The Outlast Trials in der Vorschau: Der brutale Horrorschocker lädt zum Koop-Schnetzeln ein

Special Michael Grünwald
The Outlast Trials in der Vorschau: Der brutale Horrorschocker lädt zum Koop-Schnetzeln ein
Quelle: Red Barrels

Seit dem 18. Mai kann sich wieder ordentlich gegruselt werden: The Outlast Trials startete in den Early Access. Wir haben das Horrorspiel von Entwickler Red Barrels bereits etliche Stunden gespielt.

Es gibt Horrorspiele wie Resident Evil. Dann hätten wir da noch Dead Space. Und wir wollen auch nicht Visage, Silent Hill und The Last of Us vergessen. Wenn es um blanken Horror, Brutalität und einfach nur Terror geht, kann es allerdings keiner dieser Titel mit den Spielen der Outlast-Reihe aufnehmen. Und genau diese Marke ist jetzt wieder zurück! Am 18. Mai startete der neue Teil The Outlast Trials in den Early Access. Entwickler Red Barrels setzt in dem Horrorschocker nicht nur auf die übliche Einzelspielererfahrung, sondern auch auf einen neuen Koop-Modus, der das Gameplay ziemlich verändert.

Wer jetzt Bedenken hat, ob die klassische Outlast-Grusel-Formel dadurch verloren geht, den können wir bereits beruhigen: Auch mit mehreren Spielern bietet Trials puren Horror, schauderhafte Locations, fiese Gegner und natürlich verdammt viel Gemetzel. Das haben wir uns nicht nehmen lassen und uns direkt in die Therapie der Murkoff Corporation begeben. Denn genau um das Unternehmen geht's einmal mehr in The Outlast Trials.

Lebende Versuchskaninchen

Zu Beginn des Spiels wählen wir uns einen Charakter aus. Dafür steht eine große Anzahl an vorgefertigten Figuren parat. Es gibt zwar keine Schieberegler und genauer ins Detail lässt uns das Spiel dabei auch nicht gehen, aber passend zum grausamen Horrortitel können wir die ein oder andere hässliche Fratze zusammenstellen.

Als Insasse einer Art Forschungsanstalt werden an uns abartige Experimente durchgeführt. Genau genommen sind wir eher Gefangene der Murkoff Corporation, die gemeinsam mit der CIA daran arbeitet, Schläfer für den Kalten Krieg auszubilden. Das aus den Vorgängern bekannte Unternehmen möchte mit erweiterten Methoden der Hirnwäsche und Gedankenkontrolle bestimmte Menschen für ihre Machenschaften therapieren.

Unsere Therapiesitzungen sind die namensgebenden Trials. In der Early-Access-Phase gibt es drei von diesen Locations, durch die wir uns einen Weg bahnen müssen. Vor dem Start legen wir am Terminal unseres Zellenblocks die nächste Mission fest. Pro Schauplatz stehen uns fünf Aufgaben zur Verfügung. Für eine größere Herausforderung sind zwei davon Wiederholungen der ersten Prüfung, allerdings mit mehr Fallen und Gegnern.

Durch eine Schleuse erreichen wir ein Shuttle, das uns zur jeweiligen Location bringt. Dort befinden wir uns aber nach wie vor in der Anstalt, denn die Gebiete sind lediglich Kulissen, die Murkoff für ihre Experimente errichtet hat.

Polizeistation in Lagerhalle Quelle: Red Barrels

1 mit Sternchen

Derzeit stehen uns ein Polizeirevier, ein Freizeitpark und ein Waisenhaus zur Auswahl. Das sind zwar sehr klassische Gruselschauplätze, in Trials machen die jedoch einiges her. Outlast-typisch haben die Areale eine überschaubare Größe, wir müssen uns durch enge Korridore und dunkle, bedrückende Abschnitte schleichen.

Einige helle Bereiche mischen sich zwar auch darunter, viel sicherer fühlen wir uns dort jedoch auch nicht. Schließlich kann beinahe hinter jeder Ecke der Tod lauern. In den beleuchteten Gebieten können wir lediglich Batterien unseres Nachtsichtgeräts sparen. Und ja, das wurde uns zu Beginn an den Kopf gebohrt. Das ist ja hier schließlich Outlast und kein Kindergeburtstag.

Mann sitzt auf elektrischem Stuhl Quelle: Red Barrels In den Locations geht es einerseits ums pure Überleben, andererseits ist es unser Ziel, die Prüfungen so erfolgreich wie möglich abzuschließen. Am Ende unserer Therapiesitzung werden wir nämlich bewertet. Wer sich heimlich, still und leise durch den Schauplatz schleicht und keine Fallen auslöst, bekommt am Ende die beste Note.

Sehr kleinteilig wird in der abschließenden Bewertung gezeigt, was wir gut und was wir eher weniger gut erledigt haben. Im Koop-Modus gibt's sogar individuelle Noten für jeden Insassen. Unsere Schandtaten fallen also spätestens nach Beendigung der Prüfung auf und für die Gruppe hin und wieder auch ins Gewicht.

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