Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum Story-Trailer!

Special Lukas Schmid
Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum Story-Trailer!
Quelle: Nintendo

In unserer XXL-Traileranalyse zum neuen Gameplay-Trailer von Zelda: Tears of the Kingdom gehen wir den Geheimnissen des Switch-Blockbusters auf den Grund!

Im Kampf mit dem Talos sehen wir eine neue Waffe, die bezüglich des Designs ein wenig an den Feuerspucker als dem letzten Trailer erinnert, aber glimmernde Leuchtbomben feuert.

So, die Szene mit Zelda und der Hand überspringen wir kurz, denn der wollen wir uns zusammen mit dem Ende des Trailers zum Abschluss noch in einem weiteren Lore-Block widmen. Erst einmal bleiben wir noch bei unseren letzten Gameplay-Beobachtungen: Die Kraft, mit der Link im nächsten Trailer-Segment das Objekt aus dem Tümpel zieht, ist nicht Magnesis, beziehungsweise wenn, dann eine erweiterte Version davon. Warum? Weil das offensichtlich kein metallener Gegenstand ist, den Link da enttümpelt. Wussten wir ja schon durch Links Zeitanhalte-Kraft, nun ist aber klar, dass Link mit seinem neuen magischen Arm auch über neue Fähigkeiten verfügt. Auch dazu gleich mehr. Auf jeden Fall, das Ding, das Link da rauszieht, ist ... ein Autoreifen! Das wissen wir deswegen, weil Link gleich darauf auch schon heiter mit einem ganz offensichtlich selbst gebastelten Töfftöff über die Ebenen von Hyrule zischt. Die Idee des Motorrads aus dem DLC von Breath of the Wild hat es offenbar in stark erweiterter Form auch in den Nachfolger geschafft.

Das sieht man auch daran, dass das neue Gefährt, mit Blick auf den grünen Tank in der Mitte, wie damals das Motorrad offensichtlich Treibstoff benötigt.

Linko-Bauzooie

Ob Link frei Schnauze basteln kann, also in etwa so, wie man es aus Banjo-Kazooie: Schraube locker kennt? Fraglich, genauso ist es möglich, dass ihm mehrere Bauvarianten zur Verfügung stehen. Dass er nicht nur auf Autos zurückgreifen kann, zeigen auf jeden Fall der Ballon und die Schwebeplattform, die offensichtlich auch auf grüne Magieplörre als Treibstoff setzen.

Noch etwas, das beim Auto auffällt: Die Drachen- oder Schlangenköpfe vorn dran, die erinnern schon frappierend an das Design der Sonau, oder Zonai, wie sie im Englischen heißen. Ebenso auch das Design der Waffe, die wir vorhin gesehen haben.

Abgebildet ist ein selbstgebautes Fahrzeug Quelle: Nintendo Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (24)

Wir möchten an dieser Stelle nicht zu intensiv auf die unter Fans sehr beliebte Theorie eingehen, dass das uralte und mysteriöse Volk der Zonai, das in Breath of the Wild seine Premiere feierte, diesmal eine deutlich größere Rolle spielen wird. Im Vorgänger lernte man sie nur durch ihre Ruinen kennen und erfuhr kaum etwas über sie, außer, dass sie eben total mega wahnsinnig mysteriös sind.

Wenn ihr hier mehr wissen wollt, verweisen wir euch noch einmal auf unsere beiden bisherigen Analysen, da gehen wir auf die Zonai etwas genauer ein.

So, und wie versprochen zum Abschluss noch eine gehörige Portion Story-Theorie: Die weibliche Hand, die hier nach der anderen, deutlich weniger anmutenden greift, das ist ziemlich sicher jene von Prinzessin Zelda. Und die andere Hand; ja, wessen Grabscher ist das?

Hylia, der Link ist da

Es geht die Theorie um, dass es sich dabei um die Göttin Hylia handelt. Gerade mit Blick darauf, dass die Szene stark an die Wandmalerei aus dem letzten Trailer erinnert, wo Zelda und eine in vielen Analysen vermeintlich als Hylia identifizierte Kreatur einander berühren; übrigens auch in unserer Analyse.

Allerdings, die nächste Szene zeigt eigentlich eindeutig, dass es sich bei der Hand um jene von Link handelt. Gut, ordentlich in Mitleidenschaft gezogen wurden die heroischen Wurstfinger, aber da gibt uns das Ende des Trailers endlich auch einen guten Hinweis, wie es dazu gekommen ist:

Während der Wiederauferstehung Ganondorfs wird Link offensichtlich mit Malice infiziert. Guckt seine Mimik an, er hat ganz offensichtlich starke Schmerzen. Wir gehen davon aus, dass er hier kurz vor dem Tode steht. Dann aber Zeldas Worte: "Bitte, ihr müsst ihm helfen!"

Mit wem spricht Zelda da? Nun, da sind wir wieder zurück bei der Hylia-Theorie. Die erstmals in Zelda: Skyward Sword etablierte Gottheit ist neben Din, Nayru und Farore Teil des Schöpfungsmythos von Hyrule. Zelda, die menschliche Manifestation Hylias, scheint hier direkt ihre göttliche Seite anzurufen, auf dass diese Link vor dem Tod retten möge.

Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (29) Quelle: Nintendo Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (29)

Schon im ersten Trailer sehen wir eine mit magischer grüner Energie erfüllte Hand, die nach Link greift. Dieselbe Hand, die zuvor Ganondorfs Leichnam in Schach gehalten hat; Hylias Hand.

Prinzessin versus Gravitation

Aber wie das so ist mit Dualitäten, kommt alles mit einem Preis daher: Es ist kein Zufall, dass Zeldas Sturz in die mit Malice gefüllten Untiefen unter Ganondorfs Kerker schon bisher so prominent präsentiert wurde. Und der neue Trailer ist ein starker Beweis für eine gerade in letzter Zeit sehr populäre Theorie: Zelda stirbt.

Sie stürzt in die Tiefen, gibt ihr Leben, damit Link leben und Hyrule vor Ganondorf retten kann. Zurück bleibt ihre göttliche Seite, die Link die dafür notwendigen Mittel an die Hand gibt, etwa seinen magischen Arm, der ihm an des Shiekasteins statt seine quasi-magischen Kräfte verleiht.

Zelda stirbt, und Links Aufgabe ist es nun nicht nur, Ganondorf Einhalt zu gebieten, sondern auch, eine Möglichkeit zu finden, die royale Herrscherin von Hyrule wieder zum Leben zu erwecken; und derweil weint das Volk um Zelda, es fließen Tränen; die Tears of the Kingdom ...

Wir hoffen, ihr hatten Spaß mit unserer umfangreichen Analyse - wahrscheinlich der letzten ihrer Art. Verratet uns unbedingt in den Kommentaren, was euch sonst noch im neuen Trailer aufgefallen ist und was wir unter Umständen übersehen haben! Demnächst rechnen wir eher mit einer eigenen Nintendo Direct zu Zelda: Tears of the Kingdom, die dann hoffentlich viele unserer Theorien bestätigen wird.

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