The Outlast Trials in der Vorschau: Der brutale Horrorschocker lädt zum Koop-Schnetzeln ein
Special
The Outlast Trials startete am 18. Mai in den Early Access. Wir haben das Horrorspiel von Entwickler Red Barrels bereits etliche Stunden gespielt.
Zwar bilden wir uns die lauernde Gefahr nur ein, aber draufgehen können wir dabei dennoch. Neben diesen Feinden gibt's noch etliche andere Gegner und Gefahren. Feuer, Fallen und Strom sind in Trials ebenfalls keine Freunde von uns. Unsere Widersacher, Fallen und Gadgets tauchen bei jedem Durchlauf zudem an anderen Stellen auf. Jede Prüfung ist also einzigartig, was wiederum den Wiederspielwert erhöht.
Blut, Gemetzel, Körperteile
Es kommt wohl außerdem nicht überraschend, wenn wir sagen, der neue Horrortitel von Red Barrels ist ordentlich brutal. Wie schon bei den Vorgängern kommt zum klaustrophobischen Grusel noch eine gehörige Portion Gore dazu. Da hängen zwischendurch Gedärme aus Körpern, Sprinkleranlagen entladen sich mit Blut und dann müssen wir auch noch einem lebendigen Gekreuzigten die Beine absägen. Eigentlich wartet die rote Suppe an allen Fronten auf uns. Aber das gehört einfach zu Outlast. Von Teil eins an steht die Marke für Brutalität, Perversität und blanken Horror. Durch die deutlich verbesserte Grafik legt der Ekelfaktor aber nochmal eine Schippe obendrauf. Die Spielwelt ist allgemein deutlich detaillierter als noch in den Prequels. Auch die Beleuchtung in der an sich düsteren Einrichtung kann sich absolut sehen lassen.
Quelle: Red Barrels
Dazu gesellt sich eine furchteinflößende und bedrohliche Soundkulisse. Wenn wir durch die engen Gänge schleichen, überprüfen wir so gut wie jede Ecke, ob nicht doch im Schatten irgendwo ein durchgeknallter Insasse lauert.
Der Ingame-Sprachchat überzeugt uns ebenfalls. Es spielt eine große Rolle, wie weit wir von unseren Mitspielern entfernt sind. Manchmal hören wir die Hilfeschreie unserer Freunde nur ganz leise in der Ferne, das Erschrecken direkt neben uns lässt uns dagegen auch immer wieder zusammenzucken.
Meine Zelle, mein Bett, meine Einrichtung
Neben der eingangs erwähnten Charaktererstellung können wir im Zellenblock auch unsere eigene Zelle nach unseren Wünschen einrichten. Durch das Abschließen der Therapiesitzungen erhalten wir ein wenig Geld und das verwenden wir zwischen den Prüfungen für das Herrichten unseres eigenen "Wohnbereichs".
Mit Postern an der Wand, einem schönen Bettgestell, einer schicken Tapete, einem wunderhübschen Fußboden und etlichen Dekorgegenständen lebt es sich schließlich gleich viel angenehmer. Von außen können auch die Nachbarn unsere schicke Einrichtung bestaunen.
Keine Fleischwunde, aber Kratzer
Ein paar kleinere Probleme hatten wir in unseren Anspiel-Sessions aber auch. Hin und wieder gerät Trials ins Ruckeln. Das sind zwar nur sehr geringe Aussetzer, aber gerade im Mehrspielerbereich doch für einen kurzen Augenblick störend.
Außerdem verhalten sich manche Gegner äußerst unglaubwürdig. Wenn wir uns in ihrer Sichtweite in einem Schrank verstecken, bleiben die Feinde hin und wieder direkt davor stehen, anstatt die Türen zu öffnen und uns herauszuziehen.
Da unsere Widersacher die Animation im Repertoire haben - schließlich packen sie uns auch aus Mülltonnen oder anderen Verstecken -, ist das ein wenig schade und holt uns dementsprechend ein bisschen aus der Immersion.
Aber wir klagen hier auf hohem Niveau, noch befindet sich das Spiel ja im Early Access. Solche Kleinigkeiten lassen sich mit Sicherheit mit einigen Handgriffen fixen. Ansonsten macht der Horrortitel sowohl alleine als auch im Koop-Modus sehr viel Spaß.
The Outlast Trials ist seit dem 18. Mai auf Steam in der Early-Access-Phase. Laut den Entwicklern soll der Horrorschocker schon in wenigen Monaten den finalen Release feiern. Nachdem die ersten beiden Teile der Reihe ebenfalls für Konsolen auf den Markt kamen, vermuten wir, dass auch Trials auf weiteren Plattformen veröffentlicht wird.
