The Outlast Trials in der Vorschau: Der brutale Horrorschocker lädt zum Koop-Schnetzeln ein
Special
The Outlast Trials startete am 18. Mai in den Early Access. Wir haben das Horrorspiel von Entwickler Red Barrels bereits etliche Stunden gespielt.
Je besser wir die Therapiesitzung abschließen, desto mehr Erfahrungspunkte erhalten wir. Und auch sogenannte Vorrichtungen schalten wir dadurch frei. Durch die können wir unter anderem Gegner betäuben, durch Wände sehen oder uns sowie unsere Mitspieler auf Tastendruck heilen. Die Vorrichtungen lassen sich außerdem verbessern. Für das Betäuben der Feinde vergrößert sich per Freischaltung beispielsweise der Radius oder es entwaffnet unsere Widersacher. Zusätzlich gibt's bei der Apothekerin der Anstalt zehn Rezepte, mit denen wir Gegenstände wie Batterien für unser Nachtsichtgerät direkt benutzen können. Das ist praktisch, denn insgesamt stehen uns nur drei Inventarplätze zur Verfügung.
Eckstein, Eckstein, alles muss versteckt sein
Gameplay-technisch verändert sich im Allgemeinen in The Outlast Trials wenig zu den Vorgängern und das ist auch gut so. Anstelle der Videokamera haben wir nun eben das Nachtsichtgerät, das wir ebenfalls aktivieren und deaktivieren können. Hauptaugenmerk liegt weiterhin auf Schleichen, Wegrennen und Verstecken. Ein paar Hilfsmittel, um uns zur Wehr zu setzen, bekommen wir jedoch nach und nach dazu. Backsteine und Flaschen lassen sich als Ablenkung oder zur Betäubung einsetzen. Mit der freigeschalteten Vorrichtung lässt uns das Spiel sogar Minen platzieren, die Gegner kurzzeitig blenden.
Quelle: Red Barrels
Mit gefundenen Dietrichen knacken wir zudem Schlösser von Medizinschränken sowie Werkzeugkisten, um an weitere Gegenstände zu kommen. Dabei ist der Horrortitel zwar immer fordernd, aber nie unfair. Sollten wir einmal draufgehen, haben wir in den normalen Herausforderungen vier Versuche, ehe die Therapiesitzung als fehlgeschlagen gilt und wir von vorne beginnen müssen.
Abgerundet werden die Spielmechaniken zudem von einigen Rätseleinlagen. Die bestehen größtenteils aus Minispielen, die für eine nette Abwechslung zum permanenten Terror sorgen. Aber richtig sicher sind wir auch während diesen Einlagen nicht.
Helfende Hände
Bisher war die Marke Outlast eine reine Einzelspielererfahrung. Mit Trials können wir uns, wie bereits erwähnt, zu viert in die Prüfungen stürzen. Dabei geht zwar ein wenig der Gruselfaktor verloren, das Feature macht das Spiel aber nicht schlechter.
Das Gameplay verändert sich im Multiplayer mehr in Richtung Action und Chaos. Auch die Teamstrategie spielt eine große Rolle. Wir können unsere Gegner beispielsweise ablenken, während unsere Mitspieler versuchen, bestimmte Dinge zu finden oder Rätsel zu lösen.
Wie in Mehrspielermodi üblich, lassen sich k.o. gegangene Freunde retten. Erst sobald alle Insassen überwältigt sind, müssen wir die Mission von vorne beginnen.
Wer Zweifel hatte, dass Outlast in einer kooperativen Spielweise nicht funktioniert, den können wir definitiv beruhigen. Wir hatten sehr viel Spaß in unseren gemeinsamen Sitzungen und für diejenigen, die den Solohorror vermissen, bleibt nach wie vor die klassische Outlast-Erfahrung im Einzelspielermodus.
Gute Abwechslung durch Glücksspiel
Klasse sind auch die unterschiedlichen Gegnertypen: Da gibt's Screamer, die andere Feinde anlocken. Blinde Berserker mit einem ausgesprochen guten Gehör und sich versteckende Insassen, die uns aus der Dunkelheit, einem Schrank oder einer Mülltonne angreifen.
Zu den recht klassischen Typen kommen noch Gegner mit Nachtsichtgerät. Vor denen sind wir in hellen Abschnitten recht sicher, denn dort sehen sie uns schließlich nicht.
Der wohl interessanteste Feind ist der sogenannte Pusher. Der Irre sprüht uns eine Ladung Drogen ins Gesicht, wodurch wir in eine Psychose verfallen. In unseren Halluzinationen flüchten wir im Anschluss mit verschwommener Sicht vor dem Skinner Man. Wir können uns vor dem schwarzen Mann nicht verstecken und müssen unseren Zustand irgendwie überleben oder uns ein Gegenmittel verabreichen.
