stunden vor den Bildschirm. Auch der Beginn von Wild Hunt ist nicht schlecht. Schließlich ist die vom Krieg verwüstete Spielwelt äußerst atmosphärisch und wir treffen auf interessante Figuren wie den Blutigen Baron, dessen Geschichte emotional wirklich mitreißend ist.

Allerdings ziehen sich die ersten Spielstunden an manchen Stellen auch ein wenig. Etwas zu oft muss man hin- und herlaufen und etwas zu lange zieht sich die Suche nach Ciri, bevor Geralt endlich echte Hinweise findet, was los ist. Dadurch dauert es unserer Meinung nach zu lange, bis die Story Fahrt aufnimmt und einen mitreißt.

Keine Frage, Haupt- und Nebenquests in The Witcher 3 bieten erzählerisch eine extrem hohe Qualität und die soll auch bitte im neuen Teil der Reihe wieder mit an Bord sein, aber wir wünschen uns eben, dass der Beginn von Teil 4 etwas mehr knallt und die Story uns direkt packt, statt damit einige Stunden zu warten.

Bessere Pferde

Auch hier müssen wir wohl etwas relativieren. Ja, wir haben Plötze ins Herz geschlossen. Es ist schon witzig, wenn der treue Gaul irgendwo am steilsten Abhang steht oder gar auf einem Dach spawnt. Aber sind wir mal ehrlich: In den sieben Jahren nach Release hätte CD Projekt RED das auch mal beheben können, statt diesen Makel selbst abzukulten.

Wir hoffen jedenfalls, dass Plötze, Schakkeline, Jason-Justin oder wie auch immer der Klepper im neuen Witcher heißen wird, einfach vernünftig angetrabt kommt. Andere Spiele, wie zum Beispiel Ghost of Tsushima, zeigen, wie es geht. Pfiff, Pferd kommt angelaufen, man kann sofort aufsteigen - so muss das sein. In Witcher 3 hingegen lässt sich die gute alte Plötze auch gerne mal Zeit, bis sie kommt.

Oder sie bleibt irgendwo stehen. Oder verhakt sich in der Umgebung. Damit konnten wir 2015 leben, weil der Titel ansonsten so gut war, aber im neuen Spiel wollen wir das so nicht mehr sehen. Das Pferd kommt bitte so: Z.z. - Ziemlich zügig.
The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3 Quelle: PC Games The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3

Verbessertes Reisen

Die Spielwelt von The Witcher 3 ist riesig und es gibt jede Menge zu erkunden. Dementsprechend ist man auch viel zu Fuß oder auf einem Pferderücken unterwegs oder nutzt die Schnellreisepunkte. Und hier gibt es eben auch jede Menge Verbesserungspotenzial. Zunächst mal steuert sich Plötze in Wild Hunt ein bisschen hakelig und bleibt gerne mal in der Umgebung hängen. Das ist schon mal nervig, aber verschmerzbar.

The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3 Quelle: PC Games The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3 Richtig ätzend ist hingegen die Weganzeige auf der Mini-Map. Klar, im Grunde genommen kann man froh sein, in einem Fantasy-Mittelalter-Setting über eine Art GPS zu verfügen, aber es funktioniert eben auch nur so, wie man sich GPS im Mittelalter wohl ungefähr vorstellen kann. Es wechselt andauernd die Route oder zeigt einem gar an, man solle in die entgegengesetzte Richtung des Ziels reiten. So kommt es durchaus oft vor, dass man selbst die Karte öffnen und nachschauen muss, ob man auf dem richtigen Weg ist. Das muss unbedingt geändert werden im Nachfolger.

Außerdem wünschen wir uns eine Überarbeitung des bereits angesprochenen Schnellreise-Systems. Erst immer zu einem Wegweiser latschen zu müssen, um schnellreisen zu können, ist wirklich veraltet. Außerdem stehen die Wegweiser, an denen man dann spawnt, oftmals viel zu weit vom eigentlichen Ziel entfernt, sodass man teilweise noch durch die halbe Stadt laufen muss.

Bitte, CD Projekt Red, überlegt euch für den vierten Witcher-Teil ein besseres System. Auch hier verweisen wir nochmal auf Ghost of Tsushima. Karte auf, Zielort angeklickt, sofort da - so soll das bitte auch beim nächsten Witcher funktionieren.

Neues Skill-System

The Witcher 3: Wild Hunt ist wirklich ein hervorragendes Rollenspiel, und zu einem Rollenspiel gehört natürlich auch eine vernünftige Charakterentwicklung mit zahlreichen Skills. Die Talentaufteilung im Spiel ist allerdings eher zweckdienlich. Klar, es gibt viele nützliche Skills, aber die Aufmachung ist ziemlich spröde und nicht sonderlich intuitiv.
The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3 Quelle: PC Games The Witcher 4: 10 Dinge, die der Titel besser machen muss als Teil 3 Zudem gibt es hier auch keinerlei Überraschungen. Es sind alle Talente drin, die man von einem Witcher-Spiel erwartet, aber auch nicht mehr. Spezielle Fähigkeiten, die dem Gameplay einen besonderen Kniff verleihen, findet man dort nicht. Wir wünschen uns vom neuen Witcher deshalb, dass die Entwickler hier ein bisschen kreativer sind, sowohl bei der Aufmachung als auch bei den Fähigkeiten selbst.

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