Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum Story-Trailer!

Special Lukas Schmid
Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum Story-Trailer!
Quelle: Nintendo

In unserer XXL-Traileranalyse zum neuen Gameplay-Trailer von Zelda: Tears of the Kingdom gehen wir den Geheimnissen des Switch-Blockbusters auf den Grund!

Aus diese Szene mit den Moblins, äh, wir meinen natürlich Bokoblins, lassen sich auch einige Schlüsse ziehen. Erst einmal: Wo in Hyrule befinden wir uns hier eigentlich? Die Landschaft sieht nicht aus wie irgendein Areal, das wir aus Breath of the Wild kennen. Kann sein, dass es Nacht ist und wir uns auf einer fliegenden Insel befinden. Wir gehen aber eher davon aus, dass wir uns hier im Untergrund befinden. Nach wie vor wurde nie klar bestätigt, dass Höhlensysteme eine relevante Rolle spielen werden, aber es ist ziemlich offensichtlich. Ganondorfs Körper wird unter Tag festgehalten; in den letzten Trailern gab es bereits Snippets aus Höhlen zu sehen; jetzt diese Höhle hier, plus gleich noch mehrere weitere Ausschnitte aus dem neuen Trailer:

In einer Szene wird Link von einem Hinox durch einen schlauchartigen Erdtunnel gejagt, und der Kampf gegen den Talos findet auch unter der Erde statt. Abzuwarten bleibt, wie umfangreich die Welt unter Hyrule ausfallen wird; dass sie eine relevante Rolle spielt, kann man aber im Grunde als bestätigt ansehen.

Zudem passt zur Höhlentheorie auch, dass in der Szene mit den Bokoblins diese eindeutig Ressourcenabbau betreiben, eine Tätigkeit, der sie im Vorgänger nicht nachgegangen sind. Das spricht übrigens auch für unsere Theorie von vorhin, dass Ganondorf seinen Lakaien neue Fähigkeiten gegeben hat.

Eventuell eben auch erhöhte Intelligenz, sodass sie nun noch kontrollierter agieren können als zuvor und zum Beispiel durchschlagskräftigere Waffen aus Ressourcen bauen.

Bergbau unter Tag ergibt natürlich viel Sinn. Und dann ist da noch das seltsame, organische Gewächs im Hintergrund. Wir gehen fest davon aus, dass es sich dabei um die Wurzel von irgendetwas handelt, dem wir auf der Erdoberfläche begegnen. Wer weiß, eventuell sogar um die Wurzel des Dekubaums? Okay, das ist jetzt wirklich pure Spekulation.

Alter Gaul im neuen Spiel

Nicht wirklich viel verrät der Blick über das Dorf Hateno, aber auch dort gibt es jetzt einen grünen Spiralwirbel; übrigens an einer Stelle, wo im Vorgänger ein Baum wuchs.

Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (10) Quelle: Nintendo Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (10)

Ganondorfs nun folgende Wiederauferstehung haben wir ja schon besprochen, jetzt folgt ein Blick über das Große Plateau, das Startgebiet aus Breath of the Wild. Auch hier sehen wir wieder eine der seltsamen Zeichnungen am Boden, und immerhin können wir bestätigen: Die Ruine der Zitadelle der Zeit steht noch. Immerhin hat Ganondorf nicht alles zerstört, ein kleiner Trost.

In der Szene, in der Link am bedrohlich im Hintergrund wabernden Schloss Hyrule vorbeireitet, fällt vorwiegend auf: Das ist nicht irgendein Pferd. Vom Design her ist das mit ziemlicher Sicherheit Epona, oder zumindest eine Nachfahrin Eponas, wie wir sie in Ocarina of Time kennengelernt haben.

Gut, die konnten wir mit Amiibo-Unterstützung in Breath of the Wild auch schon reiten, das war aber wenig mehr als ein Easter Egg. Hat Link nach dem wilden Reittierwechsel im Vorgänger jetzt wieder eine feste Reitkumpeline an seiner Seite?

Schrein oder nicht Schrein

Was euch bisher vielleicht schon stutzig gemacht hat: Shieka-Schreine gab es bis dato überhaupt keine zu sehen. Also nicht nur im neuen Trailer, sondern im gesamten bisher veröffentlichten Material zu Tears of the Kingdom. Das heißt aber nicht, dass die Shieka weg vom Fenster sind beziehungsweise Link sich nicht irgendwelchen neuen Shieka-Herausforderungen stellen muss.

Die Plattform am Boden in der Szene mit den Metallgreifern um Link herum stammt eindeutig von den Shieka, und die lustigen Metalltentakel kennen wir zum Beispiel von den mächtigen Wächtern aus dem Vorgänger, aber auch von kleineren Robos, gegen die man unter anderem in Schreinen kämpfen musste.

Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (11) Quelle: Nintendo Zelda Tears of the Kingdom: Große Analyse zum neuen Story-Trailer! (11)

Es scheint, als würden die stets auf der guten Seite kämpfenden Shieka Links Wert als Held nun generell nicht mehr in abgekapselten Bereichen, sondern primär in der Welt auf die Probe stellen. Das beweist der Kampf gegen ein, ähm, Würfelmonster, der klar auf einer der fliegenden Inseln angesiedelt ist. Eine andere Shieka-Bosskreatur auf einem fliegenden Eiland gab es bereits in einem älteren Trailer zu sehen.

Und auch Shieka-Rätsel sind anscheinend nicht mehr schreingebunden. So etwas wie die Aufgabe aus dem neuen Trailer, bei der man ein Objekt rotieren muss, kennt man so ähnlich aus Breath of the Wild, aber eben nicht wie hier aus der offenen Spielwelt. Bedeutet dies das Ende der Schreine? Nun, sollte es sie noch geben, so scheint ihre Bedeutung doch deutlich zurückgeschraubt worden zu sein.

Untertagelöhner

Es folgen ein Kameraschwenk und ein Sprung Links über Hyrule, die wir vor allem deswegen hervorheben wollen, weil die Aussicht so schön ist. Dann wird es wieder spannend: Jetzt sehen wir eine der seltsamen Zeichnungen am Boden auch mal am Tag, und im Hintergrund ragt erneut einer der merkwürdigen neuen Türme empor.

In der nächsten Szene muss man genau hinschauen, dann merkt man, dass Link hier eine neue Pfeilart in seinen Bogen spannt: Der Stock mit dem Ballon vorn dran scheint eine zielsuchende Variante zu sein, die es so im Vorgänger nicht gab.

In der nächsten Szene interessant: Erstens, Link kann nun auch auf Schienen mit seinem Schild surfen. Na komm, da packt Sonic Frontiers mit seinem Schienen-Gameplay eine Idee in seine von Zelda inspirierte offene Welt, die es dort nicht gab, und dann kommt Tears of the Kingdom und beansprucht sogar dieses Gameplay-Element noch für sich?

Zwotens: Was hat es mit den seltsamen Holzboxen auf sich? Die kennt man so auch noch nicht. Klar, eventuell sind es einfach zerstörbare Gegenstände, aber warum sollte Nintendo die Mühe auf sich nehmen, völlig neue, dann aber belanglose zerstörbare Objekte zu kreieren, wenn es davon doch schon genügend im Vorgänger gab?

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